Beiträge von BettiFromDaBlock

    Die Rasse "Altdeutscher Schäferhund" gibt es nur in der Umgangssprache.

    In einer TV Sendung wird sicher eine Bezeichnung einer Rasse gewählt die bekannt ist. Dient der Unterhaltung und ist kein Nachweis.

    dann könnte man doch a. entweder wirklich einen Malinois zeigen oder b. die richtige Rassenbezeichnung verwenden.... mag ja kleinkariert sein, aber ich finde sowas immer ungeschickt.

    Du traust den Redakteuren aber einiges zu. ;)

    Man kann da manchmal froh sein, wenn noch einer drüberliest, der schon mal einen Hund angefasst hat. Manchmal ist aus Zeitgründen (Produktionszeit oder auch Sprecherzeit) da nicht viel drin oder der Satz klingt mit Schäferhundmischling nicht mehr so schön. Oft wiederholt man auch Dinge, die man selbst mal wo gelesen/gehört hat und schreibt die als Text.

    Ich hab früher mal Trailer und Beiträge für Kindersendungen geschnitten, da wiederholte sich auch ständig alles. ;)

    Du könntest (theoretisch) der Redaktion schreiben und nachfragen.

    Es kann auch sein, dass du den Hund gerade etwas unsicher beobachtest und er auch deshalb auf vieles noch intensiv reagiert. Man ist ja selber plötzlich verunsichert, wenn man den Hund nicht mehr so einschätzen kann. Musik ist ja auch Krach (und Beat) ;)

    Nach einer Beißattacke brauchten wir auch mehrfach Normalität bis die Orte den Geschehens wieder begehbar waren.

    Ansonsten kann man auch durch Markern/Clickern (Click for Blick) gruselige Dinge unterstützen. Aber wenn dein Hund vorher eher taff war, könnte er sich auch so wieder zurecht finden.

    Ich habe ja auch einen Ausrasterhund (aus Angst und Unsicherheit vor Hunden) und empfehle den Geschirrgriff mit der Trainerin zu besprechen. Das ist hier auch ein Golden Ticket. Je nachdem wie weit ihr dann mal kommt, funktioniert das später auch in der Ferne ohne Anfassen. Ansonsten ist hier die Berührung eine gute Runterkommhilfe gerade in engen und überraschenden Situationen.

    Ach ja und zusätzlich wird bei uns dann auch gemarkert und belohnt.

    Ach ja, tatsächlich könnte es bei euch bei der nächsten Scheinschwangerschaft auch wieder anders aussehen. Seit ich Betti habe, hatte ich 3 die sehr anstrengend, aggressiv waren inklusive Narben in meinem Bein. Nun sind wir gerade mittendrin und ich merke nix. Traue es mich gar nicht aufzuschreiben. (hab dieses mal das Futter mehr reduziert)

    Ich führe übrigens ein Aggressionstagebuch für Betti, weil ich auch rausfinden musste was ist der Auslöser für die Kamikazeaggressionen. (grundsätzlich hab/hatten wir hier aber noch mehr Baustellen)

    Ihr könntet übrigens auch mal die Schilddrüse checken, wenn sie jetzt länger mal schwankend oder schreckhaft in den Launen ist.

    Ich weiß immer nicht, warum man Forumsbeiträge so persönlich nehmen muss. Mir wurde hier auch am Anfang gesagt, gib den Hund lieber woanders hin und rechne mit Einschränkungen. Stinkt kurz. Aber danach bin ich dann halt nachts um 3 Uhr Gassi gegangen und hab mir Möglichkeiten gesucht, um den Hund optimalere Bedingungen zu geben.

    Was aber vielleicht etwas ist, worüber ihr euch Gedanken machen könntet, wäre was sind den zurzeit Reize für den Hund. Aktuell seid ihr als neue Menschen, die neue Wohnung, die Gegenstände dort, die Routinen, der Flur, der Fahrstuhl voller Gerüche schon seeehr viel Reiz für den Hund. Dann gibt es noch Autos, Vögel, Radfahrer, Menschen, Häusereingänge, Dönerpapier, Wind,...

    All das kennt euer Hund kaum bis gar nicht. Durch die schlechte Sozialisierung kann das Gehirn tatsächlich nicht einfach die Verknüpfungen machen.

    Man kann das trainieren, aber das geht in Zeitlupe.

    Zum Beispiel hatte meine am Anfang Stress durch Papier in der Straße. Man konnte ihr Ansehen wie sie nach und nach Adrenalineinschuß hatte und es dann irgendwann, an was auch immer gerade vorbeikam rauslassen musste. Solche Reaktionen kommen oft später als der Reiz. Also Papier auf der Straße schöngefüttert, beobachtet, geschnüffelt etc. Normalerweise generalisiert ein Hund irgendwann. Das Papier dort ist genauso lieb wie das Papier da drüben. Tja, meine mit Deprivation kann das weniger gut. Das Dönerpapier 50m vom Dönerladen ist hochgefährlich. Das vor der Ladentür kennen wir ja, also ok. Wir mussten an jedem Ort üben, unterschiedliche Papiersorten.

    Mittlerweile weiß sie ich bekämpfe jedes neue Papier für sie und schreckt nur bei neuen Geruchsrichtungen weg.

    Ein Beispiel von vielen.

    Versucht es einfach mal langsamer. Nur die Welt betrachten ohne was zu wollen und ohne die Triggerreize (die euch bisher bekannt sind), Abstand halten, aus weiter Ferne beobachten und dann kann euch der Trainer beraten, was möglich ist. Meine Trainerin war ziemlich ehrlich.

    Natürlich könnt ihr das schaffen. Aber es benötigt mehr Rücksicht als bei einem "normalen" Hund

    Also eure Hündin ist gerade mal 6 Wochen bei euch. Unsozialisiert mit Deprivationsschaden. Uh.

    Ihr macht bestimmt viel mit ihr, sehr wahrscheinlich viel zu viel und die ungünstigen Dinge.

    Ich hab meine Hündin mit ähnlichem Verhalten geholt und arbeite mittlerweile über anderthalb Jahren mit Trainern daran. Wir sind sehr weit, aber sie wird kein Mitlaufhund. Nicht mal ein bisschen.

    Das wichtigste eure Hündin hat dann keine Phase, sondern ist mit der Welt überfordert. Wahrscheinlich eher unsicher und baut nicht auf eure Unterstützung.

    "Aus"und solche Sachen sind gerade nicht wichtig. Sie will euch nichts böses, sie kann nicht anders.

    Ein Ausraster wegen etwas kann allein von den Botenstoffen bis zu 5 Tagen dauern bis die abgebaut sind. Heißt der Stress summiert sich.

    Abstand halten von Dingen, die ihr zuviel Stress machen wie z. B die Dogge. Tage auch mal nichts machen außer Pippi am Baum. Und dann hoffentlich einen guten Trainer erwischen.

    Das ist für digitale Beratung zu komplex.

    Ein guter Maulkorb wäre bis dahin eine Option bzw nicht schlecht.

    Wenn du in diesem Thread der Läufigkeitsthread nach "Aggression" suchst, wirst du bestimmt fündig.

    Das kann während der Läufigkeit, bei uns auch oft drei Wochen davor, und auch in der Scheinmutterschaft passieren.

    Übrigens scheint bei una diesmal Futterreduktion zu helfen. (plus Erziehungsfortschritt)

    Aber es stimmt auch, das sowas oft eine Kombination ist. Hoffe ihr kommt dahinter.

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber wollte fix antworten, weil ich ein paar Dinge davon kenne.

    Ihr macht wirklich zu viel Trallalala vor dem Alleinebleiben bzw Trennen. Entweder wird gespielt oder man ist in Aufregung und dann geht einer, das ist für den Hund viel stressiger als wir beide ignorieren den Hund für 20min und dann geht einer oder beide. Ich würde allgemein den Hund und das Training weniger zum Mittelpunkt eures Daseins machen.

    Ich hab dieses Problem auch vor kurzem gehabt. Neuer guter Freund, der öfter da war und Drama (rumheulen etc) wenn der geht oder wir zusammen. Tja, jetzt darf er sie konsequent nicht mehr begrüßen und sich auch die letzte Zeit bevor er geht (auch mal den ganzen Morgen), den Hund nicht mehr beachten. Und es funktioniert. Er war nämlich ihr Lieblingsbespaßer und wenn Disneyland das Haus verlässt fand Betti das doof.

    Auch zu zweit gehen, erst wenn tote Hose herrscht oder gestaffelt in 10min Abstand (aber meine kann auch super Alleinebleiben)

    Draußen wo anbinden und gehen würde ich nie machen, also verstehe ich das nicht. Hier werden diese Hunde oft geklaut. Erst vor kurzem eine 6 Monate alte Hündin.

    Trennen auf Spaziergängen hab ich auch öfter und das war für Betti auch schwer. Aber wenn man den Hund weniger Aufmerksamkeit schenkt beim Spazieren und sich ohne Trara trennt, gehts. Das wird Routine. Das allerdings auch nur einmal pro Spaziergang. Da entstehen nämlich Stressbodenstoffe die ihre Ausschüttung viel später haben.

    Was passiert denn wenn ihr in der Wohnung vom Hund weggeht? Habt ihr da viele Phasen in denen euer Hund einfach mal ihr Ding macht ohne Ablenkungen?