Beiträge von BettiFromDaBlock

    Ich drücke die Daumen für Dienstag.

    Es gibt unterschiedliche Optionen wie die Situation gehandhabt werden kann, je nach Auslöser. Der Trainer wird diese bestimmt aufschlüsseln. Schließlich muss dann auch ehrlich auf den Tisch gepackt werden, wie sich jeder der Familienmitglieder die Hundehaltung vorstellen könnte und wie nicht. Da kannst auch du deine Wünsche äußern. Aber einigen müsst ihr euch gemeinsam.

    Ich finde, du solltest dir aber auch bewusst sein, dass die Panik deiner Schwester nicht unbegründet ist. Je nachdem wieviel jünger sie ist, kann es für sie tatsächlich gefährlich anfühlen und in solchen Situationen handelt man nicht immer rational oder ruhig. Spürt der Hund natürlich erst recht. Jetzt ist es auf das Zimmer bezogen (wahrscheinlich weil du dich dort meist aufhältst), aber so ein Territorium kann auch in die Küche wandern, je nachdem wo du dich aufhältst. Der Hund hat da einfach keinerlei Rechte andere Menschen auch nur schief anzugucken, erst recht nicht deine Familie.

    Ich drücke euch die Daumen für euren Termin. Bleib offen für die ehrliche Einschätzung eines Profis. Das hat den meisten von uns schon mal vor den Kopf gestoßen. Die Aufgabe klingt auf jeden Fall langfristig und sehr lernaufwendig für die menschlichen Seite. Toi toi.

    Keine Ahnung. Mein Hund macht das überhaupt nicht. Vor allem nicht auf Dingen, die keine Kalorien haben.

    Ich kann mir denken ein Teil davon ist ansozialisiert. Also nach dem Zahnwechsel.

    Neo, aus dem Ausland, macht das leider auch. Als er kam, auf jedem Stock draußen gekaut. Leider auch alles, was rein geht ins Maul. Alter Kaugummi, irgendwas, was drinnen auf den Boden fällt. Gestern Leider ein Holzpuzzle teil, von dem Geschenk für Mama, das ist fast hin. Langsam nervt es mich.

    Hat er viel Stress und sucht sich ein Ventil? Meine rennt sich Stress ab oder schläft es weg.

    vielleicht habt ihr einfach Glück.

    Anderseits lief hier bisher jede Läufigkeit anders und die Scheinschwangerschaft auch unterschiedlich....

    Finde nicht, dass sich das widerspricht.

    So meinte ich das auch nicht, die Kausalität ist ja klar und macht Sinn. Finde es aber rein emotional etwas befremdlich, dass so viele Tiere vermittelt werden wie noch nie und es den Tierheimen schlechter geht als je zuvor. Fühlt sich irgendwie falsch an.

    Ja. Definitiv.

    Aber wir holen uns die Hunde ja aus egoistischen Gründen nach Hause und nicht um die Welt zu retten.

    Letztes Jahr werden einige Organisationen, die von Spenden leben, richtig Einbußen gemacht haben. Aus der Situation müssen sie auch lernen. Ich hoffe sie tun es und finden neue Wege. Aufklärungsvideos auf YT, Social Media Events usw.

    Aber ja, die Hundeschwemme kommt nicht wegen Tierrettung, sondern Wunsch nach Liebe und Kompanie zustande.

    Ich habe zufällig nochmal zwei interessante Berichte gefunden:

    • Laut Tasso ist die Zahl der Neuregistrierungen bis zur Jahresmitte 2020 um etwa 25% gestiegen. Normalbereich wären etwa eine Steigerung von 4-5%. Bis zum Juni 2019 waren es noch es noch etwa 31400 neu angemeldete Hunde. Im Juni 2020 lag die zahl bei etwa 39000. Leider gibt es noch keine Zahlen für das gesamte Jahr 2020. Quelle: Tasso
    • Auf der anderen Seite stehen im Jahr 2020 viele Tierheime vor dem finanziellen Ruin, da keinerlei Spendenveranstaltungen o.Ä. durchgeführt werden können. Hier gibt es aktuell ein finanzielles Loch von etwa 60 Millionen Euro. Quelle: Welt

    Irgendwie schon eine absurde Situation...

    Finde nicht, dass sich das widerspricht. Ich spende ja auch weiter für unser Tierheim ohne jedes Jahr einen neuen Hund zu holen. Hab ich auch ohne Hund gemacht. Finden solche Sommerfeste mit z. b. Familien, die nur mal gucken kommen nichz statt, hat ein Tierheim natürlich weniger Einkommen.

    Von der Vermittlungsgebühr von hier 79€ verdienen die bestimmt nichts. Meine Hündin saß 7 Monate im Tierheim. Macht bißchen über 10€ pro Monat... Ähm ja..

    Glaube das eine und das andere haben nichts miteinander zutun

    hört mal, dumme Frage aber ich habe echt keine Ahnung ^^ woran würde ich erkennen dass meine Hündin läufig wird? Mein Sheltiemädchen ist jetzt 6 1/2 Monate alt. Die Hündin meiner Mutter wurde vor der ersten Läufigkeit kastriert, deshalb habe ich da keine erfahrungswerte. Da hier aber viele intakte Rüden rumlaufen mit asozialen Besitzern habe ich echt Panik dass ich es nicht rechtzeitig bemerke frowning-dog-face

    Jede Hündin ist wirklich anders. Meine fängt Wochen vorher an super strategisch zu markieren. Will an die unmöglichesten Ecken, um allen Boys den Weg zu uns durch ihre Hinweise zeigen zu können. Zuhause wird sie etwas nerviger. Sie will plötzlich Aufmerksamkeit und mehr Futter. Da wird dann plötzlich meine Jacke vom Haken gerissen, um die Leckerlis, die da seit 4 Monaten drinliegen, aus der Tasche zu futtern. Kommandos draußen werden auch nicht meht so klar gehört. (und wir haben ein höheres Aggressionsproblem, aber das ist unser Ding)

    Den genauen Beginn verpasse ich meist. Meine Hund blutet wenig und ist sehr sauber.

    Ahne ich ein baldiges losgehen, beziehe ich weiße Überzűge und spiele Sherlock, sichere Blutspuren. Letzte Läufigkeit war fast ohne Blut.

    Aber die Stehtage habe ich noch nie verpasst. Da heult sie nämlich allen Jungs hinterher. Also richtig Sirene. Und kann fast gar nicht alleine Zuhause sein.

    Ich sehe es mittlerweile ähnlich wie Hummel.

    Nur weil ein Hund eine Sache noch nicht perfekt händeln kann, ist sein Leben nicht die Hölle auf Erden. Dieses der Hund und Familie sind eine Einheit und vertrauen sich von Beginn an blind und er ist immer und überall wedelnd dabei usw. das ist eine Fernsehphantasie.

    Was soll ich da sagen? Mein Hund hasst/e bzw. fürchtet/e die gesamte Außenwelt. Das erste Jahr durfte ich sie kaum anfassen. Und eigentlich hatte sie jeden Tag Stress wegen irgendwas (ob Dönerpapier, Wind oder mir oder)

    Jetzt nach zwei Jahren das erste Mal gebettelt nach Kontaktliegen und viele souveräne Gassigänge. Außer es ändert sich plötzlich das Wetter.

    Ihr habt einen anscheinend tollen Hund, der in so kurzer Zeit soviel gewuppt hat. Nur weil der sich Zuhause bei einer Person wegduckt ist es ein Problem? Mh. Da wird innerlich soviel Druck aufgebaut. Und das bekommt natürlich auch der Hund mit.

    Mein Hund mag mich jetzt nach zwei Jahren wirklich leiden. Sobald ich allerdings von ihr zuviel will, wird sie sich zurückziehen. Sollte ich wieder mal Möbel rücken, dann ist es auch für ein paar Tage Lavaland bei mir zu sein.

    Je mehr ich ihree Körpersrpache zugehört habe und ihre Kommunikation geschätzt habe, desto mehr Vertrauen. (und ja, jetzt kann ich sie auch mal nur zum Kuscheln auf meinen Schoß heben und sie erträgt es nur für mich. Sofern das einmal im Monat passiert)

    Die Entwicklungssprünge 3 Monate da, 6 Monate da, ein Jahr etc. hattet ihr doch noch gar nicht.

    Hier gibt es regelmäßig Welpen/Junghundposts bei denen einer der Besitzer schreibt mein Hund mag mich weniger als... Vollkommen normale Entwicklungsprozesse.

    Hier im Beitrag haben schon zwei geschrieben, dass der Mann noch gefürchtet wird und der Umgang durch gute Körpersrpache verbessert worde, oder sich damit arrangiert.

    Aber wir können uns hier fusselig schreiben, wenn ihr nicht klare Entscheidungen trefft. Solange diese Sache euch so verunsichert, bleibt es die ganze Situation. Ich würde mich wie bei allen komplex nachhängenden Emotionen mal alleine hinsetzen und überlegen was genau eigentlich das Problem ist. Warum hängt das in meinem Kopf rum. Sind es meine Erwartungen? Bin ich selbst nur unsicher? Oder hat der Hund wirklich ein schreckliches Leben? Warum soll mein Hund mich ohne Grund sofort lieben? Reicht Respekt nicht für den Anfang? Woher kommt mein Bild von Hundehaltung? Aus dem TV usw. oder von echter Erfahrung? Warum hängt dieses Thema immer wieder in meinem Kopf rum?

    Aber das sind halt dann die eigenen Themen.

    Ich stand natürlich auch vor der Frage der Abgabe. Aber irgendwann habe ich die Situation einfach akzeptiert und gelernt im Moment zu leben und das sofort glücklich lächelnde Hunde nicht immer Ziel der Hundehaltung ist.

    Das Lernen findet nicht nur beim Hund statt.

    So jetzt muss ich aufhören zu schreiben, weil mein Hund nach Körperkontakt bettelt. Das hätte ich vor einem Jahr noch nicht schreiben können.

    Toi Toi für euch!