Ich finde das klingt perfekt für einen Hund bei dir!
Zu den Zeiten, weil da verschiedene Angaben kamen: unser Großpudel Junghund braucht eine große Runde am Tag, um zufrieden und entspannt zu sein. Also einmal für 60 Minuten am Stück raus, er nimmt auch gerne mehr (sind am Wochenende auch oft 3h draussen).
Die restlichen „Runden“ sind so 5-20 Minuten zum lösen.
So ein bis zweimal die Woche tut es ihm auch gut, mehr zu erleben wie zB eine 3h Waldtour (mit Fahren sind wir dann 4h unterwegs), Besuch bei Freunden oder im Café, bisschen Kopfarbeit aber die passiert auch oft auf der langen Spazierrunde (Walnuss suchen im hohen Gras, das macht ihn müde und zufrieden).
An den meisten Tagen sind wir dann insgesamt etwa 1,5-2h draußen, und natürlich ist man drinnen auch zwischendurch mit dem Hund beschäftigt und kuschelt abends auf dem Sofa oder so, aber ich empfinde das mehr als Alltag und weniger als außergewöhnliche Beschäftigung mit dem Hund.
Was ich vorher nicht wusste: die Hutas hier in der Gegend nehmen alle keine unkastrierten Rüden, wodurch es sehr viel schwerer ist eine Betreuung zu finden (unsere drei abgesprochenen Betreuungen fallen aus verschiedenen Gründen oft oder komplett aus).
Mit einem schon kastrierten, verträglichen Rüden aus dem Tierschutz oder einer Hündin wäre dieser Punkt hier sehr viel einfacher zu regeln. Trotzdem lassen wir ihn natürlich nicht nur deswegen kastrieren.
Ich würde auch schauen, was dir ansonsten gut liegt.
Lieber ein lieber, fröhlicher kleiner Hund der verträglich ist, mit anderen Hunden freundlich ist und mal spielt, eher sanft ist und mit dem man auf Spaziergängen auch die Seele baumeln lassen kann? Dann würde ich bei Havaneser oder Bolonka gucken.
Wenn es ein freundlicher kleiner Hund sein soll, der aber draußen Power hat, spritzig ist, ggf auch etwas Jagdtrieb hat und wo man draußen mehr Aufmerksamkeit beim Hund braucht, dann Papillon oder ein kleiner Pudel.
Wenn der Hund power haben soll, Jagdtrieb ok ist, du weniger die Seele baumeln lassen möchtest und stattdessen mit der Aufmerksamkeit viel beim Hund, er frech sein darf und viele eigene Ideen in das Zusammenleben einbringt, würde ich mal bei den Terriern gucken. Die sind halt schon was anderes. Mir wäre es im Alltag wahrscheinlich zu anstrengend für jeden Tag, auch wenn ich die Terrier die ich kenne unglaublich charmant und witzig finde. Kannst gerne mal in den Terrieristen Thread gucken, der macht Spaß zu lesen und man merkt, wie viel Humor Terrier-Menschen haben (und brauchen) 
Die übrigen Soaniels (Cocker zB, die anderen sind eh zu groß) Haaren extrem, da kommt mMn nur der Papillon oder Phalene in Frage :)
Ich habe übrigens erst nach einigen Jahren Hundesitting und mehreren Gassihunden ein Gefühl dafür bekommen, wie unterschiedlich Hundetypen wirklich sind. Jetzt im Alltag mit eigenem Hund kommt da nochmal ganz viel Gefühl dazu. Daher würde ich wenn möglich mehrfach Zeit mit den Rassen verbringen, die in Frage kommen oder wenn es ein Hund aus dem Tierschutz wird, dann mit diesem Hund um zu gucken, ob ihr gut zusammen passt.
Ansonsten: viel Spaß bei der Vorfreude! Das ist so eine coole Phase im Leben, wenn man auf den ersten Hund kommt 