Beiträge von BettiFromDaBlock

    Der Dackel eines Jägers in meiner Heimat war auch einmal 7 Tage weg! Danach kam er auf Rufen an ähnlicher Stelle angerannt. (wurde natürlich immer wieder im Revier gesucht)

    Er war von seinem Ausflug ziemlich unbeeindruckt. Es gab sogar nochmal ein "verschwunden sein" , aber nur zwei Tage.

    Die Kleinen sind echt erstaunlich!

    ok, Betti benimmt sich merkwürdig. Sie steht ständig bei/hinter mir, starrt mich an, rammt ihren Kopf an mich und macht Geräusche (sie besitzt ein großes Repertoire). Auf dem Weg in das andere Zimmer dreht sie immer wieder zu mir um und will zurück. Ungewöhnlich für den Antischmusetiger.

    Blutung wird jetzt schon heller. Tag 4 :ka:

    Gibt es denn eine Studie dazu, ob diese Hunde wirklich permanent Hunger haben, oder eben nur nie satt sind?

    Oder wenn es das auch bei Menschen gibt, Erfahrungsberichte, also ob die eben wirklich immer hungrig sind?

    Ich würde das nur gerne verstehen, weil ich mir das schwer vorstellen kann. Habe eben schon gegoogelt und auch den Link gelesen, habe aber nichts hilfreiches gefunden.

    Wie will man rausfinden, ob der Hund nur Bock hat oder wirklich Hunger? Noch dazu kennen wir hier alle keinen richtigen Hunger.

    Meine hm „Stiefstiefcousine“ kann essen und essen und essen und es gibt weder „ah war gut“ noch „muss kotzen“ bzw. ist es dann zu spät. Ihr Magen dehnt sich einfach und nimmt auf was reinpasst. Ihr Kopf sagt nie „zufrieden“. Ihre Vernunft und die ärztliche Anweisung lässt sie aufhören. Auch nicht immer, ziemliches Übergewicht. Jedes Nahrungsmittel triggert dann ja wieder.

    Für mich voll schwer nachzuvollziehen, weil ich ein sehr lautes Sättigungsgefühl habe. Kompliziert.

    Aber wie sollte man das bei einen Hund erfragen?

    Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber ich kenne zwischen Hunger und satt noch "Appetit, aber muss nicht zwingend was essen". Also kaputtes Sättigungsgefühl müsste doch nur heißen, dass der Hund ungehemmt weiter frisst wenn es schmeckt; nicht aber, dass er dauerhaft Hunger leidet.

    Interessanter Ansatz. Aber wenn man nie vom Gehirn vermittelt bekommt „hm, war lecka aber gut ist“ , dann hat der Körper weiterhin Mangel. (Angeblich werden manche Botenstoffe nicht ausreichend produziert) Das hat nichts mit schmeckt so gut zutun. Der Hund nimmt dann ja auch teilweise Teppich oder Müll zu sich. Ich glaube das kann man nicht mit unserem Appetit vergleichen. :denker:

    Wahrscheinlich das fehlende Sättigungsgefühl bei manchen Labradoren. Soll ja das POMC Gen als Schuldiger fungieren.

    Kenne übrigens auch einen Menschen dem das, ärztliche bestätigt, fehlen soll. Also das Sättigungsgefühl.

    Aber woher weiß man das der heutige Wunsch nach einem z. B. ruhigen Hund nicht irgendwann zu einem langsamen Herzen oder so etwas führt?

    Solange wir selektieren und uns ein bestimmtes Verhalten wünschen, können Dinge die heute passen morgen zuviel sein.

    Klar, es gibt keine Lösung für das Problem außer selbst einen vernünftigen Umgang mit der Thematik zu suchen. Aber dieser wird für viele Menschen unterschiedlich sein. "Offizielle" Qualzuchten meiden ist nur ein Teil des Ganzen. :denker:

    Wir wollen verschiedene Rassen haben die sich durch Charakter und äußere Merkmale klar abgegrenzt voneinander unterscheiden.

    Diese Aussage würde ich persönlich so nicht unterschreiben. Wir züchten uns die Welt, wie sie uns gefällt. Man könnte ja auch dahin gehen und sagen andere Lebewesen nicht mehr zu „besitzen“ und die die jetzt schon da sind in bessere Umstände zu geben.

    Aber das wäre halt ein anderes großes Thema.

    Ich will nur sagen, es gibt viele Ansichten zur (Haus)Tierhaltung. Und keine Ahnung welche die moralisch „beste“ ist.

    Meine Hündin ist ja längst nicht so anstrengend wie deine, aber bei der ist es genau andersrum: In der Läufigkeit war die sooo nett und geduldig. Ich könnte mir fast wünschen, dass sie öfter läufig wäre. Fast. |)

    stimmt, das wäre auch gruselig. Wenn ich Glück habe, findet in ein paar Wochen ein magischer Entwicklungssprung statt und ich habe einen für unsere Verhältnisse einfacheren Hund. Whoop whoop.

    Ich informiere mich zurzeit wegen Kastration bei unsicheren Angsthündinnen und das Ergebnis ist eher ernüchternd. Die fehlenden weiblichen Hormone können zu schnelleren Beschädigungsabsichten führen etc. Kompliziertes Glücksspiel.

    Dafür sind mir unsere Entwicklungen (vor der Läufigkeit) aber gerade zu positiv. Also erstmal durchhalten.

    Wahrscheinlich habe ich die sauberste Hündin hier. Sie reinigt jede Decke, den Boden, sich, mich, alles was betroffen sein könnte. Um auch mal das positive Hervorzuheben.spy-dog-face