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Der Selbstversorger-Thread

    • Der Selbstversorger-Thread

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      Hej ihr Lieben. :winken:
      Aufgrund aktueller Entwicklungen bin ich derzeit in der Planung einen Gemüse- und Kräutergarten anzulegen.
      Mein Freund und ich werden in eine Wohnung ziehen, wo uns rund 20m² Grabeland zur Verfügung stehen, um es zum Anbau zu nutzen.
      Aktuelle Überlegung ist es, mir das ein oder andere Buch anzuschaffen, mit dem man quasi arbeiten kann.
      Ich bin zwar angehende Gärtnerin im Zierpflanzenbau, habe aber von Gemüseanbau nur wenig Ahnung.

      Kann mir jemand vielleicht Bücher empfehlen? Vielleicht kann mir auch jemand verraten, wie man so einen Gemüsegarten am sinnvollsten anlegt, welches Gemüse neben welchem stehen sollte und wo lieber nicht.

      Plaudert doch einfach mal aus eurem Selbstversorger-Nähkästchen.

      Ich freue mich auf Austausch und Ideen! :applaus:
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    • Ich bin typischerweise jemand der learning by doing macht :pfeif:

      Tomaten hatten wir früher. Die sollten kein Wasser von oben bekommen (wobei in dem Jahr, in dem wir die meisten Tomaten hatten das Wasser sehr wohl von oben kam), Salat, Radischen und Karotten glaube ich auch mal.
      Ich würde die kleinen Pflänzchen einfach beim Gärtner kaufen und in die Erde stecken. Mir persönlich ist selber ziehen zu mühsam.

      Was denn für Obst? Da würde ich auch einfach einpflanzen und warten. Funktioniert bei Kirsche, Birne, Pfirsich und Apfel. Kiwi habe ich auch, die sind inzwischen uralt und es gab noch keine müde Kiwi. Und ja, ich habe männlich und weiblich. Da kann ich dir also keine Tipps geben.
      Edit: ach ja, einen Feigenbaum gibt es auch. Aber die Früchte bilden sich nie richtig aus, sondern fallen vorher ab. Ich vermute er bekommt zu wenig Wasser.

      Du merkst, alles eher äh praktisch :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AnnaAimee ()

    • AnnaAimee schrieb:

      Ich bin typischerweise jemand der learning by doing macht :pfeif:

      Tomaten hatten wir früher. Die sollten kein Wasser von oben bekommen (wobei in dem Jahr, in dem wir die meisten Tomaten hatten das Wasser sehr wohl von oben kam), Salat, Radischen und Karotten glaube ich auch mal.
      Ich würde die kleinen Pflänzchen einfach beim Gärtner kaufen und in die Erde stecken. Mir persönlich ist selber ziehen zu mühsam.

      Was denn für Obst? Da würde ich auch einfach einpflanzen und warten. Funktioniert bei Kirsche, Birne, Pfirsich und Apfel. Kiwi habe ich auch, die sind inzwischen uralt und es gab noch keine müde Kiwi. Und ja, ich habe männlich und weiblich. Da kann ich dir also keine Tipps geben.
      Edit: ach ja, einen Feigenbaum gibt es auch. Aber die Früchte bilden sich nie richtig aus, sondern fallen vorher ab. Ich vermute er bekommt zu wenig Wasser.

      Du merkst, alles eher äh praktisch :D
      Juhu, eine Antwort!
      Tomaten und Paprika ziehe ich gerade vor, aber eher um ein bisschen Pikieren üben zu können für die Abschlussprüfung.
      Ansonsten werde ich dieses Jahr auf jeden Fall Pflänzchen kaufen, weil ich ja den Garten überhaupt erst anlege.

      Bei Obst denke ich vor allem an Spalierobst und Büsche/Sträucher. Eine Streuobstwiese gehört zum Hof und darf von uns mitbenutzt werden - gegen ein, zwei Flaschen unseres selbstgemachten Ciders. :P
    • Ah super! Dafür bin ich zu ungeduldig, aber da bist du sicher besser mit deinem Beruf =)

      Also wie gesagt, vor allem Äpfel kenne ich als sehr pflegeleicht. Welche Sorten das alles sind kann ich dir leider nicht sagen. Zumindest spuckte Google Apfel- und Birnbäume zum Thema Spalierobst aus :ops:

      Das ihr die Streuobstwiese mitbenutzen dürft- Neid!!

      Zu dem Sträuchern. Himbeeren kann man von links und rechts an einen 'Zaun binden'. Ich glaube die sind auch recht pflegeleicht. Stachelbeeren würde ich einfach so einpflanzen und Brombeeren gab es immer nur als Unkraut :ops: Die würde ich vermutlich zu den Himbeeren binden.

      Hier gibt es ganz viele Mitglieder die aktiv selber anbauen. Wenn mir nur die Namen einfallen würden... Ich überlege mal!
    • Wundervoller Thread, hier bin ich dabei! :applaus:
      Ich bin ja sowieso großer Fan vom "Selbermachen" und gerade unser Essen ist mir da besonders wichtig.

      Ich versuche schon seit ein paar Jahren unseren gesamten Bedarf an Obst und Gemüse (inklusive Tierfutter) selbst zu ziehen. Vor 2 Jahren ist es das erste Mal geglückt und auch diesen Winter sieht es sehr gut aus, dass die letzten Vorräte im Keller noch bis zur nächsten Ernte reichen (auch wenn ich mich langsam doch immer mehr wieder auf mehr Frische und Auswahl freue!) :bindafür:
      Hier auf dem Grundstück am Haus habe ich knapp 1000m² Beete (für einen Teil des Tierfutters und "platzsparendes" Gemüse: Salate, Möhrchen, Radieschen, verschiedene Kohlsorten, Gurken, Tomaten, Fenchel, Bohnen, Erbsen, etc. und Kräuter). Auf einem nahegelegenen Acker von mir wachsen Kartoffeln, Zwiebeln, Spargel, Kürbisse und Co vor sich hin. Und 2 große Streuobstwiesen habe ich auch noch. Besonders an Obstbäumen ist das so viel, dass alles an Familien und Freunde locker mitversorgt werden kann und ich selbst dann mit Einkochen kaum hinterher komme :hust:
      Grundsätzlich bin ich großer Fan von "nützlichen" Pflanzen. An jeder Ecke wächst hier essen :lachtot:
      Kiwis beranken den Hühnerstall, bei den Schweinen sind rundherum Unmengen an Beeren (ich bin sowieso großer Beeren-Fan. Alles Mögliche in teilweise 10-20 verschiedenen Sorten! Besonders mein Erdbeer"beet" [mein Mann meint schon, das wäre kein Beet, das wäre schon ein Acker] liebe ich heiß und innig, so viele verschiedene Erdbeeren! :herzen1: ), die Kaninchen nächtigen unter Quittenbäumen, etc.
      Ich bin schon gespannt, ob ich es dieses Jahr auch mit Baby hinbekomme, auch genug für über den Winter einlagern zu können. Im Gewächshaus sprießt es auf jeden Fall schon fleißig vor sich hin!

      Das Einzige, was ich nicht selbst hinbekomme, ist Getreide (also für mich, weil ich noch keine effektive Möglichkeit gefunden habe, es "verzehrfertig" zu ernten und reinigen, dass es den Arbeitsaufwand lohnt. Für die Tiere habe ich hier ein paar Sorten stehen, das geht wunderbar). Und ab und zu kaufe ich Bananen dazu, muss ich zugeben :pfeif:
      Liebe Grüße
      Binks mit ihren Monstern
      Manfred, Rottweiler-Mix, ca *01.07.2004
      Lennard ("Ferkel"), DSH, ca *01.11.2006
      Bob, Zwergspitz, *19.07.2007
      Buh, Zwergspitz, *24.03.2014
      Ulf-Wolfram, Wolfsspitz, *01.12.2014
      und im Herzen Fil, DSH, *12.11.1998 - 08.2004

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Binks ()

    • Mein wichtigster Tipp ist: erstmal klein anfangen und nicht gleich zu "groß" starten. Sonst kommt man am Anfang zu sehr ins Tüddeln.

      Spalierobst und Beerensträucher, ggf. auch Haselnuss - da macht es Sinn, sie recht frühzeitig im SV-Projekt anzupflanzen, weil man da nun mal etwas Geduld haben muss, bis sie die erste Ernte bringen. Meine Obst-Favoriten sind Mini-Kiwis, Heidelbeeren und Himbeeren. Johannisbeeren haben sich durch die Vögel angesiedelt und was für mich zur SV unbedingt dazu gehört, ist Holunder. Holunderblüten-Sirup und im Herbst dann Holunder-Beeren-Sirup/Konfitüre sind für mich ein Muss. Obstbäume haben wir gleich im ersten Jahr hier gepflanzt - aber bis man da wirklich eine Ernte einbringen kann, wird es noch dauern....


      Ansonsten würde ich mir überlegen, welche Gemüsesorten mir wichtig sind, ob ich nur für den ad-hoc-Verzehr oder gleich schon auch zum Einlagern anbauen möchte.

      Wir nutzen hier alle möglichen "Ecken" für den Obst und Gemüseanbau - die ersten Jahre standen Tomaten und Paprika (b. Bd. mit Folie geschützt) an der Süd-Wand vom Haus, mittlerweile haben wir ein Gewächshaus. Wegen Wühlmäusen und der exorbitanten Schneckenplage in den letzten Jahren, gibt es hier nur noch Hochbeete - die einzige Ausnahme ist ein Beet für den Anbau von Futterrüben für die Tiere.

      Mittlerweile mach ich das so, dass ich nur noch Gemüse anbaue, das sich für mich "lohnt" - weil wir es reichlich verzehren, weil man es gut einlagern oder verarbeiten kann und pro Jahr probiere ich ein bis zwei "neue" Dinge aus.

      Ich mag die Bücher von John Seymour und von den Brüdern Strawbridge "Das große Buch der Selbstversorgung".

      BammyBlue schrieb:

      welches Gemüse neben welchem stehen sollte und wo lieber nicht.

      Da gibts im Netz zahlreiche Listen zu:
      Vertraeglichkeit_von_Gemuese_untereinander.pdf

      Gemüse: Mischkultur

      Auch im Selbstversorger-Forum selbstvers.org • Foren-Übersicht kann man zig Tipps allein schon durchs Lesen bekommen.

      Vieles ist auch einfach Versuch-Irrtum und sich mit aktuell auftretenden Problemen intensiv beschäftigen - dadurch lernt man am meisten.

      Spaß macht es, aber man muss sich drüber im Klaren sein, dass man das Zeugs aus dem Laden dann i-wann nicht mehr mögen wird. Und die Arbeit sollte man auch nicht unterschätzen.

      L'G, Chris
      Die Vierbeiner der Wild-Bunch-Ranch


      ---

      Doggensabber hält die Welt zusammen!
    • Oh bitte lasst den Thread nicht in der Versenkung verschwinden, dieses Thema ist eine totale Leidenschaft und ein Traum von mir. Irgendwann möchte ich auch den ganzen Gemüse und möglichst auch Obstverbrauch von mir / uns selber anbauen :herzen1:

      Meine Notizen quillen über von Pflanzen die ich irgendwann anpflanzen möchte und ich verfolge so viele Selbstversorgerblogs...
      Momentan habe ich hier erst einmal "nur" Tomaten in den verschiedensten Ausführungen sowie Bohnen, also wirklich das einfachste, aber solange bis ich keinen eigenen Garten direkt am eigenen Haus habe macht das auch wenig Sinn. Solange muss der Garten meiner Mutter und meine Fensterbank herhalten. Eigentlich wollte ich dieses Jahr noch Mairübchen und Wilde Rauke pflanzen, aber bin nicht zu gekommen...
      Wie @Chris2406 schon sagte...nicht überstürzen :ugly:

      Am liebsten würde ich die 700m² meiner Großeltern nutzen, aber mit pro Weg 10 min Autofahrt ist das noch alles etwas Umständlich.
      Liebe Grüße von Dani mit
      Barnie *03.01.2005 & Thera *09.10.2017 [ab Dez.]
    • Moin,

      wir versorgen uns auch etwas selber. Wir versuchen es zumindest :lol:

      Wir haben aktuel Kartoffeln, Zucchini, Gurken, Tomaten, Salat und ein paar Möhren. Kartoffeln und Zucchini wachen im Freiland, der Rest im Gewächshaus. Ein paar Gurken konnten wir schon ernten und der Salat ist auch langsam reif.

      Ich habe auch schon Grünkohl, Blumenkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Paprika, Poree, Chili, Wassermelone, Kürbis und Erdbeeren ausprobiert.

      Wir hatten ein Feld von ca. 100-200 qm, inzwischen ist es weniger geworden. Irgendwie fehlte uns die Zeit, die Fläche unkrautfrei zu halten :hust:

      Wir haben uns verkleinert und zusätzlich ein Gewächshaus auf die Fläche gestellt. Unser Feld hat jetzt so ungefähr... 30qm. Das langt für uns.

      Ich besitze 2 Gartenbücher, die mir gute Dienste leisten. Eins ist ein allgemeiner Gartenratgeber und das andere eins für Gemüse aus dem eigenen Garten. Die beste Quelle ist unser Nachbar - der hatte eine eigene Gärtnerei (Blumen und Gemüse), der freut sich immer, wenn er uns helfen kann.

      Achja, 2 Apfelbäume, 2 Zwetschgen und 1 Pflaumenbaum haben wir auch noch
      Viele Grüße Kerstin und
      Prinzessin Leja

      Ich mag die doch sehr eigene Art von Labbis. So eine Mischung aus Zirkusclown, Mittelstreckenrakete, Biotonne, Schmusekatze und Esel. Dazu ein Augenaufschlag, der Kühlschranktüren zu öffnen vermag.
    • Schön, dass es doch noch Schreiber für diesen Thread gibt. :herzen1:

      Wir haben leider dieses Jahr deutlich weniger Garten als erhofft, zum Herbst kommt noch ein Stück dazu und dann können wir auch meinen Traum von Obststräuchern erfüllen.

      Ich habe meine Tomaten auf dem Balkon stehen, im Garten habe ich Wirsig, Kohlrabi, Broccoli, Erdbeeren, eine Honigmelonen-, eine Gurken-, eine Zucchini- und eine Kürbispflanze. Dieses Jahr alles über Jungpflanzen, nächstes Jahr versuche ich es dann selbst zu säen.
      Gestern habe ich noch eine Paprika und eine Pepperoni gepflanzt, mal schauen was das gibt, außerdem Buschbohnen gesät, einfach mal aus Interesse.
      Für mich als Gärtnerin muss natürlich auch noch Platz für Zierpflanzen sein, da habe ich jetzt eine kleine Ecke geschaffen.
      Ansonsten habe ich hier oben am Balkon noch meine Kräuter. :)

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