Ich habe/hatte einen Hund, der auch keine Ahnung hatte wie man aktiv mit dem Menschen arbeitet. (warum sollte man mit Kuscheltieren, Bällen usw etwas anfangen dachte sich der Hund) Es hat 3 Monate gedauert den Futterball aufzubauen und nach einem Jahr kann sie bei der Dummysuche Schränke öffnen. Es ist also viel möglich.
Bindung baut sich durchs Training. Da solltest du an Monate denken nicht Tage. Motivation und Sinn der Übungen funktionieren durch Wiederholungen und deiner positiven Attitüde. Wenn du selbst mal einen gestressten Tag hast, lieber lassen als innerlich Druck zu übertragen.
Wie bin ich vorgegangen? Zuerst geschaut was motiviert den Hund. Bei uns ist es Futter. (vielleicht bei euch auch Bewegung oder was anderes?) Clickern in kurzen Übungsaufgaben über Tage aufbauen. Normalerweise braucht ein Hund ca 70 Wiederholungen, um die Verbindung zu verstehen. Hunde, wie wahrscheinlich eurer, länger inklusive Pausen.
Neue Spiele klein aufbauen. Wenn man merkt Hund macht zu, hört man früher auf. Allein den Futterball/Dummy angucken war ein großer Schritt, auf Futterball zugehen der nächste, Futterball berühren, Futterball mehrfach berühren usw.
Ich würde bei euch wahrscheinlich mit Suchspielen anfangen.
Der Anfang kann einem träge vorkommen, aber wenn man irgendwann sieht wie der Hund versteht und Lust bekommt auf das neue Leben. Da hat man wirklich was erreicht.
Mit der Zeit findet man die Dinge, die beiden Freude machen. Man selbst muss tatsächlich gut drauf sein, um den Hund zu motivieren.
Ach ja, und es gibt definitiv Unterschiede bei den Leckerlis. Gekochtes Huhn ist hier mega oder Käse oder KartoffelThunfischbrei.