Doch, sie jagd sie!
..Zum Thema "draußen kann sie Katzen doof finden." Äääähm, NEIN!!! Wenn sie draußen lernt, die sind doof, aber sie darf net hinterherrennen, wird die Jagdlust sie irgendwann übermannen. Cali muß tiefenentspannt sein mit Katzen, auch draußen, damit sie sie ignorieren kann - selbst eine plötzlich flüchtende Katze unterwegs darf ihren Jagdtrieb nicht mehr aktivieren. Und das wirst Du nie erreichen, wenn sie bei Katzensicht zwar bei Dir bleibt aus Gehorsam oder weil Du schneller warst, diese aber "doof finden", sprich fixieren darf und wenn sie dadurch dabei hochdreht.
Und wenn Cali raußen mit Katzen nicht entspannt sein kan, wie soll sie es daheim werden? Nein! GRUNDSÄTZLICH sind Katzen tabu, langweilig, entspannend.... Drinnen wie draußen. Sonst wirst Du dieser Situation nicht Herr werden.
Bei meinen hilft irgendeine Art der Nasenarbeit: Rettungshundearbeit für Biene (Stöberarbeit/Hochwindsuche), Fährten (früher Trailen) für die Terris, Zergelpiele für alle (imitiert eigentlich das Beutetöten), aber auch Dinge, die ihre Impulskontrolle stärken (brauchts auch für die Jagd, das Abwartenkönnen des geeignetsten Augenblicks!) wie Bällchen werfen, während Hund absitzt und diese Beute erst auf Kommando holen. Was allen gemeinsam ist: man such ZUSAMMEN MIT DEM HUND, man jagt gemeinsam und man erzielt gemeinsam den Erfolg, wenn man die Beute findet. NEtter Nebeneffekt: der Hund lernt Dich durch diese Erfolge einen als adäquaten Jagdpartner kennen und respektieren und azeptiert so leicht Deine Entscheidungen, wann was wo gejagt wird. Und jagt eben nur noch dann, wann DU es sagst, also aufm Trainingsplatz, nicht, wann ER will oder eine Katze gerade passenderweise auftaucht, um sein Mütchen zu kühlen.
Wie gesagt: ohne passende Auslastung wirst Du das Problem auch nicht in den Griff bekommen.
Das meinte ich doch.... ich meinte mit "doof" einfach dass sie nicht jede fremde Katze zum knutschen finden muss, sondern sie soll ihnen einfach möglich neutral gegenüber sein.
Ich mach mit Cali Mantrailing. Wir gehen regelmässig zur Hundeschule und ich will vlt noch nen 2. Sport dazu machen. Also wir machen das nur Hobby mässig - nicht mit Turniere laufen usw.
Und alles was du da beschrieben hast.... werfen, sie muss warten etc. Suchspiele, Apportspiele...
Das meinte ich doch.... ich meinte mit "doof" einfach dass sie nicht jede fremde Katze zum knutschen finden muss, sondern sie soll ihnen einfach möglich neutral gegenüber sein.....Zum Wald: Never würde ich mit diese mhund ohne Leine da lang gehen. Sie zeigt jeden Wildwechsel und jedes Geräusch an. Würden sie Wild sehen, wär sie doch hinterher? Oder nicht?
Du belohnst jedes Beachten der Wildwechsel und ihre Aufmerksamkeit auf die Jagd.
Was ist das Ziel dieses Trainings?
Dass der Hund irgendwann nicht mehr jagen will?
OK - dann war meine Intuition schon richtig bzgl. ihrer Körpersprache.... Der Tip ist gut, da muß man aufs timing aufpassen: nicht das Anzeigen der Wildwechsel bestätigen, sondern das ABWENDEN von jaglichen Interessen.
Guter Tip! Werde ich mehr drauf achten....
noda_flake : Jetzt stelle ich die Fragen mal explizit:
DARF Deine Hündin denn irgendwo kontrollieren/wachen/beschützen? Dein Grundstück?
DARF sie bei irgendwas eigenverantwortlich in ihrer Impulskontrolle reifen? D. h. selber lernen, wann sie fixieren, sich aufpumpen, knurren, bellen, stellen und zufassen muss? DARF sie selber die Erfahrung machen, was passiert, wenn sie überreagiert?
Wegen mir kann sie die Wohnung bewachen... tut sie nur nicht. Also da verbiete ich ihr es aus nicht wenn sie zur Wohnungstür läuft und schaut. Aber das kommt..... so gut wie nie vor. Selbst wenn sie beim Klingeln anschlagen würde wäre das okay, aber auch das tut sie nicht.
Ich bin ja immer noch am überlegen bzw momentan ist einfach nicht möglich weil ich nicht mobil bin mit ihr sportlich noch in eine andere Richtung zu gehen zb IGP (auch wenns nicht meins ist, mein Hund findet es gut!)
Wo eskaliert die Katze denn?
Sie deeskaliert.... sie wendet den Blick ab.... geht weg, etc.
(2x) aus reiner Unachtsamkeit meinerseits bzw ich sie falsch gelesen habe - in dem Fall Rehe
du schaufelst Dir dein eigenes Grab.... oder in dem Falle, das deiner Katze.
Die Situation mit den Rehen war vor der Katze aber nun gut. Solche Kommentare sind super hilfreich, vielen Dank dafür ![]()
Nochwas zum Thema Jagen: hab mir gerade noch Dein Video WALD angeschaut. Gefällt mir, wie Du das mit ihr übst: zu Dir gucken bestätigen, auf den Weg rufen (Deine Cali heißt jetzt "Cali Weg", so wie mein Bossi eigentlich "Bossi raus da" heißt *gggg), etc.... Sie achtet da schön auf Dich! ;-)
Aber bilde ich mir das ein oder ist das bei diesen Hunden normal - von der Körperspannung her kommt mir die vor als sei sie total angespannt. Läuft sie immer so? Weil wenn ich meine Terris anschau, die laufen locker-flockig durch den Wald, die sehe ich so angespannt eigentlich nur, wenn sie aufm Weg Wild in die Nase kriegen. Und das wäre dann der Moment, wo ich sie umgehend anleinen würde - weil viiiel zu viel Körperspannung, Unentspanntheit. Bei meinen wäre bei so ner Anspannung die nächste Stufe "Hund weg".... *gg Allerdings steht bei meinen dann in der Situation auch die Rute auf 180 Grad nach oben.....
Noch deulicher ginge nur, wenn sie´s mir aufschreiben..... "Ich geh mal kurz jagen".... *gg
Wer kann da nochmal was zu sagen?
(hab schon gesehen, Du hast sie ja dann auch angeleint - gezielt, deswegen, oder wolltest Du nur das Anderleinelaufen noch mit filmen?)
Ich weiss nicht welches Waldvideo du gesehen hast. Aber aktuell läuft sie nur seeeeehr selten und wenn dann nur kurz im Wald ohne Leine. Zu 98% ist sie angeleint. Wenn ich sie da angeleint habe, dann vermutlich genau deswegen...eben weil sie sich jagdlicht orientiert hat.
Ihre Angespanntheit kann ich nicht beantworten weil ich wie gesagt nicht weiss welches Video du gesehen hast.... Wenn wir irgendwo fremd sind, bzw sie irgendwo noch NIE war - ist sie generell IMMER angespannt.
Alles anzeigenDeswegen übe ich es mit ihr ja auch dass sie, wenn wir denn mal ne Katze treffen, sie sich stattdessen zu mir orientiert anstatt die Katze zu fixieren.
Du musst dem Hund eklären (mit Trainerhilfe), das Katzen zum Leben gehören, wie Autos und Bäume.
Das mit Umorientierung wird bei deinem Kaliber Hund nicht funktionieren. Das ändert nichts daran, dass dein Hund durchstarten wird, wenn er jagen gehen will.
Jetzt zeigt der Hund dir Katzen an und du belohnst das (du orientierst sie nach der Anzeige zu dir und belohnst sie).
Das sitzt beim BC in einer Session. Mein nicht jagdlich orientierter Collie braucht dazu 2 Übungseinheiten, dann weiss er was ich meine.
Dein Cattle Dog hats längst gerafft. Nur leider nicht so, wie du denkst, dass er denkt.
Es ist 5 vor 12. Glaubs ruhig.
Und nochmal, weil das hier scheinbar irgendwie keiner merkt.... ich hab den Thread nicht aufgemacht weil ich nicht checke was mein Hund da tut. Ich weiss das schon.... bzw okay, paar Sequenzen habe ich nicht so wahr genommen. Aber ich weiss dass mein Hund jagt, ich weiss dass sie manchmal andere Hunde robbt, ich weiss dass sie kontrolliert/begrenzt etc.
Ich habe den Thread aufgemacht weil ich HILFE möchte wie ich das lösen kann (neben unserem Trainer natürlich).Du fragt und bekommst Antworten!
Das sind die Fakten.
Ich (ich kann nur von mir sprechen) finde deine Frage SEHR!!! gut. Denn nur wenn du fragst, bekommst du auch Antworten.
Ich habe auch von denen, die in etwa selbe meine wie ich, nicht herausgelesen, dass irgendeiner denkt, du seist nun ein besonders dummes Exemplar einer Hundehalterin.
Du fragst, weil du einen Hund hast, der anders tickt, als du es bisher kanntest.
Und ich gebe dir als erfahrene und langjährige Halterin von Hütehunden eine Empfehlung.
Deine Erfahrungen musst du selbst machen. Ich bitte dich nur, offen zu sein und nochmal nachzulesen, was diejenigen über das Verhalten deines Hundes schrieben, die massenhaft Erfahrungen haben.
Und nimm unsere Ratschläge an.
Alles, was du jetzt nicht trainierst, bekommst du nicht mehr hin. Die Hütis ticken da wirklich nochmal speziell.
Und warum ich hier so deutlich bin ist, weil dein Katzen in echter Gefahr sind.
Selbst wenn sie "nur" in ihrem Zuhause permanent gemobbt werden, macht sie das krank! Ich hätte ehrlich Sorge um ihre Gesundheit. Dein Kater ist ja schon krank, dem tud solch eine Athmosphäre nicht gut.
Zum Wald: Never würde ich mit diese mhund ohne Leine da lang gehen. Sie zeigt jeden Wildwechsel und jedes Geräusch an. Würden sie Wild sehen, wär sie doch hinterher? Oder nicht?
Du belohnst jedes Beachten der Wildwechsel und ihre Aufmerksamkeit auf die Jagd.
Was ist das Ziel dieses Trainings?
Dass der Hund irgendwann nicht mehr jagen will?
Das Ziel des Training soll sein dass sie eben zu Hause die Katzen in Ruhe lässt und draussen soll sie zumindest abrufbar sein. Das ist das Minimalziel. Ich weiss nicht ob es realistisch ist zu sagen sie wird NICHT MEHR JAGEN.
Meiner Erfahrung nach ist das schwer wenn sie es einmal raus haben und das hat sie nun mal.
Sie zeigt nicht jeden Wildwechsel an, nein auch nicht jedes Geräusch aber vieles. Und sie ist auch nicht gleich hinterher wenn sie Wild sieht, nein. Wenn es WEGRENNT dann ist sie 100% hinterher. Sie kann an Wild dass einfach nur dasteht, einfach vorbei gehen, kein Thema. Der Bewegungsreiz ist der Knackpunkt beim Jagen draussen.
Ich bin ja über jeden Tip dankbar... nur mir 100 Mal zu sagen es ist bald zu spät, hilft mir nicht wirklich. Es zeigt mir es ist ernst, ja. Aber ist kein Lösungsansatz. Das wollte ich damit sagen. Ich bin ja bereit dran zu arbeiten... das ist hier nicht das Problem, im Gegenteil. Dann hätte ich mir den Thread hier gespart.