Beiträge von BettiFromDaBlock
-
-
Ach, ich finde es auch schwierig, wenn ihr so darauf wartet, dass es die große Liebe zwischen deinem Mann und ihr wird. Es sind jetzt erst einmal 8 Tage seit dem letzten Post vergangen. Ich glaube ich würde da wirklich mit länger rechnen... (Die Erwartungen, dass ein Lebewesen einen mögen sollte, sind schon hohe Erwartungen.)
Habt ihr mal ein Video von den Beiden gemacht und beobachtet wie die Kommunikation verläuft? Gar keine Situation stellen, einfach gucken wer wann reagiert wenn beide im Raum sind. Vielleicht seht ihr als Dritter Beobachter an der Körpersprache vom Mann, was er anpassen könnte. Manchmal ist es der stark aufrechte Gang, manchmal das drüber beugen, manchmal...
Laufe ich normal, rennt der Hund wie der gestochene Blitz um sein Leben an der Leine. Mache ich den swaggenden Weihnachtsmann kann sie plötzlich entspannt an einer Blume riechen.
-
Ich war recht verwundert über das Verhalten, mit einem neuen Geschlecht kommen ganz neue Problemchen ?
Ich bin über die Aussage etwas verwirrt. Wie kommst du auf Geschlechtsspezifische Probleme? Keine der potentiell aufgelisteten Lösungsideen hatte etwas damit zutun ?
-
Ich weiß nicht, ob es Hunde gibt, die damit grundsätzlich nicht klarkommen.
Manch Tierschutzhund mit Deprivationsschaden braucht viel Routine. Meine wäre damit überglücklich, feste Struktur jeden Tag. Ich kann den Tagesablauf schon ändern, muss allerdings damit rechnen zwei Tage lang ein gestressteres Tier zu haben aka Schnappermonster.
Aber die meisten Hunde sollten mit flexibleren Tagen umgehen können.
-
Knurren niemals unterbinden. Gerade bei eurer Rasse. Wenn man Knurren abtrainiert, kommt danach schnappen.
Es könnte tatsächlich Ressourcenverteitigung (du als Ressource) sein. Da unterbindet man aber nicht das Knurren, sondern den Kontakt zur Ressource in dem der Hund auf seinen Platz geschickt wird und solche Situationen in Zukunft vermieden werden.
-
Würde Yuna andere statt sich selbst Schaden müsste der Hund ja auch irgendwo hin.
Hast Du mal nach einem Platz für einen solchen Hund gesucht?
Die Halter, die mit einem solchen Hund wirklich klarkommen und ihm ein artgerechtes Leben mit dem entsprechenden Training ermöglichen könnten, sind aus gutem Grund komplett überfüllt. Dafür findest Du viele Halter, die sich komplett überschätzen und der Hund wird zum Wanderpokal.
Die Alternative ist, den Hund einschläfern zu lassen. Dieser Vorschlag wurde mir damals aus genau dem vorgenannten Grund von mehreren Tierärzten gemacht, als ich mich in den Anfängen mit meinem Rüden komplett überfordert fühlte.
Die Entscheidung, ob man einen solchen Hund behält, muss jeder für sich selbst treffen. Aber an dieser Stelle darfst Du den Usern, die sich hier geäußert haben und Erfahrungen mit Verhaltensstörungen bei Gebrauchshunden haben, einfach mal in ihren Aussagen glauben. Die wissen, wovon sie reden.
Weiß gar nicht warum du denkst ich glaube den Usern nicht. Darum ging es mir nie. Aber darum, dass ein Neuhundebesitzer/in auch gegebenenfalls erkennen kann, er/sie schafft diese Aufgabe nicht.
Und das wollte ich Yunas Besitzerin nur als vollkommen OK vermitteln.
Und ja. Dann landen solche Hunde im Tierheim oder man bekommt über Mitvermittlungen eine dritte Chance für den Hund.
Ich habe auch einen Hund mit ziemlichen Schaden und schränke mich deshalb die nächsten 10 Jahre ein. Genau diese Entscheidung kann jeder Treffen wie er will. So wie ich das in allen meinen Posts schreibe.
Aber genug zu diesem Thema.
Einfach mal abwarten wie der Tierarzttermin verläuft.
-
Genau daraufhin wollte ich hinaus. Die TE hat das freie Recht jederzeit festzustellen diese Aufgabe ist zu groß für sie.
Jeder kann sein Tier abgeben. Ich habe hier drei Hunde, davon sind zwei abgegeben worden.
Ich hab den Angst/Psychokopp, der im Wald ausgesetzt wurde neben mir liegen. Aber man wusste wenigstens halbwegs worauf man sich einließ.
Ich gehe davon aus, dass die TE sich alle Mühe geben wird. Sollte dann in 4 Monaten der Saft leer sein, wird sich jemand für Yuna finden. Oder die Arbeit trägt Früchte und die Beiden finden eine Perspektive im Zusammenleben...
-
Und Yuna ist erst seit ca. 4 Monaten bei der TE.
Ich finde es schon spannend was einer ca. 19 Jährigen (hab die genaue Angabe im anderen Thread nicht gefunden) für eine Aufgabe zugesagt wird. Würde Yuna andere statt sich selbst Schaden müsste der Hund ja auch irgendwo hin.
Natürlich hoffe ich die Beiden lösen das als Team und werden glücklich und entspannt. Aber einen solchen Hund zu halten hat einen Preis für den Besitzer/ die Besitzerin. (Urlaube, Jobentscheidungen, Beziehungen, Verhaltenstierarztbehandlungen, Beissunfälle usw) Nur weil sie Yuna zufällig adoptiert hat, muss die TE nicht jeden davon zahlen wollen. Aber das ist zum Glück die Entscheidung der TE.
-
Ich mache mir ja eher Gedanken, ob die TE sich nicht überlegen sollte, ob sie Yuna wirklich behalten will.
Wo soll ein solcher Hund denn hin?
Es ist ja nicht Aufgabe der TE ihr Schicksal zu besiegeln, weil der Hund nirgendwo hin kann. Wie kann ein solcher Hund in der Stadt ein reizarmes Leben führen? Inwieweit kann er überhaupt ein stressfreies Leben führen? Darf die junge TE jetzt nie mehr ihr Leben ändern oder nicht genug Geld haben, um sich das alles zu leisten?
Genau daraufhin wollte ich hinaus. Die TE hat das freie Recht jederzeit festzustellen diese Aufgabe ist zu groß für sie.
-
Ich mache mir ja eher Gedanken, ob die TE sich nicht überlegen sollte, ob sie Yuna wirklich behalten will. Also eher auch eine Pro Contra Liste führen was möglich ist und was nicht. Auch Medikamente zur Unterstützung kosten Geld. Das Training wird sehr lang dauern. Wie es sich rausliest möglicherweise endlos.
So wie ich mich dran erinnere ist die TE recht jung und lebt in der Stadt. Nur für ihr Wohlbefinden will ich erwähnen, es ist vollkommen in Ordnung zu sagen die Aufgabe ist zu groß für mich. So einen Hund kann man auch nicht einfach fremdbetreuen oder im Leben mitlaufen lassen. Das wird nicht die Art und Weise von Leben, die du dir mit Hund vorgestellt hast. Behalte dir die Option für diese Entscheidung im Hinterkopf. Man verliert in diesem Stress und dem Mitgefühl für den Hund manchmal die eigenen Kapazitäten und Lebenspläne. Kurz zusammengefasst, pass auch auf dich auf!
CBD nutze ich ja auch temporär, hilft bei uns minimal. Aber genau die Sekunde bringt unserem Training etwas. Bei einem Fall wie Yuna würde ich da schon auf richtige Medikamente setzen.