Vom Fell her finde ich unseren Pudel sehr pflegeleicht.
Alle paar Wochen schere ich ihn runter wie ein Schaf, das dauert ca ne Stunde (er hat 62cm und wiegt 22kg). Keine Haare in der Wohnung oder auf Klamotten, mufft nur wenn er sehr lange nicht gewaschen hen wurde oder wenn er mal in einen Waldtümpel springt.
Aber, er ist vom Charakter her eher wie ein Labrador. Jetzt mit 2,5 Jahren und etwas Auslastung wird er langsam ruhiger, aber er fährt schon gerne hoch, regt sich mit Begeisterung über andere Hunde auf und begrüßt Menschen (wenn man ihn lässt) mit Nasenkuss ins Gesicht.
Dafür ist er absolut wesensfest. Er steht zu Silvester neben uns und freut sich über die vielen bunten Lichter, findet Sirenen und Alarme spannend, geht an alle unbekannten Orte, findet neue Erlebnisse cool, liebt Cafés und alle Orte mit Trubel.
Wir haben ihn ja erst mit 8 Monaten bekommen, kann mir vorstellen dass ein paar Sachen für ihn entspannter wären wenn er die von Anfang an kennengelernt hätte (er ist super sozialisiert worden, aber Kinder kennt er zB nicht und findet die ein bisschen ZU spannend. Da fehlt ihm eine sanfte Ader, da muss man aufpassen). Er ist aber sehr klug und lernt super schnell. Ohne Auslastung benimmt er sich als hätte er ADHS.
Er kommt aber auch aus einer Linie mit ordentlich Pfeffer, da gibt’s auch ruhigere Exemplare.
Ansonsten finde ich die Spaniel auch sehr passend. Es gibt auch Cocker mit gemäßigtem Fell, oder wenn dich Jagdtrieb nicht stört wäre mein Setter (Gassihund) mit dem Leben auch sehr glücklich gewesen!
Braucht aber auch Auslastung in Form von Nasenarbeit, sonst wird er anstrengend.