Beiträge von HundLeo

    Auch für Ottonormalverbraucher gibt es einfach und schnell genügend Infos ... vor fast 20 Jahren kannte ich kein DF, hatte vorher noch nie n Hund und trotzdem war schnell klar es wäre niemals n Vermehrerhund in Frage gekommen.

    Irgendwann ist man die ewigen Ausreden einfach leid. Es sind nämlich immer die Hunde die darunter leiden und von mündigen Menschen dürfte man n bisl mehr erwarten ...

    Aber nicht jeder informiert sich sachlich, sondern der Wunsch ist ja auch oft Vater des Gedankens... Es ist sich schon eine gute Sache, dass sie sich jetzt hier informiert, klar wäre es vorher besser gewesen aber man kann es doch jetzt nicht rückgängig machen.

    Der Welpe ist da und passt jetzt eigentlich nicht. Traurig? Ja! Nicht gut informiert? Sicher! Aber jetzt kann man doch, wie einige das hier auch machen, versuchen, Lösungen zu finden, die nicht die Rückgabe zum Vermehrer beinhalten. Wenn man aber nur bepöbelt wird, fühlt man sich schlecht und schämt sich, da kann man keine Ratschläge mehr annehmen. Was soll das also bringen? Ja genau, sie schaltet auf Durchzug, gibt den Welpen zum Vermehrer zurück und meldet sich hier nie wieder. Ist damit jemandem geholfen? Nein, schon gar nicht dem Welpen.

    @Connalab, ich bin ganz bei Dir, war aber einer der letzten Kommentare, so weit bist Du nicht gekommen ? DerFrechdax hat auch eine ganz lieben und einfühlsamen Text geschrieben, der Chester00 hoffentlich noch mal hier rein schauen lässt.

    Ich denke hier gibt es auch einige, die gern mit ihr im Austausch bleiben und eine Lösung finden würden.

    LG

    Was für ein netter und guter Text, DerFrechdax!

    Das Draufhauen auf Chester00 bringt doch jetzt nichts. Der Fehler ist passiert, wenn wir jetzt nur drauf dreschen, ist sie hier ganz schnell weg und lässt sich sicher nicht mehr beraten, was man nun am besten für den Welpen tun kann.

    Ich finde den Gedanken, dass der Welpe zurück zum Vermehrer kommt, wirklich schlimm, die ganze Sache ist traurig und ja sie ist da naiv dran gegangen.

    Aber es wäre doch schön, wenn wir sie nicht direkt vergraulen, sondern im Austausch bleiben, oder?

    Also, liebe Chester00, hier wurden schon einige Möglichkeiten aufgezeigt, den kleinen Knuddel nicht dahin zurück zu geben, wo er herkommt, was denkst Du darüber?

    Kommen da andere Wege für Dich in Frage? Es wäre schön, wen Du Dich hier noch mal melden würdest.

    LG

    Hi Laura04!

    Ich muss ja sagen, ich bin begeistert. Ich habe den "passt ein Sheltie zu mir" thread kurz angelesen, bin dann aber ausgestiegen und habe es nicht mehr weiter verfolgt.

    Dass Du Dich nun mit Charlie beschäftigen möchtest, finde ich großartig! Ich wäre auch dafür, zu dem Kerl erst mal eine Bindung aufzubauen. Setz Dich zu ihm, streichel ihn, sprich mit ihm! Häng einfach mal mit ihm rum, gib ihm doch teilweise das Futter mit der Hand.

    Wegen des Rausgehens, nur eine Idee, korrigiert mich gern alle, wenn es eine blöde Idee ist: was ist mit einem Jogginggurt? Ich hab meinen aktuell an eine Frau verliehen, die den fast 50kg Hund eines Freundes von ihr kaum halten konnte. Damit geht es wesentlich besser, da sie ihr Körpergewicht einsetzen kann und es sie nicht von den Beinen reißt. Haltet ihr das für eine Idee?

    Wie wohnt ihr denn? Ländlich, also hat man auch mal die Chance, rauszugehen, ohne direkt jemandem zu begegnen?

    Und mal ganz blöd gefragt, da Du ja einen eigenen Hund wolltest- wenn Charlie und Du nun ein gutes Team werdet, würdest Du ihn dann evtl mitnehmen beim Auszug?

    Und er ist ja Zucker auf dem Bild! So ein hübscher Junge, mit dem wirst Du sicher noch viel Freude haben <3

    LG

    Wir erwarten gar nicht, dass sie ein komplett normaler Hund wird. Es wäre schon ein Segen wenn sie keine Angst mehr vor uns hätte und man mit ihr Gassi gehen könnte. Sie muss keine große Schmuserin werden, braucht keine Tricks beherrschen und muss uns auch nicht heiß und innig lieben. Sie soll einfach nur entspannt bei uns leben können.

    Ich finde es super, wie ihr da ran geht! Ich würde die Hoffnung noch nicht aufgeben!!

    Und ich glaube fest daran, dass ihr einen Weg zu ihr findet.

    Wir hatten mal einen zutiefst verstörten Kater aus dem Heim der hat fast ein Jahr lang unter dem Bett gewohnt und nur im Dunklen gefressen. Selbst dieses Tierchen ist irgendwann aufgetaut und wurde sogar zum Schmuser! Ein ganz liebes Tier, dem irgendein Arschloch die Pfote gebrochen hatte, er hat sein Leben lang gehumpelt und wir wussten das erste Jahr nur, dass er schwarzweiß ist, das wars...

    Ich kann leider keinen Rat geben, aber ich wollte Dir sagen, dass ich grossen Respekt vor euch habe, dass ihr der Maus eine Chance gebt!

    Sie tut mir unendlich leid, wie muss sich das Leben wohl für sie anfühlen?

    Vielleicht wäre eine Tierheilpraktikerin, die mach Hause kommt auch eine Idee?

    LG

    Liebe SternchenJune !

    Fühl Dich erst mal gedrückt!

    Ich kann Dir keinen richtigen Rat geben. Ich habe zwar auch einen Krebspatienten (Kater) zuhause, der schon längst tot sein sollte laut Diagnose, und putzmunter durch die Wohnung hüpft, aber jeder Fall ist ja verschieden.

    Ich habe so geweint nach der Diagnose, ich konnte gar nicht mehr aufhören. Der Kater ist irgendwann vor mir geflüchtet, da er es nicht mehr ertragen konnte.

    Ich konnte nicht mehr essen, ich konnte kaum schlafen, nach der OP dachte ich, er stirbt mir einfach weg. Die Tierheilpraktikerin, die ich nach der Diagnose "malignes Lymphom, unheilbar", angerufen habe, sagte mir ich muss versuchen, Ruhe zu bewahren und für meinen Kater da zu sein und ich soll nicht vergessen, mir etwas Gutes zu tun, damit ich wieder klarkomme.

    Sei stark für Deine kleine Maus! Wenn Du es irgendwie schaffst, lass Google aus, kein Suchen nach Hirntumor und Co, sondern genieß die Zeit mit ihr!

    Wer weiß, was die Diagnose bringt, ob es ein Tumor ist, oder nicht, aber sei, wenn möglich, ganz bei Deiner Kleinen!

    Ich weiß, wie schwer das ist, fast unmöglich, aber gerade jetzt, wo es ihr nicht so gut geht, braucht Sie Dich als ihren Ruhepol und sicheren Hafen!

    Alles jetzt ist Spekulation und das führt natürlich zu einer wahnsinnigen Unsicherheit und Angst, ich kann mir so gut vorstellen, wie Du Dich fühlst!

    Bis die Diagnose und das weitere Vorgehen besprochen ist, drücke ich ganz fest die Daumen und denk an Euch!

    Bitte halt uns auf dem Laufenden!

    LG

    Hi @LaraAnna!

    Herzlichen Glückwunsch erst mal zum Familienzuwachs!

    Ich finde es normal, dass Du jetzt grad gestresst bist und Dich mit Problemen konfrontiert siehst, mit denen Du nicht gerechnet hast.

    Als Leo hier neu war, hatte ich auch zeitweise das Gefühl, nicht zu wissen, warum ich mir das "angetan habe".

    Der Hund ist halt jetzt erst mal neu für Dich. Plötzlich ist da jemand :-)

    Ich würde mir an Deiner Stelle ein gutes Buch nehmen, und mich mit Deiner Hündin einfach mal irgendwo hinsetzen. Sofa, Boden, was auch immer.

    Einfach mal zusammen chillen und gar nichts machen. Schönen Tee dazu oder ein Glas Wein, lern den Hund erst mal kennen. Eine WG muss ja auch erst mal zusammen wachsen, der Anspruch, dass sich alles sofort richtig anfühlen muss, kann getrost in die Ecke gestellt werden.

    Zu dem Verhalten draussen würde ich mal einen Trainer hinzu ziehen. Leo hatte auch so Anwandlung, Hunde angehen, dunkel gekleidete Männer anbellen etc. Das haben wir nun gut im Griff :-)

    Es ist auch keine Schande, dass man sich da nicht zu helfen weiss. Jeder Hund tickt ja auch anders und grad wir Ersthundebesitzer haben halt noch nicht die Abgeklärtheit von Personen, die schon mehrere Hunde hatten.

    Wir haben Leo nun fast seit einem Jahr und sind ein super Team. Aber das musste sich auch erst zurecht ruckeln.

    Ihr bekommt das mit etwas Unterstützung sicher toll hin.

    Leo ist übrigens auch ein Direktimport aus der Ukraine.


    LG