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Scheinschwanger trotz Kastration
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Hallo zusammen,
unsere Hündin (Labrador, 9 Jahre) wurde vor ca. drei Jahren kastriert da sie unter starken Hormonproblemen und Allergien litt.
Seitdem wird sie trotz Kastration immer noch regelmäßig scheinschwanger. Mittlerweile bilden sich die dicken Zitzen nicht mehr zurück und das Gesäuge hängt auch ziemlich, so dass es beim laufen schlackert. Es ist anzumerken dass sie nie Welpen gehabt hat und auch immer wieder in Behandlung eines Tierarztes war. Wir bekommen das Problem aber nicht in den Griff, auch die Pulsatilla Globuli helfen nicht wirklich. Im Moment ist es wieder so schlimm dass sie sich am hinteren Teil des Gesäuges zum Teil blutig kratzt.
Milch ist in den Zitzen leider auch ausreichend vorhanden.Rüden reagieren zudem ständig total verrückt in Ihrer Nähe. Alle wollen wortwörtlich auf ihr rumrammeln und sie ist immer so gutmütig und hält ihren Hintern hin. Sie scheint also noch läufig zu riechen.

Hat jemand noch irgendeinen Rat wie wir das Problem in den Griff bekommen können.
Mit besten Dank im Voraus
Tinka
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28. Februar 2011 um 14:46
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Scheinschwanger trotz Kastration - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hab den Beitrag gerade erst entdeckt.
Von so einem Fall habe ich noch nie gehört.
Wenn das meine Hündin wäre, würde ich sie von einem anderen Tierarzt (nicht dem, der die Kastration durchgeführt hat) untersuchen lassen, ob die Kastration wirklich richtig durchgeführt wurde. Ich hätte die Vermutung, dass sie immer noch zu viel Hormone produziert und deshalb einfach nicht zur Ruhe kommt. -
Öhm, so verwunderlich ist das nicht. Zum Einen kann der TA bei der Kastra hormonproduzierendes Gewebe stehen lassen haben.
Zum Anderen ist Scheinschwangerschaft ein Zustand, der prolaktingesteuert ist. Damit kann ein Welpe, ein Säugling etc. im Haushalt das schon von außen anschieben.
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meine frage wäre, wie die kastration durchgeführt wurde?
ich habe schon mal davon gehört, dass bei einem endoskopischen eingriff ein eierstock übersehen wurde.
... demnach wurden weiterhin hormone produziert.lass sie am besten mal von einem anderen tierarzt checken.
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Es ist ziemlich egal, wie kastriert wurde. Und gleich einen ganzen Eierstock zu "übersehen", das ist nun ganz schwierig, wenn man bis zwei zählen kann, da spielt die Art des Zugangs keine Rolle.
Es wird immer wieder bei einem gewissen Prozentsatz der Kastrationen, egal auf welche Art, aktives Eierstockgewebe übersehen, meist im Bereich der Nieren.
Und das macht dann eben Probleme, von Läufigkeitssymptomen über folgende Scheinträchtigkeiten, bis zu dauerduftenden Damen mit merkwürdigem Verhalten, weil dieses Gewebe eben oft nicht mehr richtig funktioniert und recht ungeregelt Hormone produziert.
Das läuft im Allgemeinen auf eine weitere OP hinaus.LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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Zitat
Das läuft im Allgemeinen auf eine weitere OP hinaus.LG
das Schnauzermädel
Zahlt die dann der, der die OP verbockt hat? Oder war das halt Pech und ich muss nochmal blechen?Frag mich grad auch ob Emma irgendwie noch net ganz leer ist. Rüden gehn grad ganz schrecklich auf die ab, streichelt man sie streckt sie einem den Bobbes entgegen, extremes markieren überall..
Wie läufig, nur ohne Blut
. Ich weiß ja net ob auch der Kontakt zu heissen Weibern so ein Verhalten heraufbeschwören kann.Hängt es vllt vom Zeitpunkt der Kastra ab wie Hund sich entwickelt und weitermacht? Kurz vor, kurz nach, während der Läufigkeit oder mit den 3 Monaten zwischen den Läufigkeiten?
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@ schnauzermädel:
ich konnt's auch nicht glauben. aber das hat der hündin auch nicht geholfen. es war so. und die halter konnten es auch nicht fassen, als der ta (tierklinik) ihnen die diagnose mitteilte. nach der zweiten op war alles in ordnung.
und nun ja, bei der kastration von rüden wird ja auch mal ein hoden (im bauchraum) vergessen, obwohl die tä hier auch auf 2 zählen können sollten. das allein kann also kein argument sein, oder?
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Tja, nur wer zahlt dann einen weiteren notwendigen Eingriff?
Der TA, der die erste OP verbockt hat oder ich als Halter?
Birgit
Nachsatz, da grad eingefallen: Im Bauchraum verbliebene Hoden entarten ja ganz gern mal... Wer trägt eigentlich dann die Kosten, wenn so ein im Bauchraum übersehener Hoden sich zum Krebstumor entwickelt?
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Also, wenn so etwas schief gelaufen ist, dann sollte man verhandeln.
Weil eine Kastration ist eine eher überschaubare Leistung, die vollständig erbracht werden sollte, über vergessene Reste darf man wenig begeistert sein, das ist eine völlig andere "Komplikation" als z.B. ein korrekt verschlossenes Gefäß, dass sich wieder öffnet.
Ich würde also zuerst das Gespräch mit dem TA suchen, mir tierisch auf die Zunge beißen und sachlich und freundlich beginnen, auch wenn das alles für meine Hündin nur Stress bedeutet. Man sollte gründlich abwägen, wie schlimm die Beschwerden sind, ob eine neues Ausräumen unbedingt nötig ist oder ob man es so beläßt. An der Stelle wäre eine Zweitmeinung gut.
Der TA muss schon die Möglichkeit bekommen nachzubessern. Aus nun mangelndem Vertrauen einen anderen operieren zu lassen, das ist verständlich, geht aber auf eigene Kosten, wenn der ursprüngliche TA bereit ist nachzubessern.
Stellt sich der TA völlig quer, dann hat die zuständige TA-Kammer eine Schiedstelle, das wäre mein nächster Anlaufpunkt falls nötig.Wobei man auch immer schauen muss, wie lange ist die Kastra her, zu welchem Zeitpunkt fand sie statt. War das ungünstig gewählt, dann kann man noch sehr lange mit einer Scheinträchtigkeit, die durchaus auch die Rüden kirre macht, zu kämpfen haben und es wurde nichts übersehen oder vergessen.
Bauchhoden sind ein weiteres Problem. Allerdings kann man die oft nur schwer lokalisieren, sie sind unentartet "lächerlich" winzig, und wenn ein Hoden normal da ist, dann kann man nicht mehr testen, ob er ein Einhoder ohne Bauchhoden oder einer mit Bauchhoden ist. Da helfen dann nur die Wahrscheinlichkeiten, echte Einhoder sind extrem selten, man sollte also sehr genau suchen.
LG
das Schnauzermädel -
Zitat
@ schnauzermädel:
ich konnt's auch nicht glauben. aber das hat der hündin auch nicht geholfen. es war so. und die halter konnten es auch nicht fassen, als der ta (tierklinik) ihnen die diagnose mitteilte. nach der zweiten op war alles in ordnung.
und nun ja, bei der kastration von rüden wird ja auch mal ein hoden (im bauchraum) vergessen, obwohl die tä hier auch auf 2 zählen können sollten. das allein kann also kein argument sein, oder?
Doch, das kann ein Argument sein.
Denn Schlamperei und verpennt sein bei langweiligen Routine-OPs mit zweifelhafter Indikation, die man eigentlich nur macht, damit der Laden sich trägt, das finde ich verantwortungsloser als Überforderung im absoluten Notfall.LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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