Beiträge von BettiFromDaBlock

    Hey,

    hier gibt es dasselbe Problem (wegen Pankreasproblemen). Ich tropfe das Öl. 3 Tropfen pro Portionen (hier gibt es 4 am Tag) funktionieren aktuell. Hab wirklich einzeln über Tage aufgebaut und an kritischen Tagen mache ich mal Pause. Dazu führe ich auch gerade etwas des DHA Pulvers von Napfcheck ein (Achtung auch fettig).

    Ich hatte zwischenzeitlich auch probiert durch Pankreatin zu testen, ob das was an der Fettaufnahme ändert, aber am Sodbrennen hat es nix geändert. (Kot wurde dagegen steinhart.)

    Ulmenrinde und Co wurden wahrscheinlich auch schon getestet?

    (Ansonsten versuche ich nun den 1000. Versuch eines Fertigfutter und da funktionieren 15g, aber das könnt hier die Grenze sein.)


    Edit. Nachts eine Fütterung bleibt hier wichtig, sonst kann Hund auch nicht durchschlafen.

    wir haben ihn erst seid 2 Monaten.

    Dann erstmal nicht vom schlimmsten ausgehen.

    Vielleicht hilft eine Futterumstellung, anderes Kotvolumen oder erstmal die Eingewöhnung. In der stressigen neuen Umgebung mal zu stark gedrückt oder zu fester Kot, kann auch mal das Problem auslösen.

    Es kann auch sein, dass ein Chiropraktiker oder jemand, der sich mal den Körperbau anguckt, einfach Verspannungen lösen kann oder die lösen sich von selbst auf, wenn der Hund richtig angekommen ist und dann ist alles normal.

    Analdrüsenprobleme können auch einfach temporär sein. Bei Stress war das Sektret mal zu dick oder einfach verklebt der Ausgang, dann muss das nicht wieder vorkommen.

    Man kann die auch später mal spülen.

    Ich würde da nicht gleich von einem dauerhaften Problem ausgehen. Habe einfach ein Auge drauf.

    Manche Hunde haben das ein zwei Mal und dann nie wieder.

    Es macht einen Unterschied, habt ihr das Problem zum ersten Mal? Schon länger?

    Nicht jedes Bodenrutschen liegt an den Analdrüsen. Das können auch Würmer oder Rückenschmerzen sein oder oder oder. Mal zu weicher, mal zu fester, mal zu wenig Kot. Das kann auch nur vorübergehend sein.

    Bei Betti ist eine Analdrüse anatomisch so gelegen, dass das natürliche Auspressen unmöglich ist. Da kann man nix machen, außer Ausdrücken lassen und ab uns zu spülen. Die andere ist ok und immer leer.

    Von einer Operation wurde uns bisher abgeraten.

    Hat sich das einfach so eingefügt oder musstet ihr euch doch erst einige Zeit dran gewöhnen?

    Das ist sehr wahrscheinlich eine Typ Frage und wie sehr das Leben bereits vorher zur neuen Routine gepasst hat.

    Erster Hund war gar nicht so groß die Umstellung. Hund war unkompliziert. Aber Bettis Ankunft in meinem Leben war eine extrem Veränderung. Sie hat ihr Päckchen und ich hatte da noch einen unbeständigeren Lebensstil. Hat Jahre gedauert bis die Routine für alle Parteien funktionierte.

    Meine macht das auch, aber weil sie super unsicher ist und sicherstellen will, das niemand davon erfährt. Das Phänomen ist sehr häufig.

    Das versteh ich nicht, magst du das erläutern ?

    Sie markiert, um die unsicheren Orte zu sicheren zu machen. Versucht zu vermitteln, dass sie groß und stark ist. Also auch vor den Augen anderer Hunde. Ist ja auch selbstberuhigend.

    Sie ist eine panische Hündin, die schnell in Stress geht. Das ist eine ihrer Überlebensstragien.

    Es gibt sehr unterschiedliche Gründe für das 3 beinige Markieren von Hündinnen. Hier im Forum gab es das Thema auch schon mal. Da waren einige Besitzer mit markierenden Hündinnen.

    Müsst Ihr auch regelmäßig entleeren lassen?

    Ja. Die eine Drüse kann sich gar nicht selbst entleeren. Die andere ist meist ok. Wir gehen alle 3,5 Wochen zum Librela Shot Termin und ich lass die eine ausdrücken. In Narkosen auch mal Spülung, aber nur wenn wir sowieso was machen.

    Es hat allerdings 4 Jahre gedauert bis die Tierärzte (sogar verschiedene) mir über ihre Besonderheit berichtet hatten.

    Ich war dann zu Beginn immer mal, wenn es schlimm war, aber auch mal Monate nicht und dann hatten wir Katastrophe. Zum Glück nie den Absess. Aber sie muss Schmerzen gehabt haben.

    Stattdessen habe ich versucht übers Futter alles zu fixen, dann Chiropraktikertermine, Zusätze und mich für zu blöd zu halten. Bis dann in der Praxis eine neue TA arbeitete und das so nebenbei erwähnte.:headbash:

    Ein Garten ist für einige Hunde überhaupt kein Auslastungsbereich. Wir wechseln immer mal für Monate zwischen Dorf+Garten und leben ansonsten mitten in der Großstadt. Wenn Betti die Wahl hatte in den Garten zu gehen, ist sie meist neben mir geblieben. Oder nur am kurz zum Sonnen für 5 Minuten raus. (Ausnahme jemand anderes war im Garten umgraben oder sowas)

    Ansonsten als Betti jünger war, sind mir morgens 40 - 120 min raus. Nachmittags 20 und noch 2x nur für Pippi die Treppe runter.

    Im Alter verbringt Betti ihre Tage in der Stadt am Fenster oder am Balkon oder bei den Rentnern im Treppenhaus. Beobachten ist mehr ihr Ding geworden. Da hat jeder Hund andere Lebensfreuden.

    Mein Hund findet alles am Abend schrecklich und würde am liebsten ab 18 Uhr die Bordsteine hochklappen.