Ist es nicht ein Unterschied, ob die Person jetzt unverschuldet in schlechte Zeiten gerät oder ob sie sich quasi bewusst dafür entscheidet?
In einer Freundschaft ist es nicht meine Aufgabe zu entscheiden was jemanden unglücklich macht. Woher soll man denn auch jetzt schon wissen, ob die andere Person die Sache nicht doch glücklich macht, und wenn es nur für 5minuten ist. Und klar kann man vorher etwas sagen worum man sich Sorgen macht und auch sagen bis hier hin höre ich mir dieses Problem an, aber jetzt ist gut, kennst meine Meinung dazu. Aber eine Entscheidung einer erwachsenen Person akzeptiert man. Kann man das nicht, dann beende man selbst die Situation.
Aber woher soll man die emotionalen Hintergründe für eine Entscheidung kennen, wenn man sie nicht fühlt. Dann könnte man ja fast immer sagen tja hast du ja bewusst gemacht. Ob du nun durch einen Bungee Jump verletzt wirst, den Job wechselst oder eine Beziehung führst.
Die Frage ist doch einfach nicht was wird aus der anderen Person, sondern wie fühle ich mich als Freund und was bedeutet mir der aktuelle Stand der Freundschaft. Macht da etwas Bauchschmerzen, dann sucht man sich eine Lösung fuer das eigene Bedürfnis. Das ist nämlich das eigene Problem und nicht das Problem des anderen.
PS ich wurde nie nie nie Brautjungfer machen in der Situation. Allein schon meinen Bauchschmerzen zu liebe.