Beiträge von spanielforlove

    Ich finde die Runden nicht zu lang, würde wohl etwas kürzen (eine große Runde ca 50-60 Minuten und sonst nur Punkrlrunden). Du kannst versuchen, die große Runde am Nachmittag zu machen, manche Hunde kommen nicht gut damit zurecht wenn die morgens stattfindet und drehen dann für den Rest des Tages auf. In dem Fall morgens 10-15 Minuten (ggf einfach im Garten), dann chillen bis nachmittags.

    Habt ihr Welpengitter? Das hat bei unserem hüpfdoing Pudel anfangs sehr viel Ruhe reingebracht. Er war auch ein kleiner Kontroletti und hat manchmal immer noch so Anwandlungen. Also hatte er seinen Bereich mit Welpengitter abgegrenzt, ca 15 m2 in denen er keinen Quatsch machen konnte. Da hat er gelernt, zur Ruhe zu kommen wenn wir grade am Schreibtisch arbeiten.

    Inzwischen brauchen wir es nur noch selten, zB wenn Besuch kommt.

    Chip würde ich nicht noch mal machen, bei großen Hunden Mann nicht vor 3 Jahren wenn sie dann ausgewachsen sind.

    Wenn es euch entspannt und ihr dann ruhiger bleibt, könnt ihr auch einen gut sitzenden Maulkorb austrainierten bis ihr soweit seid, dass er euch nicht mehr zwickt. Das kann das trainieren vereinfachen, weil man selbst entspannter ran geht und nicht zurück schreckt.

    Uns hat außerdem ein Wochenendseminar zum Leinenpöbeln geholfen, da haben wir nochmal viel über die Körpersprache erfahren und es wird seitdem stetig besser mit den Ausrastern bei Hundesichtung 🙈

    Hier hat geholfen, ein Signal einzuführen welches das Ende der Leine ankündigt. Ich schnalze dann zweimal, wenn er reinknallt stehen wir ein Weilchen rum. Wenn er abbremst, gehen wir direkt weiter. Hat aber ein paar Monate gedauert, er wird im März 2 Jahre alt. An den meisten Tagen klappt es jetzt ohne Reinrasseln und ziehen, an manchen Tagen hat er noch Pubertät und bringt die Konzentration nicht auf. Das ist aber ok für mich :)

    Da wäre interessant, was dir am Pudel nicht so gefällt und was du gerne magst. Erzähle gerne mal!

    Ich habe bevor unser Gund einzig, 5 Jahre lang Gassigänger gemacht. Dabei hatte ich engeren Umgang mit vielen verschiedenen Hunden, einzelne auch jahrelang mehrmals die Woche. Gefunden habe ich die meisten über die Kleinanzeigen.

    Dabei konnte ich feststellen, dass mir persönlich nette Jagdhunde im Allgemeinen besser liegen als Hütehunde. Jagdtrieb stört mich nicht (hätte ich vorher nicht gedacht), ich arbeite gern damit. Dieses leicht neurotische das viele Hütis haben liegt mir dafür gar nicht. Dann lieber das quirlige wuselige vieler Jagdhunde. Ich mag auch Hunde die WTP haben und gerne kooperieren, ein sehr doller Dickschädel ist für den Alltag nicht meins. Ich will einen Hund, der von sich aus Lust hat gemeinsam was zu erleben.

    Bei anderen Menschen sieht das aber ganz anders aus. Die mögen das enge bei Hütis, das Aufmerksame, oder den Witz und Pfeffer von Terriern. Das ist echt Typsache, und ich finde es ist leichter mit Zunden umzugehen deren Typ dem Menschen entspricht. Das kannst du aber nur herausfinden, indem du mit Hunden zu tun hast. Also nicht nur kurz treffen, sondern am besten selbst mit ihnen spazieren gehen.

    Ansonsten haben wir unseren Kerl vom Züchter, da war er 8 Monate alt und schon ein Junghund. Er ist jetzt 1,5 und der Grundcharakter ist gleich geblieben, ich fand ihn gut einschätzbar in dem Alter.

    Für den Darmaufbau habe ich lange Frischsauerkraut aus dem Bioladen mit ins Futter gemischt. Das enthält viele nützliche Bakterien und auch Präbiotika.

    Dazu gab es noch ein Probiotikum, auch aus dem Bioladen, da musst du mal gucken welche Inhaltsstoffe auch für Hunde unbedenklich sind. Die Probiotika für Hunde haben oft nur einen Stamm, das hatte über 20.

    Am meisten hat aber echt das Sauerkraut gebracht, oder andere fermentierte Lebensmittel gehen auch. Manche nehmen auch Brottrunk, falls der Hund kein Problem mit Getreide hat. Das muss nur frisch fermentiert sein, in Essig eingelegtes geht nicht :)

    Hm, mein Pudel würde da komplett durchdrehen.

    Ich kenne einige Junghunde die auf die Beschreibung passen. Wir haben immer Folgendes gemacht:

    - In übersichtliches Gelände fahren, möglichst lange Schleppleine dran und Hund darf sich auspowern

    - alle paar Tage an kurzer Leine kurz üben, sich zu benehmen

    -alle paar Tage/einmal die Woche drinnen was fürs Köpfchen

    -draußen ruhiges Schnüffeln loben und gemeinsames Erkunden fördern

    -einfach Spaß miteinander haben

    - bei Hunden mit Jahdtrieb alles vermeiden, was das Hetzen fördert (Bälle werfen, Reizangel, hinterherrennen) und alles loben, was zB ruhiges Anzeigen von Wild, Anzeigen von Fährten etc ist (zB stehen bleiben und anzeigen, Lob, Keks abholen)

    Ruhiger werden die eh von alleine, und ein Junghund mitten in der Pubertät darf finde ich auch mal außenfokussiert sein. Zwischendurch macht man dann was zusammen, geht mal gemeinsam hinter einen Busch gucken oder ein Kaninchenloch untersuchen, solche Sachen. Aber warum sollte ein junger Hund nicht die Umwelt erkunden? Dazu macht man ja Spaziergänge :denker:

    Wir haben unseren Großpudel ja erst mit 8 Monaten als Junghund bekommen. Er ist auch ein kleiner Kontroletti wenn er darf, da er dabei auch einfach nicht zur Ruhe gekommen ist habe ich ihn dann anfangs auch viel weggeschickt, wenn er mal wiede ein Flur stand und mich angestarrt hat. Inzwischen kommt er gerne gucken, ist dabei aber entspannt in der Körperhaltung und geht auch von selbst wieder. Ich habe ihn nicht an einen bestimmten Ort geschickt, sondern nur weg von mir sodass er mich noch hören, aber nicht mehr sehen konnte.

    Wir haben außerdem ein Wort dafür, wenn grade nichts passiert. Anfangs ist er immer aufgesprungen, wenn sich einer von uns bewegt hat. Wir haben dann immer wenn wir was „langweiliges“ vorhatten gesagt „nix spannendes“ und dann unser Ding gemacht (er durfte dann auch gucken wenn er wollte). Inzwischen reicht es ihm das zu sagen, und er bleibt liegen und schläft weiter :)