Beiträge von BettiFromDaBlock

    Nur nicht zuviel zu schnell lernen. Kann auch schnell in Stress ausarten. In der Phase können Hunde generalisieren lernen. Also zum Beispiel netter Mann, netter Mann mit Bart, wahrscheinlich sind die anderen Männer auch ok. Oder Kiesboden ist nicht lebensgefährlich, Waldboden auch nicht, wahrscheinlich ist Sand auch nicht so schlimm.

    Beim Eurasier scheint ihr dann feste Bezugspersonen zu brauchen für HuTa Training. Also vielleicht jetzt schon mal sehen welche gut wäre für euch.

    Aber nur so, weil Sozialisierung häufig als Allheilmittel vermarktet wird. Selbst wenn ihr alles perfekt macht am Anfang, kann es sein das der Hund trotzdem null Bock auf HuTa oder andere Menschen auf der Welt hat. Manches ist dann einfach Charakter. Dann sollte man damit arbeiten und nicht immer nur dagegen.

    Wenn es bei euch so wichtig ist, würde ich da definitiv einen Trainer zur Unterstützung holen. Besser früher investieren also später die Probleme haben.

    Alles kann die Kotkonsitenz ändern, sogar Stress. Ohne Flüssigkeit kann der (Dick)Darm und Körper definitiv weniger gut arbeiten. Kann zu Verstopfung kommen. Auch beim Menschen. Dann noch die Verdauungsstörungen durch Läufigkeit.

    Aber ich denke eigentlich das der obige Ausdruck „Steinkohle“ vielleicht nicht so dramatisch ist wie es klingt. Wenigstens ist der Kot noch dunkel. Also wohl kein Knochenkot.

    Wie ist denn der Urin? SusanneNr.1000

    Ach der schläft gar nicht im selben Raum wie ihr?

    Vielleicht hat er einfach Verlassensängste?

    Ich würd den Hund mit ins Sschlafzimmer nehmen, er muß ja nicht mit in eurem Bett schlafen.

    So läßt sich das Verhalten einfach besser kontrollieren und abstellen.

    Also ich will dir nicht zu nahe treten, aber das ist Unsinn. Wenn unser Hund Verlassungsängste hätte, könnte er nicht alleine bleiben. Ein Hund muss nicht mit ins Schlafzimmer, das sagen dir übrigens auch viele wirklich gute Hundetrainer. Indem man den Hund mit ins Schlafzimmer nimmt, macht man es sich natürlich leichter.

    Mein Hund findet im Schlafzimmer schlafen super kacke. Die will ihren eigenen Bereich.

    Leichter machen würde ich das nicht nennen, unterschiedliche Hunde unterschiedliche Bedürfnisse. Unterschiedliche Halter, unterschiedliche Ansätze.

    Es könnte auch z.B. Sodbrennen sein. Übersäuerung durch den leeren Magen

    Das würde man aber bemerken. Hunde, die Sodbrennen haben oder Übersäuern, fangen an zu schmatzen.

    Ich kenn das von meiner Hündin, als es richtig schlimm war, hat sie mich die halbe Nacht durch ihr Schmatzen wachgehalten.

    Ja, aber hier schläft der Hund ja woanders und das schmatzen wird vielleicht nicht gehört. Bei meiner Hündin zeigt sich dies nur durch leichten Schluckauf. Von daher nachts ne Kartoffel oder ein Brot zu knabbern, wäre einen Versuch wert.

    Seit einer Woche? Dann ist das Verhalten einigen hier nicht unbekannt, ich hebe mal die Hand. Also durchatmen und reduzieren. Radikal reduzieren. Raus zum Pippi wieder rein. Wenn mal absolut nix los ist, gegebenenfalls bisschen gucken lassen. Große Bögen um alles.

    Ist der Löseplatz nah am Haus? Einfach mal noch zwei Wochen richtig runterfahren. Zuhause Suchspiele zum gemeinsamen Vertrauensaufbau machen.

    Danach zu Menschenleeren Zeiten rausgehen. Nachts mal ausprobieren.

    Wie beim Welpen. Die Welt später Schönfüttern.

    Gut, dann fahre ich erstmal runter. Ich muss zugeben, ich hab am Anfang auch einiges dafür getan ihn zu stressen. Ihn zu Verwandten mitgenommen, jeden Tag ein neues Kommando beigebracht, Schleppleinen Training, mit dem Auto zu verschiedenen Gassiplätzen gefahren und so weiter. Alles große Fehler wie ich jetzt merke. Naja hinterher ist man immer schlauer. Ja der Löseplatz ist nah am Haus. Dann verzichte ich erstmal auf lange Gassirunden (ich hatte so Angst, dass ich ihn nicht richtig auslaste, deswegen das volle Programm weary-dog-face) er löst sich auch immer ziemlich schnell. Also erstmal Bindung aufbauen und Piano machen. Über Bachblüten hab ich auch schon nachgedacht, obwohl ich bei sowas sehr skeptisch bin.

    Bei dem Programm würde meine TS Hündin jetzt noch überfordert sein. Nach 5 Monaten sagt mir die Trainerin immernoch ich soll langsamer machen. Hatte genauso Panik mit dem nicht auslasten. Die Hunde haben noch genug im Rucksack abzuarbeiten.

    Besser auf die notwendigen Dinge konzentrieren. Auch gern mal das Alleinbleiben langsam üben, da Zuhause ja so schön ist.

    Ich hab Bachblüten aus reiner Verzweiflung ausprobiert und war und bin geschockt das es bei uns funktioniert. Gerade vorm Gassi gehen oder Autofahren. Allerdings bin ich natürlich jetzt auch schlau und passe auf was mein Hund für Aufgaben lösen kann und was nicht. Das ist der eigentliche Trick in der Hundeerziehung. Die Messlatte nur soweit erhöhen wie der Hund sich im aktuellen Zustand verbessern kann. Also zur Not auch mal runtersetzen.

    Ihr habt noch genug Jahre Zeit für die aufregenderen Dinge. Jetzt heißt es kennenlernen. Und grobe Regeln /Rhythmen festlegen.