Beiträge von BettiFromDaBlock

    Vielleicht macht ihr mal einen Ultraschall, wenn ihr sowieso mal beim TA seid. Nur um sicher zu gehen das alles sitzt wo es sitzen soll.

    Eierstocktechnisch?

    Also uns wurde gesagt, man könne Eierstöcke im normalen Ultraschall nicht sehen... :ka:

    Dachte an die Gebärmutter und die wurde bei uns bisher per Ultraschall untersucht (wegen potentieller Entzündung, die keine war).


    Jetzt war ich kurz verwirrt und musste schnell googeln ?

    Die Gebärmutter und Eierstöcke lassen sich am besten durch eine Ultraschalluntersuchung beurteilen.

    Würde mich nicht wundern. Bei meiner unkastrierten Hündin passieren alle 5 Monate merkwürdige Verhaltensänderungen. Aktuell sind Polizeisirenen die große Liebe ihres Lebens. Vielleicht macht ihr mal einen Ultraschall, wenn ihr sowieso mal beim TA seid. Nur um sicher zu gehen das alles sitzt wo es sitzen soll.

    Bin gespannt auf den Spaziergang. Ist ja auch ein Thema bei uns. Da sind neue Inspirationen immer willkommen. Viel Spaß im Wald!

    oh. Alles Gute für euch!

    eine Entzündung ist es wohl (noch) nicht, sie ist aber scheinträchtig und ihr ist sehr übel. Sie bekommt jetzt etwas gegen die Übelkeit und Galastop, weil die Milchleisten wohl sehr angeschwollen und knotig sind. Auch mit Mittel gegen Übelkeit will sie leider nicht fressen und ich geh jetzt mal Hühnchen kaufen

    Aber zum Glück keine Entzündung, hoffe es bleibt so.

    Wir wünschen euch schnelle Erholung und baldigen Appetit!

    Ich muss meine Hündin nach der Läufigkeit waschen, weil sie nachduftet. Hab ich durch den Rüden meines Bruders erfahren. Wenn ich sie mal gewaschen habe, geht es wieder. Bettis Fell riecht in der Läufigkeit auch anders..

    Aber wenn du sicher gehen willst, einmal mehr zum Arzt als zu wenig.

    Gehen heute, da Megan seit gestern nicht mehr richtig fressen will und auch nicht wirklich spazieren

    oh. Alles Gute für euch!

    Wenn sie sich dann mir zuwendet bekommt sie ein Leckerli. Meinem Verständnis nach sollte ich dann ja eher nicht die Aufmerksamkeit auf die negativen Reize lenken oder?

    Außer du hast einen cleveren, arbeitswilligen Hund, der sich dann auf der Suche nach Reizen macht, um sich Abwenden zu können. dog-face-w-sunglasses

    Ich konnte irgendwann richtig sehen wie enttäuscht der Hund war, wenn nichts passiert ist. Ihre Anspannung wuchs mit jeder Minute, irgendwo musste doch was sein. Da hat es bei mir mal wieder click gemacht. Jetzt haben wir langsam ein Gefühl füreinander. Ich kann ihr Grenzen setzen. Es gab z.B. noch nie Ausraster beim Straßenüberqueren oder Leinenwechseln. Einfach weil ich da immer super sicher war, was ich wollte, und da wirklich nichts geduldet hätte. Heute ist ein Hund in 5m Abstand vorbei als ich die Leinen gewechselt habe, Betti hat zwar geschnaupt, aber sie hätte sich nicht gewagt zu bewegen. Das bei einem Hund der in so einer Situation sonst wirklich jegliche Hirnfunktion verlieren kann.

    Wir mussten zu Beginn sehr lange Schönfüttern, also Dauerbeschmatzung. Betti ist sofort explodiert und ist bellend und beißend nach vorn und zu Boden gestürzt. Dann kam Click for Blick mit verschiedenen Abwendungsoptionen. Zu dem Zeitpunkt bin ich allerdings oft 3 Uhr nachts Gassi gegangen oder zu anderen unmenschlichen Uhr/Wetterzeiten.

    Irgendwann wurde aus Sofortexplosion dann 5 Sekunden Bedenkzeit usw. da habe ich dann auch Suchspiele gemacht beim Gassi, oder wollte Joggen (schätze das ist ungefähr euer aktueller Stand)

    Nach heutiger Erkenntnis hätte ich dann schon anders angefangen zu führen und mich nicht mehr "nur" auf die Reize und positiven Stress konzentriert, sondern die guten entspannten Sachen. Ich hätte auch kürzere Runden gewählt, gleiche Rückwege genommen, Gassiwege neu aufgebaut, mehr Rausfahren, mehr Nichts verlangen usw.

    Aber das kann bei euch ja ganz anders aussehen. Hunde und Frauchen sind ja sehr verschieden. Es klingt doch super, wenn ihr da bald eure Gassirunde mit Spezialisten macht. Da kommt bestimmt etwas Gutes bei raus.

    Zudem mache auch ich da stetig neue Lernerfahrungen. Nicht nur mit dem Hund, auch mit meinen Ansprüchen oder die der Mitmenschen. Bei uns kann ein Wetterwechsel oder eine Plastetüte vieles ins Ungleichgewicht bringen. Mittlerweile habe ich da viel Verständnis auch für mich gelernt. Ja, auch ich kann mal enttäuscht sein oder im Sommer entspannt raus wollen. Aber ist eben nicht. Vielleicht noch nicht. Nach zwei Jahren haben wir eine gute Basis zueinander gefunden. Ich glaube wir fangen gerade erst richtig an gemeinsam durchs Leben zu gehen. Und ich kapiere langsam welche Führung mein Hund braucht. Vom alles richtig machen wollen hab ich Perfektionistin mich jedenfalls verabschiedet. Und dafür bin ich meinem Schnappi dankbar.

    Toi Toi für euch!

    Ich bin ein bisschen überrascht, weil da bei flying-paws gerade sehr viele Ansätze gelesen habe, die ich nach den zwei Jahren Erfahrung mit meiner StressHündin definitiv unterschreiben würde.

    Zu Beginn haben wir ja auch viel Schöngefüttert und Click for Blick usw. Das war damals auch unser Fuß in die Tür (war sehr extrem) Allerdings wurden die Aufmerksamkeit auf die eh schon "bösen" Reize fokussiert. Die Nase war dann auf der Suche nach den Reizen, um sie mir anzuzeigen. Sie hatte das irgendwann zu ihrem Job gemacht. Negative Reize wurden bestätigt, sie hat dann ja Dinge richtig gemacht.

    Jetzt arbeiten wir um. Nicht mehr das Anblicken wird geclickt, sondern nur noch das Abwenden. Bzw. gibt es da teilweise nichts mehr, dafür aber beim leinenführigen Gehen oder Rumtingeln, entspanntsein.

    Meine Hündin hab ich ja eigentlich mit dem Wunsch nach Sport geholt. Da hatte sich das Tierheim etwas verschätzt. Sie wäre die erste beim Joggen, alles mit Tempo, yeah. Aber da springen auch die Schnappersynapsen an. Sowas hing uns tagelang nach. Jetzt üben wir Langsamkeit, belohnen chilligsein und sie kann viel mehr verarbeiten und ihr hilft das total.

    Ich gehe das schnellere Bewegungthema dann vielleicht in einem Jahr an, wenn das wichtige Leben sitzt.

    Auch das Trennen von Suchspielchen und Gassigehen mache ich jetzt und sehe die Vorteile. Der Hund hatte Außenreize, die sie sowieso schon stressen plus natürlich auch den positiven Stress, weil ich ihr ja was Gutes tun wollte und gemeinsame Suchspiele gestartet habe. Jetzt wenn ich das trenne, sehe ich wie ruhig und genau sie den Futterbeutel suchen kann, wenn sie dafür Kapazitäten hat.

    Hätte ich mit meiner jetzigen Erfahrung, nochmal die Chance an den Anfang zurückzugehen, hätte ich da ein paar Prioritäten anders gelegt.

    Man habe ich mich quer gestellt den Hund Pausentage zu gönnen. Oder wenn wir einen Monat auf dem Dorf zum Entspannen waren, hab ich sie dann mit Suchspielchen oder Joggen beschäftigt, statt ihr einfach mal ein ruhiges Leben zu gönnen.

    Aber natürlich kommt das auf den eigenen Hund an, auf euch. Ihr macht ja eure Erfahrungen. Da müssen alle miteinander lernen und das geht nicht ohne Dinge zu probieren.

    Behalte nur im Hinterkopf, dass die erwähnten Punkte tatsächlich nicht ohne Hintergrundwissen geäußert wurden.

    Hier sitzt auch eine unsichere, unsozialisierte Schnappschildkröte in der Großstadt.

    Allerdings ist Alleinebleiben und Zuhausesein wohl einer der wenigen unproblematischen Punkte.

    Anmerkung allerdings, mit eurem Programm wäre das tatsächlich ein Problem. (abgesehen davon, dass sie da auch sonst Amok laufen würde)

    Ich merke hier sehr schnell, dass wenn ich sie mehr beschäftige (also wie normale Hunde) oder wir mehr erleben sie viel schwerer Alleinebleiben kann.

    Routine, ein Gefühl für die Kapazität des Hundes und Rhythmus ist hier ein Zaubermittel. (neben dem anderen Training) Ruhige Tage führen hier zu ruhigem Zuhause sein.

    Allerdings ist meine Nudel auch sehr gern allein in ihrem Zimmer und das habe ich von Anfang an positiv bestätigt. Da hat jeder Hund seine eigenen Baustellen.

    Träumend Gassi gehen, hahahahaha. Ich sage immer ich verbrenne allein durchs Mitdenken beim Gassigehen 500kcal.?