• Hallo, ich bin neu hier und habe eine oder gleich mehrere Fragen an euch. Bis vor kurzem wohnte ich mit unserem Hund noch bei meiner Mutter. Als wir noch zu Hause wohnten hatte sich kurz davor mein Vater von meiner Mutter getrennt und ist ausgezogen. 1 Monat danach ist meine Mutter kurzerhand nach Berlin gezogen und ich musste zu meinen Schwiegereltern ziehen. Diese haben auch einen Hund, einen Golden Retriever. Mein Hund wohnt ein Stockwerk darüber bei der Oma meiner Frau. Dies zu der Situation. Jetzt zu den Problemen. Wenn ich den Hund mit runter zu meinen Schwiegereltern nehme, ist Sie für eine 1/4 Stunde ruhig aber dann fängt Sie an mich anzubellen und hört nicht mehr auf damit. Wenn ich Sie dann kurz in den Gang sperre ist sie zwar ruhig aber sobald ich Sie wieder reinhole bellt Sie weiter und schaut mich dabei immer an. Was kann ich dagegen tun? Das zweite ist, wenn ich Sie hoch zu der Oma bringe, ist Sie ersteinmal ruhig wird aber immer unruhiger und fängt an zu winseln. Das gleiche ist wenn ich Sie abends mit in mein Zimmer nehme. Dann schläft Sie nachts zwar aber früh morgens fängt Sie wieder an zu winseln. Als wir noch daheim waren hat Sie immer durchgeschlafen und sich auch tagsüber mehr hingelegt. Ich denke mal das Sie halt noch eingewöhnungszeit braucht, aber kann man irgendetwas tun damit Sie sich wohler fühlt woanders? Ich kann ja auch nicht dauernd bei Ihr bleiben weil ich arbeiten muss. Evtl. weiß ja jemand Rat, ich bin für jeden Ratschlag dankbar. So ich glaube das wars ersteinmal.

    Mfg

    René

  • Hallo,

    wie lange wohnst Du denn nun schon bei den Schwiegereltern?
    Für Deinen Hund waren es sehr, sehr viele Veränderungen in ganz kurzer Zeit.
    Das sind jahrelange Bezugspersonen einfach weggegangen in den Augen Deines Hundes und dann auch noch die neue Umgebung.
    Der Tagesablauf ist ein ganz anderer usw.

    Ich denke auch, dass sie erstmal ankommen muss. Könnte mir auch gut vorstellen, dass sie derzeit Angst hat Dich auch noch zu verlieren.

    Das Bellen und auch das unruhige Verhalten nach kurzer Zeit, könnte signalisieren, dass sie sich noch nicht wohlfühlt und heim möchte mit Dir. So nach dem Motto: ok, aber jetzt lass und heim gehen!

    Mit der Zeit wird sich das bestimmt legen, vor allem wenn sie merkt, dass Du nicht auch noch verschwindest. Hast Du denn ihre gewohnten Sachen mitgenommen, oder ist alles neu für sie?

    Hab Geduld mit ihr.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • hallo! auch ich bin mit meinen beiden hündinnen umgezogen, allerdings ist meine situation nicht ganz so neu für meine hunde, da sie vorher schon jeden tag in dem haus waren wo wir jetzt wohnen.
    meiner grossen gehts es auch super, doch die kleine scheint noch immer stress zu haben. sie winselt und fiept JEDEN morgen und kann sich nicht beruhigen!!!!!! erst wenn bei mir die tür aufgeht 'ist die welt wieder in ordnung'. dann muss sie aber auch sofort raus sonst passiert ein kleines unglück unter sie :ops:
    wie bei dir auch hat mein hund in der 'alten' wohnung durchgeschlafen.
    ich habe mich grade hier wieder eingeloggt um selbst nach hilfe zu fragen, aber da hab ich deinen beitrag gesehn und gelesen, der meiner situation sehr ähnlich ist...wir sind also nicht alleine und sehr wahrscheinlich brauchen unsere hunde einfach noch etwas zeit den alltag wiederzufinden =)
    gruss Andrea

  • Heute Mittag habe ich schon gedacht es sei besser geworden, aber als ich dann weg musste zu meinem Englischkurs und ich wieder nach hause kam hatten meine Schwiegereltern den Hund, den ich bei Ihnen gelassen habe damit er nicht so alleine ist, zur Oma in die Wohnung gesperrt, die Oma war nicht da, da der Hund die ganze Zeit als ich weg war gebellt hat. Er hat auch auf niemanden gehört und er hat wohl ununterbrochen gebellt, aber dann nicht so normal sondern in so einem hohen Ton der den Ohren wehtut. Sie lässt sich auch von niemandem etwas sagen ausser von mir aber das hat auch schon nachgelassen. Wenn Sie irgendwo die ganze Zeit eingesperrt ist hört Sie natürlich die anderen und möchte wieder raus. Sie bekommt seit geraumer Zeit Herztabletten und ich weiß nicht ob Sie das alles zu sehr aufregt. Ausserdem habe ich Angst dass Sie mir ganz entgleitet vom Gehorsam und die anderen wie ich festgestellt habe Nerven wie Seide haben anstatt von Drahtseilen. Vielleicht such ich mir eine Einzimmerwohung mit dem Hund damit Sie wenigstens nur mich hat und halt dann den halben Tag alleine sein muss. Wäre das besser für Sie? Ich weiß keinen Rat mehr. Ja gut es ist gerade erst einmal eine Woche jetzt seit Sie hier ist, aber die anderen haben irgendwie nicht die Nerven das durchzuhalten. Soll ich einen Tierpsychologen dazuziehen oder so? Sie ist immerhin schon 12 Jahre alt, kann ich da noch hoffen dass Sie sich hier eingewöhnt? Vielleicht weiß ja jemand Rat. Vielen dank schon einmal für eure vorherigen Antworten.

    Mfg
    René

  • Zitat

    Vielleicht such ich mir eine Einzimmerwohung mit dem Hund damit Sie wenigstens nur mich hat und halt dann den halben Tag alleine sein muss. Wäre das besser für Sie?

    Koennte ihr gut tun.....einen Verhaltenstherapeuten oder kompetenten Trainer aufsuchen kann auch nie Schaden.

  • Ich werde heute mal einen Hundetherapeuten anrufen. Dieser war schon einmal da aber bei dem Golden Retriever da war meiner noch nicht da :) Das ist so einer der kommt dann zu einem nach Hause und schaut sich das an wie der Hund sich verhält. Bin ja mal gespannt ob er mir da was sagen kann.

    Sie ist ja schon 11 Jahre alt, habe mich zuerst verrechnet doch nicht 12, kann man ihr denn dann noch etwas beibringen? Wenigstens dass dauerbellen abstellen?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!