Finde es aber gleichzeitig auch sehr faszinierend wie heterogen die Rasse ist und egal wie sehr man sich im Vorfeld bemüht, die passende Zucht zu finden, ein Restrisiko, dass man ein ganz anderes Kaliber bekommt als erhofft, besteht halt immer. 
Das muss man sich beim Toller echt bewusst sein, vor allem wenn man Züchter betrachtet, die für die passenden Zuchtpartner quer durch Europa fahren und viel frisches Blut einbringen.
Aber selbst im gleichen Wurf ist die charakterliche Bandbreite extrem. Ich habe ja einen absolut sensiblen Arbeitshibbel erwischt, womit ich nicht in dem Ausmaße gerechnet und dementsprechend in der Welpenzeit sicher nicht alles richtig gemacht habe. Aber Dummy und Mantrailing sauber aufgebaut als regelmäßige Beschäftigung passt natürlich. Ich würde den Toller nur nie mit "normalen" Goldies oder Labbis vergleichen, weil es immer noch (im DRC) eine reine Arbeitsrasse ist. Und im Vergleich zu Golden nicht ganz so leichtführig sind.
Meine ersten Kriterien damals waren ja auch "gerne ein Retriever, aber bitte in kleiner/leichter".
Und gesundheitlich gibt es auch genug Baustellen, das macht es manchmal schwierig, die Züchter richtig zu bewerten. Da muss man echt tief einsteigen (und mit langen Wartezeiten rechnen!).
Ich habe bislang nur einen Toller persönlich kennen gelernt, der ist mir aber deutlich zu fiepsig, hibbelig, aufgeregt... Gut, er ist erst 1 Jahr alt, aber im Vergleich zu Lima, die natürlich auch aufgeregt und Mal drüber sein kann, nochmal bisschen extremer.
Könnte Koda sein, je nach Situation ist er ein Musterschüler oder auf Speed. Ist aber auch viel Erziehungssache, aber ganz tonlos gibt es Toller eher nicht.
Bei Wild hält mein Teenie übrigens die Klappe und ist super ansprechbar bisher, aber Warten und Menschen bringen ihn zum Fiepen.