Beiträge von BettiFromDaBlock

    Mein Hund ist mega reizoffen aka alarmiert aka überaufmerksam aka 180 Grad Blick.

    Das würde ich zB schon eher Richtung nervös einstufen (zumindest das was ich beim Lesen vor Augen habe).

    Reizoffen ist nichts was man direkt sieht, sondern nur indirekt mitbekommt, da es einen Unterschied zwischen einen Reiz wahrnehmen und auf einen Reiz reagieren gibt. Ein Hund der reizoffen ist, aber die richtigen zusätzlichen Charaktermerkmale hat die ein funktionaler Arbeitshund hat/braucht, zB Nervenstärke, die Fähigkeit zu priorisieren (was ja bei AD(H)S auch das Hauptproblem ist) und dazu in der richtigen Umgebung lebt, kann zB sehr ruhig und entspannt durchs Leben gehen. Und das durchaus auch ohne großes Training dazu.

    Die Reizoffenheit ist definitiv Teil ihrer Genetik. (Dazu kommt eben die schlechte Prägung, ungünstige Vorgeschichte, Deprivation und Aggression...)

    Das meine ich aber damit, dass jeder im Forum sich etwas anderes bei diesen Begriffen vorstellt. Bei dem einem hört es da auf, bei den anderen dort.

    Wären wir hier in der Wissenschaft, müsste jeder einzelne erstmal seine Definition äußern, damit die Aussagen nachvollziehbar sind.

    Mir gefällt z. B. der Einwand, dass auch die Umgebung diese Eigenschaften des Hundes mitcharakrerisiert.

    Darf ich mal fragen wie ihr hibbelig definiert? Da war ich mir nie sicher, wenn der Begriff fiel...

    Mein Hund ist mega reizoffen aka alarmiert aka überaufmerksam aka 180 Grad Blick. Dann kommt ein Reiz und sie ist meeega fokussiert. Da könnte ihr währenddessen ein Hund am Bein hängen und ein Fenster auf den Kopf fallen, sie hat ein Ziel.

    Bei der Diskussion ist es bei mir manchmal eher eine Frage zu welchen Zeitpunkt ich gefragt werde.

    Dampfkochtopfhund durch schlechte Vorprägung und Genetik. Wenn ich im Wald leben wollen würde und jagen müsste, wäre das nichts schlechtes.

    Wahrscheinlich kann man wirklich nicht davon ausgehen, dass wir alle vom selben Begriff reden, wenn wir ihn tippen...

    Ich muss meinen Hund übrigens auch Umarmen (die Brust berühren) nachdem ein anderer Hund in die Nähe kam, vor allem wenn der noch bellt. Einfach weil wir das als Entspannungssignal aufgebaut haben. (das hat bei uns ja komplexe Gründe)

    Seitdem ich einen speziellen Hund habe, halte ich mich mit jeder Meinung über Hundeerziehung zurück. You never know whats behind the Vorhang.

    Ja, hier kann man kaum Gassigehen ohne 5 neue Hunde zu treffen. Kot liegt hier auch viel rum (auch Menschenkot und Windeln), dazu noch Glas und ein Mensch hat gerade viel Spaß am giftködern, allerdings kann ich mir einfach weiterhin nicht das MeinHundWarHierZuerst rausnehmen. So funktioniert die Welt einfach nicht.

    Ich meditiere jetzt einfach noch mehr. Zusätzlich überlege ich eine HundehalterABC Plakataktion zu starten.. Gibt es da irgendwo eine Seite mit den Basics? Vielleicht erleichtert das einigen anderen auch das Leben.

    Was wäre die Alternative? Mir persönlich wäre kein Fall bekannt wo man es dauerhaft über Jahre geschafft hat Hund und Kind ohne Kontakt aufwachsen zu lassen (ich kenne aber auch niemanden der das gewollt hätte...aber gut..ist vielleicht alles realittätsfern). Ich kenns nur so, dass der Hund unter aufsicht und sich kontrollieren lässt Kontakt zum Kind haben darf...
    Klar muss man vorsichtig sein..keine Frage..aber diese "Die dürfen keinerlei Kontakt haben" halte ich persönlich für falsch

    Wo liest du denn, dass der Hund dauerhaft ohne Kinderkontakt lesen soll? Was heißt für dich Kontakt? Im selben Raum?

    Bisher wurden Fragen zur früheren Umgang gestellt (was ja auch beim Gebrauchshund ohne Kinderstress von Bedeutung ist), sich nach vorherigen Stresshöhe des Hundes erkundigt und zu Trainern vor Ort geraten.

    Und zu deiner Frage. Ja, ich kenne mindestens zwei Hunde, die ohne körperlichen Kontakt zu den Kindern im Haushalt leben. Das funktioniert ohne Probleme. Vor allem wenn zwei Erwachsene im Haushalt leben. Weiß nicht wo das das Problem sein sollte...

    Es gibt anscheinend auch eine Hühnerschwämme ?

    https://amp.n-tv.de/panorama/Tierh…le22254997.html

    Hühner sind für viele Städter das neue Urban Gardening. In der Corona-Krise haben noch mehr den Selbstversorger in sich entdeckt. Doch so manch ein Halter ist mit dem Federvieh überfordert - und es landet im Tierheim. Annette Rost, Leiterin des Berliner Tierheims, hat bereits Alarm geschlagen: "Wir haben in diesem Jahr deutlich mehr Hühner als sonst, oft werden sie leider auch vom Veterinäramt gebracht", so Rost. Bei anderen Tierarten sieht die Entwicklung positiver aus. "Angesichts der kritischen Situation, in der sich viele Menschen befinden, ist es toll, dass sich trotzdem viele für ein Tier aus Heim entscheiden", sagte sie.

    Hier genauso. Heute ist keine Ausgangssperre. Wahrscheinlich brauchen die Kids Entertainment. Ich versuche den starren Hund mit Ente zu versöhnen.

    Kein Wunder. Du wohnst ja auch in LE. Hier sind sie mittlerweile dazu übergegangen, Böller vom Balkon zu werfen. Macht richtig viel Spaß...

    schauen wir auf denselben Hinterhof? ??

    Tagsüber wirft einer vom Balkon runter, ich hab nur eine grobe Ahnung wer....

    Ich hoffe die Reserven sind bald leer. :schneewerfen:

    Nein. Aber ich fande es so schlimm, dass ich den Thread verlassen musste.

    Allein wie das geschrieben wurde, das setzt Dinge zueinander, die überhaupt nichts miteinander zutun haben. Sowohl abwertend den Menschen als auch den Hunden gegenüber.

    Man hat sich ja mittlerweile dafür entschuldigt. *Puhh*, GsD :tropf:

    und wir wissen alle, wenn es emotional wird ....

    Jeder hat eine zweite Chance verdient, denke ich.

    Ich wollte da auch kein Faß aufmachen. Bei sowas bedarf es dann meist eine Diskussion und dann ist man doch auf ähnlicher Meinung. Deshalb. Alles gut.

    Danke! <3

    Sorry Leute ... bin ich die einzige, der diese unstatthafte Polemik auffällt und entsetzt ist? Das überhaupt in Bezug zu setzen ...

    Werden hier Flüchtlingsvergleiche gestellt, vermutlich sogar solche, aus der rechten, faschistischen Ecke, "Vibes" ..... Die bösen Flüchtlinge, die bösen Ausländer ...

    Und dafür bedankt mich noch ... Gott ... unglaublich ... wirklich. :kotz:

    Nein. Aber ich fande es so schlimm, dass ich den Thread verlassen musste.

    Allein wie das geschrieben wurde, das setzt Dinge zueinander, die überhaupt nichts miteinander zutun haben. Sowohl abwertend den Menschen als auch den Hunden gegenüber.

    Also abgesehen wo die Hunde herkommen und ob dies bereits ein neuer Markt ist, kann ich die Studenten/alleinlebenden Leute gerade gut verstehen. Hätte ich mir nicht vor 2 Jahren meinen Hund geholt, hätte ich dieses Jahr fast keinen Kontakt zu einem anderen Lebewesen gehabt. Von daher.

    Und das die Hundedichte höher wird merkte ich in meinem Wohnviertel schon vor Corona. (15 Hunde pro Stunde spazieren ist hier normal) Verbreitet sich vielleicht jetzt auch in das ländliche Gebiet.

    Hier haben allerdings tatsächlich die Junghunde "reiner" Rassen seit März vermehrt. Frenchie, Lagotto, Retriever, Ridgeback, Viszla und Co.