Alles anzeigenAlles anzeigenDas Problem bei den Hunden, die keine Sozialisation mitbekommen haben in den ersten Lebenswochen. Also nicht mit Mutter aufgewachsen, keine Außenreize durch Shelteraufzucht etc. ist das fehlende Generalisieren können (neben anderen Problemen)
Deprivationssyndrom könnt ihr mal suchmaschinen. Der Hund kann einfach nicht so lernen, wie andere.
Obwohl ihr ja sagt er ist sehr gelehrig? Das ist schon mal gut. Und euer Garten ist auch prima.
Ich gebe zu bei dem möglichen Rasseeinfluss von HSH plus der schlechten Aufzucht würde ich auch Grübeln zwecks Stadtleben. Ihr habt mit eurer ersten Hündin einfach Glück gehabt (die Orga hätte es schon erahnen können, dass der Junghund problematisch wird, war mein sofortiger Gedanke bei den 4 Wochen)
Einfach wird das Leben da wahrscheinlich nie ...
Die Frage ist, ob ihr das akzeptieren könnt. Alles nachvollziehbar.
Also gelehrig ist er auf jeden Fall. Das kuriose ist ja auch, dass er im Garten auch beim Üben sehr aufmerksam ist, uns anschaut, und sehr gut neben uns läuft. Auch in der HuSchu meisterte er sämtliche Übungen mit Bravur, selbst der Abruf mit Vorherigem bleib neben 10 anderen Hunden klappt perfekt. Er ist sehr konzentriert und auch auf meinen Freund fokussiert, während den Übungen. Da jucken ihn die anderen Hunde herzlich wenig und er läuft dann auch nicht zu den anderen hin und macht Terz. Das ist es ja. Aber wehe, wir gehen spazieren -egal wo - und uns begegnen fremde Hunde und fremde Menschen oder die gehen am Garten vorbei (unvermeidbar), dann fährt er einfach aus der Haut.
Wir werden uns heute Abend mal über HSH informieren
Da wäre es echt gut, wenn da mal einer mit Erfahrung drüber guckt.
Es kann sein, dass das einfach Unsicherheit ist und das seine Survivalmethode ist (ist bei uns so) oder auch Rasse/Junghund/Stresstypisch.
Das er in sicherer Umgebung euch folgt und mitarbeitet ist ja schon mal super. (Diese Momente genießen und emotional festhalten für die eigenen Nerven) Die große weite Welt folgt hoffentlich später...