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Hund hat Angst vor Menschen

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    • Hund hat Angst vor Menschen

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      Guten Morgen miteinander,

      erstmal Danke für die Antworten im vorherigen Thread. Vielleicht weiß jemand ja noch was. :-)

      Es handelt sich hier um einen Weißen Schweizer Schäferhund. Das diese Hunde sehr sensibel sind, weiß man, wenn man sich mit der Rasse beschäftigt hat.
      ___________________________________________________

      Er ist mittlerweile 6 Monate alt. Schon von Anfang an war er sehr ängstlich. Die Gründe dafür sind unbekannt. Vermutlich wurde er doch nicht so gut sozialisiert.

      Er hatte anfangs Angst vor anderen Hunden, obwohl diese viel kleiner waren. Wir waren dann in einer Hundeschule zum Welpenspielen. Nach einigen Malen hatte er dann keine Angst mehr und nun möchte er sogar zu jedem Hund und mit diesem spielen.

      Als er neu eingezogen ist, hat er 1 Woche gebraucht um uns näher zu kommen und um aus seiner Box heraus zu gehen. Er hatte z.B. auch Angst vor Eimern, Flaschenpacks, Autos und ähnlichen Dingen.

      Er ging nicht an der Leine, er blieb die ganze Zeit stehen. Halsband war wohl sehr unbekannt und ungewöhnlich. Mittlerweile hat sich das alles gelegt. Das Halsband hasst er aber immer noch. Am liebsten ohne spazieren gehen.

      Abrufen klappt nun super und spazieren liebt er mittlerweile. Viele Tricks hat er auch drauf.

      MüllSACKE erscheinen ihm immer noch etwas gefährlich in der Nacht oder im Dunkeln. Da ist er generell ein noch bisschen vorsichtig. Es wird aber täglich besser.
      Das einzige Teil was er hasst ist noch der Staubsauger, aber das ist okay.
      __________________________________________________
      Kommen wir nun zum Hauptproblem!

      Er kann Menschen überhaupt nicht ausstehen. Nur ich und mein Freund dürfen ihn anfassen.
      Er hat einfach Angst.

      Wehe es kommt ihm einer näher. Dann rennt er Richtung nach Hause oder springt mich an und will, dass ich ihn festhalte.

      Einige Personen die hier wohnen kennt er schon von Anfang an, aber es ist chancenlos.

      Menschen beobachten von weitem und loben wenn er ruhig ist... alles schon gemacht.

      Letztens hatten wir Besuch.
      Diesen hat er richtig angeknurrt und andauernd unsere Nähe gesucht. Als sie ihn ignorierten nach dem ich tausend mal meinte sie sollen ihn lassen, war er ruhig. Aber wehe man spricht ihn wieder an, dann knurrt er wieder los.
      Er könnte sich zurückziehen und woanders hin, macht das aber nicht.

      Wenn Sie dann gehen will er immer hinterher oder schaut hinterher, aber dann ist es zu spät.

      Draußen ist es auch so, nur ohne Knurren usw. Er weicht aus, sie gehen vorbei und er will dann hinterher.

      Eine Hundeschule meinte ich soll ihn dauernd anfassen lassen von fremden Menschen - natürlich nicht!
      Die eine meinte es ist normal... und eine gute ist zu weit weg die mir empfohlen wurde. Da meinte der jenige, dass ich hier eine suchen soll.. aber ich find keine gute?

      Was kann ich denn machen? :( :

      Grüße,
      Vicky
      Dein Alter sagt nichts über deine Reife.
      Deine Erlebnisse machen dich zu dem, was du wirst.
      &' unsere Narben zeigen keine Schwäche, sondern zeigen nur, dass uns keiner kaputt machen kann.
    • Hallo,
      da scheint in der Sozialisierungszeit etwas schief gelaufen zu sein

      Inviolability schrieb:

      Einige Personen die hier wohnen kennt er schon von Anfang an, aber es ist chancenlos.
      Wie verhalten sich diese Personen Deinem Hund gegenüber? Neutral oder versuchen sie, Kontakt aufzunehmen?

      Inviolability schrieb:

      Menschen beobachten von weitem und loben wenn er ruhig ist... alles schon gemacht.
      Das ist doch ein guter Ansatz. Warum bleibt Ihr nicht dabei. Es bedarf einer gewissen Geduld und Ausdauer Eurerseits

      Inviolability schrieb:

      Diesen hat er richtig angeknurrt und andauernd unsere Nähe gesucht. Als sie ihn ignorierten nach dem ich tausend mal meinte sie sollen ihn lassen, war er ruhig.
      Er sucht Eure Nähe und wird ignoriert. Finde ich schade.
      Für mich liest es sich, als habe der Besuch versucht, KOntakt zu dem Hund aufzunehnen obwohl er das gar nicht will.
      Da läuft ja einiges falsch

      Inviolability schrieb:

      Draußen ist es auch so, nur ohne Knurren usw. Er weicht aus, sie gehen vorbei und er will dann hinterher.
      D.h. Ihr solltet verhindern, dass der Hund hinterher laufen kann. Leine dran, vorbei gehen und der Drops ist gelutscht

      Es gibt Hunde, die keine fremden Menschen brauchen und das sollte man Besitzer so akzeptieren. Wir haben auch einen Hund, der von sich aus nie KOntakt zu fremden Menschen aufnehmen würde.Warum sollte man den Hund dazu zwingen?
      Viele Grüße
      Conny

      Unsere Geschichte

      Dago in meinem Herzen(1999-2015)

      Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
      Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate


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    • Das ist es scheinbar auch, habe ich ja geschrieben.

      Man kann ihnen tausend mal sagen das der Hund von sich aus kommen muss, aber immer wieder strecken die dann trotzdem die Hand hin. Bei einigen leckt er und schnuppert, aber sobald man sich wieder mehr bewegt, weicht er zurück.

      Das habe ich, aber Menschen kann man auf Straßen nicht vermeiden. Es ist ja quasi "Qual" für ihn.

      Er sucht Kontakt zu uns und diesen bekommt er auch. Es wird z.B. mit seinem Ball gespielt, wir bemitleiden nur nicht, da dass die Angst ja sonst verstärkt. Sie nehmen Kontakt auf, obwohl er das nicht möchte und ich TAUSEND mal sage sie sollen ihn in Ruhe lassen und allein ankommen lassen und ihn ignorieren und schnuppern lassen.

      Wir verhindern es ja. Da ist kein Problem, aber das macht er halt immer. Wenn der Mensch dann geht will er hinterher und ist neugierig. Wenn dieser sich wieder umdreht ist das aber auch schon vorbei.

      Er muss keine Fremden mögen und Kontakt von sich aus haben, aber er hat ja wirklich Angst davor. Er kann nicht einschätzen was der Mensch nun machen will.
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    • Wo stammt denn der Hund her?

      Für mich liest sich das hier - ich kenne keine Vorgeschichte und auch keinen anderen Thread - als ob der Hund sehr isoliert und damit schlecht sozialisiert aufgewachsen ist.
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • Grinsekatze1 schrieb:

      Wo stammt denn der Hund her?

      Für mich liest sich das hier - ich kenne keine Vorgeschichte und auch keinen anderen Thread - als ob der Hund sehr isoliert und damit schlecht sozialisiert aufgewachsen ist.
      Das Verhalten muss nicht unbedingt nur an der Sozialisierung liegen, ich tippe mal auf sehr wesensschwache Ahnen. Da haben sich dann mehrere Probleme potenziert.

      Ich möchte da nur eins raten: Vernünftigen Trainer hinzuziehen. Und damit rechnen, dass der Hund nie normal wird.
    • Rikah schrieb:

      Und damit rechnen, dass der Hund nie normal wird.
      Das würde ich so nicht verallgemeinern. Es dauert sicherlich seine Zeit und ein zu fremden Menschen ganz offener Hund wird es sicherlich nicht werden; es wird sich bessern.
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • Grinsekatze1 schrieb:

      Rikah schrieb:

      Und damit rechnen, dass der Hund nie normal wird.
      Das würde ich so nicht verallgemeinern. Es dauert sicherlich seine Zeit und ein zu fremden Menschen ganz offener Hund wird es sicherlich nicht werden; es wird sich bessern.
      Und das kannst du an nem Forenpost feststellen? Toll, den Hersteller der Glaskugel wüsste ich gerne.

      Merke: ich habe nie gesagt, dass der Hund nicht normal wird, sondern das ich damit rechnen würde.
    • Rikah schrieb:

      Merke: ich habe nie gesagt, dass der Hund nicht normal wird, sondern das ich damit rechnen würde.
      Deine Glaskugel war wohl viel schneller und ist negativer belegt.
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • Rikah schrieb:

      Grinsekatze1 schrieb:

      Rikah schrieb:

      Und damit rechnen, dass der Hund nie normal wird.
      Das würde ich so nicht verallgemeinern. Es dauert sicherlich seine Zeit und ein zu fremden Menschen ganz offener Hund wird es sicherlich nicht werden; es wird sich bessern.
      Und das kannst du an nem Forenpost feststellen? Toll, den Hersteller der Glaskugel wüsste ich gerne.
      Merke: ich habe nie gesagt, dass der Hund nicht normal wird, sondern das ich damit rechnen würde.
      Kann mir denn jemand einen wirklich GUTEN Trainer im Kreis Herzogtum Lauenburg/Storman in Schleswig-Holstein empfehlen?

      Das der Hund vermutlich nie ganz normal sein wird ist mir egal. Jeder hat seine Macken.

      Naja. Sein Opa war ein bzw. ist ein sehr wesensstarker menschenbezogener Hund (Abraxas vom Heiligen Gral.)
      Oma (Heavens Light ......) auch okay (schon tot).
      Mama (Baska vom Sonnenwolf) kommt von einem guten Zwinger und alle anderen Hunde vom B-Wurf sind auch nicht so ängstlich meinte die Züchterin. Sie hat auch zu jedem immer Kontakt ab und an mal, außer zu den Besitzern von Baska. Die haben sich nie gemeldet usw. und den Hund schlussendlich nachdem alle Welpen weg waren, also Snows Geschwister ohne Erlaubnis verkauft. (Habe mich in Verbindung mit ihr gesetzt, da ich wissen wollte ob es an der Fam. liegt usw.)
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      Deine Erlebnisse machen dich zu dem, was du wirst.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Inviolability ()

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