Beiträge von noda_flake

    ZHS machen wir doch auch :ka:

    Und ich verlange GAR nichts. Ich wollte einfach nur Tips haben wie man ihr Verhalten besser kontrollieren bzw vorbeugen kann. Das sie eben gar nicht erst in diese Frustlage kommt.

    Weder will ich mit dem Ball vor ihr rumhüpfen und erwarte dass sie sich nicht rührt, noch sonst was.

    Ich versteh wirklich nicht wie du darauf kommst das ich zu viel verlange bzw Druck aufbaue. Ich mache doch gar nichts.... aber eben das will ich ja ändern.

    Und Spielzeug liegt hier auch keins rum, GAR KEINS!!! :ka:

    Sorry vlt reden wir auch aneinander vorbei.

    Naja, sie hält das schon aus wenn ihr mal ein Spielzeug wegkullert.... so ist das nicht. Aber wenn sie eben zb gespielt hat gibt sie es nicht mehr, bzw sie gibt es schon her aber sobald ich es habe springt sie mich eben an etc.

    Sie ist frech und sie kann eben irgendwann nicht mehr zuhören weil sie nur noch BEUTE BEUTE BEUTE sieht/hört. Ich muss dann teilweise auch sehr laut und deutlich werden dass es bei ihr ankommt was ich will - das macht sie dann auch.

    Ich finde es nicht schlimm dass sie so ist, wie du schon sagst... ich kann nicht erwarten dass sie das kann (und tue es ja auch nicht), wenn wir es nicht ordentlich aufgebaut haben.

    Deswegen würde ich es eben gerne tun.

    Dann muss ich nochmal nachfragen. So, wie ich es verstanden hatte, geht es nicht explizit um Beute, das ist zwar auch ein Thema, aber das klang nach einfachem Alltag:

    zb wenn sie draussen überfordert ist, ich sie manchmal zu oft reglementieren muss (dabei egal wofür)

    Da habe ich bisher auch nicht rausgelesen, dass Cali keinen Ausgleich hat, um Energie abzubauen, vielleicht kannst Du nochmal was dazu sagen, noda_flake ?

    Ja Alltag auch, wobei das nicht sooooo schlimm ist. Da liegt es tatsächlich eher daran dass sie eben sehr ungeduldig ist. Da müssen wir weiter üben bzw das wieder mal verstärkt machen, das hab ich etwas schleifen lassen. Sie ist grundsätzlich sehr aufgeregt auf den Spaziergängen momentan, auch ohne das wir irgendwas machen. Das ist wohl der Knackpunkt. KA wieso das auf einmal wieder so ist :ka:


    Energie kann sie abbauen.

    Wir bauen ja momentan ZHS auf (wobei wir da grad pausieren und auf ihre Röntgen Ergebnisse warten), ich fahre normal Fahrrad, joggen, Dummy, sie hat Freilauf, spazieren gehen, Mantrailing (1-2 die Woche).

    Natürlich ist das nicht das Programm der Woche, aber eben was wir so machen.

    Sie ist also nicht unterfordert bzw kann ihre Energie ablassen.

    noda_flake

    Ohne den Hund zu kennen finde ich das aber schwierig. Ausschließlich Deckeln finde ich persönlich unfair. So verfahren wie die Situation klingt, würde ich mir kompetente Anleitung suchen. Was ich lassen würde, wäre, den Hund immer wieder mit solchen Übungen zu konfrontieren und zu versuchen sie dadurch zu kontrollieren. Ich könnte mir vorstellen, dass du die Situation für sie dadurch nur noch stressiger machst und sie deshalb noch galliger und gefrusteter wird als eh schon - sie das nicht als Lektion, sondern als gängeln empfindet.

    Ich wünsche euch viel Erfolg! :smile:

    Also ich finde das gar nicht verfahren muss ich gestehen.... sie hat einfach keine Regeln gelernt im Umgang mit Beute/Beutespielen.

    Ist ja nicht so als ob sie das alles richtig gelernt hat und sich dennoch nicht unter Kontrolle hat. Sie ist kein Monster.... übermotiviert würde es gut treffen :tropf:

    Nein, ernsthaft. Ich empfinde es einfach so dass sie eben die Regeln dafür nicht kennt und ich weiss nicht wie ich ihr das klar machen soll, bzw verklickern.

    Sie ist einfach Arsch respektlos wenn Beute im Spiel ist und hört dann nicht mehr zu wenn die Trieblage höher wird, also sie zb paar Mal den Dummy geholt hat etc....

    Ich kenn es zb so....

    Man spielt, der Hund verletzt die Regeln gibts eine Ermahnung, verletzt er sie wieder.... Spiel vorbei.

    Das aber stell ich mir sehr frustrierend vor.... hab ich mit ihr noch nie versucht. :ka: Und ich weiss eben nicht ob das sinnvoll ist.


    Wir haben bis sie 1 Jahr war nicht wirklich mit Beute gearbeitet... klar mal geregelt aber das wars. Ich war da immer sehr vorsichtig. Dann waren wir eben im Sommer 20 auf nem IGP Seminar und da musste sie eben all dieses Verhalten zeigen um an die Beute zu kommen.... und das tu sie eben heute noch. Und das war eben ihre erste richtige Erfahrung mit sowas... und ich glaube das ist eben sitzen geblieben.

    Viel Radau und Rabatz und dann gibts Beute.

    Und so verfährt sie eben :tropf: Im Alltag eher uncool....

    Ich denke eben sie muss einfach die Spielregeln lernen. Es wird nicht gesprungen, nicht gerempelt... mit bellen kann ich leben, das ist mir egal. Hab ja ne gesprächige Rasse :pfeif:

    Impulskontrolle anstatt Frustrationstoleranz

    OK, das ist ein Unterschied. :denker:

    Aber irgendwie hängt beides doch auch zusammen?

    Frustrationstoleranz kommt von Impulskontrollübungen, meiner Meinung nach. Aber vielleicht liege ich auch komplett falsch:ka:.

    Impulskontrolle ist bei mir zb... der Hund rennt dem Ball erst nach wenn man ihn frei gibt....:pfeif::pfeif:

    Frusttrationstoleranz ist zb... der Ball rollt unters Bett, Hund kommt nicht ran und macht Theater.... das man eben nicht gleich hingeht und den Ball vorholt sondern der Hund ruhig mal bisschen in dem Frustverhalten bleibt... bzw eben lernt nur weil er Theater macht (wie auch immer) deswegen der Ball nicht gleich wieder auftaucht. Er eben lernt mit dem Frust umzugehen....

    Und DAS kann Cali nicht... bzw nur schlecht.

    Hat jemand paar Ideen wie man die Fsrustrationstoleranz üben und steigern kann?

    Ich bin leider keine Hilfe, aber vielleicht kannst du ein paar konkrete Situationen beschreiben, wo dir das auffällt? Dann können vielleicht besser passende/gezieltere Übungen vorgeschlagen werden :smile:

    Hat jemand paar Ideen wie man die Fsrustrationstoleranz üben und steigern kann?

    Es kommt darauf an, wo Dein Hund in den Frust kippt und warum. Kannst Du da was dazu sagen?

    Momentan sehr sehr oft... zb wenn sie draussen überfordert ist, ich sie manchmal zu oft reglementieren muss (dabei egal wofür) - ihr brennt es dann durch und sie beisst eben in die Leine. Was ich hasse wie die Pest..... ich empfinde sie momentan als sehr dünnhäutig was das angeht.

    Mit sowas hätte sie mit Sicherheit recht zügig kein Problem. Das macht sie dann einfach über Gehorsam... bzw sie weiss dann eben dass es sich lohnt es nicht zu tun. Ob es was an ihrer Frustrationstoleranz steigert? kA

    Sie kennt es ja Sachen nicht ohne Freigabe aufzunehmen....

    Kann sie alles bis auf das mit dem Ball. Hunde sind kein Problem, es geht gesittet vor die Tür, Futter geht sie auch nicht bei :pfeif: Suchen macht sie auch erst auf Kommando. Das kennt sie....

    Und ich finde das is auch alles eher Impulskontrolle anstatt Frustrationstoleranz.

    Das mit dem auf die Bank setzen und warten machen wir, und müssen wir auch. Ball geht gar nicht ? Das müssen wir erstmal langsam aufbauen....

    Verstehe ich das richtig, dass das Problem also gar keine allgemeine Frustrationstoleranz ist, sondern das sie auf den Ball gallert?

    Nachtrag: magst du mal eine konkrete Situation umschreiben? Ich würde je nach Situation und Auslöser unterschiedlich arbeiten.

    Mit dem Ball (bzw Beute an sich) hat sie halt NULL Kontrolle.
    Wir haben erst recht spät mit richtigem spielen angefangen (bzw mit Beute zu belohnen) und das wohl falsch aufgebaut. Sie hat dabei echt NULL Respekt und pöbelt und mault und macht.... da wird gesprungen, gerammt etc... und da hab ich auch mal Zähne in der Hand weil sie sich verschätzt bzw nicht mehr denkt und achtet was sie tut sondern einfach nur: BEUTE!!! HABEN!!!

    Das sie triebig ist, stört mich nicht... mich stören auch die blauen Flecken nicht. Aber bisschen Kontrolle ihrerseits wäre schon cool :pfeif: Und ich weiss nicht Recht wie ich das machen soll....

    Ich würd sie sehr gerne mehr mit Beute belohnen weil sie da einen total anderen Drive hat als mit Futter.... aber kann ich nicht weil ihr eben alles durchbrennt |)

    Sowas mach ich, bzw hab ich angefangen.

    Alles wo sie eine gewisse Erwartungshaltung hat.... passiert dann eben einfach mal nicht. Sind nicht viele Sache weil fertig machen zum spazieren gehen etc interessiert sie zb nicht. Aber die anderen Punkte sind gut....

    Mal als Beispiel füttern. Futter vorbereiten, das ganze Gehampel und dann nicht füttern empfinde ich als fies, und tyrannisch. Kann ich nicht, will ich nicht.

    Da Futter zb etwas ist wo Cali tatsächlich eine Erwartungshaltung hat nutze ich das schon.

    Heisst ich leg ihr Futterbrocken hin... sie darf aber nicht ran. Das sitzen wir dann ne Weil aus und ich räum das Futter wieder weg.

    (Sie bekommt dann eben 30/40 Minuten oder später ganz normal ihr Futter)

    Kann sie alles bis auf das mit dem Ball. Hunde sind kein Problem, es geht gesittet vor die Tür, Futter geht sie auch nicht bei :pfeif: Suchen macht sie auch erst auf Kommando. Das kennt sie....

    Und ich finde das is auch alles eher Impulskontrolle anstatt Frustrationstoleranz.

    Das mit dem auf die Bank setzen und warten machen wir, und müssen wir auch. Ball geht gar nicht ? Das müssen wir erstmal langsam aufbauen....

    Und noch ein Klugschiss zum Maulkorb:

    M. E. vermittelt der eine trügerische Sicherheit, weil er zwar - immer vorausgesetzt, er sitzt überhaupt richtig - das Zubeißen verhindert, nicht jedoch Anspringen, Rammen, etc.

    Was mir dazu noch die ganze Zeit auf der Seele brennt, als ich 20 Seiten nachgelesen habe. Ich hoffe und vlt solltet ihr das auch nochmal mit dem Trainer besprechen.... dass Bullet einen ordentlich MK hat. Also einen mit dem er auch nicht beissen kann, und natürlich muss er auch richtig passen.

    Nicht jeder MK heisst dass der Hund nicht dennoch beissen kann. Diese Baskerville MK zb sind definitiv NICHT sicher und die Hunde können dennoch verletzen. Ich denke da könnten dir die etwas mehr erfahreneren User noch gute Tips geben, bzw deinem Freund (abhängig davon was für einen MK er für Bullet denn hat).


    Ansonsten finde ich es sehr toll die reflektiert du bist und wie sehr du dir Gedanken machst. Ich weiss wie ich in dieser Situation reagieren würde, aber das tut hier nichts zur Sache. Ich vermute dass dein Freund erstmals sehr sehr viele Grundlagen zusammen mit Bullet wird erarbeiten müssen, ein ordentlichen Grundgehorsam erarbeiten bevor es überhaupt an die Thematik mit deinem Hund geht. Denn scheinbar hat er da wirklich etwas geschlafen...

    Ich trenne bei mir zu Hause ja auch... allerdings Hund und Katze. Zwar überwiegend nur wenn ich nicht zu Hause bin, aber manchmal auch dann. Hier will aber weder der Hund die Katze fressen noch die Katze den Hund. ABER ich vertraue den Beiden einfach noch immer nicht genug um sie zusammen allein zu lassen. Weder Hund, noch Katze. Bin ich zu Hause und hab ein Auge drauf... sind alle Parteien mittlerweile entspannt, jeder macht sein Ding - spielt, ruht oder schläft auch. Das war nicht immer so.

    Trennen kann sehr schwierig, anstrengend und stressig sein. Sollte es darauf hinauslaufen müsst ihr euch gut überlegen wie ihr das anstellen wollt.

    Erfahrung hab ich damit bei Hunden keine, aber ich weiss das Katzen sehr territorial sind und die meisten schlecht damit umgehen können wenn sie von "Zimmer zu Zimmer" wandern müssen. Ich würde also für den Kater einen festen Bereich schaffen und da bleibt er. Immer. Den Stress ihn von Zimmer zu Zimmer zu tragen, am Ende noch an nem erregten Hund vorbei, von dem er spürt dass er ihm ans Fell will? Wäre mit meinem gar nicht möglich. Der würde total Panik bekommen weil er eben nicht selber wegkann etc....

    Für die Hunde haben hier einige ja schon tolle Tips gegeben.

    Ich hoffe ihr habt einen guten Trainer gewählt und dass er euch eine gute, professionelle Einschätzung geben kann. Aber egal wie, ich denke auf deine Freund kommt viiiiiiiel Arbeit zu, und später auch auf dich. Den über kurz oder lang, wirst du Bullet sicher auch führen müssen.