Das Stressmodell nach Pinkelpinscher (unwissenschaftlich erprobt), besagt ja auch:
Wenn der Basisstresslevel im
bekannten Umfeld weiter sinkt, dann ist der Stresslevel auch niedriger, in Situationen, die man dann irgendwann wieder neu hinzu fügt. Sprich: der Hund kommt mit weniger Stress in was für ihn Neues und selbst wenn es viel für ihn ist, muss er nicht automatisch in den roten Bereich von "Mir schmilzt gleich das Gehirn" hochgehen, weil noch ein paar Stufen davor auf der Skala frei sind.
Hauptproblem bin bestimmt ich. Mir wird schnell fad, wenn wir immer sehr ähnliche Sachen machen. Und ich bin dran gewöhnt, dass Hunde relativ früh relativ viel mitmachen.
Andererseits: so bleibt auch Zeit, dem Junior ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Der dürft nun ganz solide angekommen sein und probiert ein paar Dinge aus. So etwa ist er nicht mehr 93% kleinhundsicher.
(Das war nicht der Grund, aber ein Anstoß für "Wann, wenn nicht jetzt?" den Zwerg anderweitig unter zu bringen. Junior hat nach Monaten des recht friedlichen Zusammenlebens beschlossen, Little Miss Bossy die Meinung zu sagen. Garniert mit einer Prise jagdlichem Interesse. Da hatte er plötzlich den 2,7kg Hund komplett im Maul.)
Und sooo wenig machen wir wahrlich nicht. Es gibt halt max. 1en anspruchsvolleren Spaziergang und sonst nur 10min pinkeln gehen vorm Haus. Aber diese 10 Minuten sind viiiiel besser geworden fürs und beim Galgöchen