An die Personen, die im ärztlichen Bereich/Verwaltung arbeiten:
Ich möchte bei der Phoniatrie des UKM ein Termin für meinen Sohn ausmachen.
Sie haben sowohl die Ambulanz als auch eine Privatambulanz als Kontaktdaten ausgeschrieben.
Mein Sohn ist über mich in der PKV und der Beihilfe, d.h. privat versichert.
Rufe ich nun bei der normalen Ambulanz oder der Privatambulanz an? Gilt man als Beihilfeempfänger als komplett privat versichert? Ist es im Endeffekt egal, woher das Geld am Ende kommt, weil die Rechnung ja so oder so bei mir zuerst ankommt und nicht bei PKV/Beihilfe?
Ich selbst war vor meiner Verbeamtung immer über meinen Papa gesetzlich versichert und bin immer noch nicht sicher, wie und wo und was. Zumal ich diese "Karte" so unglaublich ungern spiele, es mir aber in diesem Fall super wichtig ist, dass meinem Kind mal endlich vernünftig geholfen wird. Der ist 3,5 und kann immer noch nicht hören obwohl wir seit 2 Jahren zu HNO und Pädaudiologie tingeln. Möchte aber gleichzeitig niemanden zu sehr "auf den Sack" gehen in so einer Uniklinik 
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Aus mittlerweile eigener Erfahrung:
Ich war immer gesetzlich versichert, auch meine Eltern und deren Eltern und deren... du weißt schon.. grundsätzlich war der Glaubenssatz meiner Familie immer bescheiden sein, es gibt doch Menschen, denen es noch viel schlechter geht als uns.
Jetzt habe ich in eine absolut gegensätzliche Familie eingeheiratet und sehr schnell gelernt, dass man für seine Bedürfnisse und Ansprüche immer einstehen sollte. Natürlich drängle ich mich nicht vor usw, aber ich sage durchaus, was ich will und was meine Vorstellungen sind. Mein Mann sagt immer: du bist doch wer!
In diesem Sinne: du bist doch wer! Dein Sohn ist doch wer! Steh für ihn ein, geh denen auf den Senkel, tritt auf so viele Schlipse, bis euch vernünftig geholfen wird! Sei nervig und hartnäckig, wenn es sein muss!
Wenn es das UKM in Münster ist: dort sind alle sehr nett! Es gibt in Münster auch einen sehr tollen Pädaudiologen, der uns gut geholfen hat.
Alles Gute euch!