Beiträge von BettiFromDaBlock

    Gibt es gesetzliche Grenzen, wo man ein individuell hergestelltes Ding aus einem deutschen Online Shop ablehnen kann, weil es mittlerweile schon gefühlt ewig dauert?

    Es geht um einen Napf.

    Hast du die Verzögerung schon angemahnt? Wenn die Produktion noch nicht gestartet ist, kann man teilweise auch sowas mit Kulanz widerrufen.

    Bei individuellen Anfertigungen sind die Regeln etwas anders. Der Shop sollte seine AGBs mitgesendet haben, da steht vielleicht auch etwas zu längeren Lieferzeiten

    Füttern während du arbeitest? Mit welchem Ziel? Damit er dich letztendlich dann nervt beim Arbeiten?

    Ich gebe zu, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann warum der Hund nicht an seinem für ihn offensichtlichen Platz einen gute Höhle bekommt und da für sich sein kann. Du deine Tür schließt damit er weiß deine Gefühle haben nichts mit ihm zutun.

    Ich sehe meine Hündin vielleicht 4h Tag, weil sie gern ihren Raum hat. Sollte ich mal mies drauf sein, dann noch weniger. Was bei mir aber kaum ist.

    Vielleicht kannst du für dich nochmal reflektieren, ob der Hund wirklich vor deiner Laune flüchtet oder du möglicherweise nur denkst es wäre deine Laune. (da würde ich mein Leben definitiv ändern) Manche Hunde geben auch einfach Raum bzw benötigen ihn selber, wenn der Halter arbeitet / beschäftigt ist.

    Solange dein Hund sich nicht vorm Gassigehen oder jeglichen Kontakt mit dir sträubt, finde ich sein Verhalten super höflich. Aber vielleicht lese ich das Problem einfach nicht richtig raus. 🙈

    Edit. Wenn du viel telefonieren musst kann es auch sein, dass der Hund die unsichtbaren Stimmen merkwürdig findet. Ist hier z. B. auch so

    Mir fällt auf, dass gerade Entscheidungen, die man laaange plant und im Kopf hat, danach die größten Ernüchterungen und Ängste mitbringen. Das was in dir gerade passiert, hat wahrscheinlich nicht wirklich was mit Arlo zutun. Eher mit deinen eigenen Emotionen, inneren Perfektionismus und Gedankengulasch.

    Es klingt sehr nach "Ich bin nicht gut genug" Gedanken. Und die werden dich möglicherweise in jeder neuen Situation treffen.

    Eine Woche ist wirklich noch gar nichts. Der Hund packt seine Koffer erst in ein paar Monaten aus. Du merkst gerade das sich dein Leben verändert. Und das wolltest du doch eigentlich auch?

    Die ersten 3 Monate ist mir hier bei meiner Angsthündin fast das Gehirn durchgeschmort. Nach einem Jahr hatte ich einen guten Plan, was ich hier eigentlich mache.

    Was aus deinem Hund mal für ein Hund wird, kann dir keiner sagen. Aber du musst das überhaupt nicht alleine rausfinden. Je früher ein Trainer desto besser.

    Ansonsten liegt die Entscheidung gerade bei dir. Würde allerdings bis dahin einmal den Fokus vom Hund nehmen. Der braucht am Anfang eh eher Ruhe. Dein Leben muss sich nicht, um den Hund drehen. Deine Gedanken behaupten das nur.

    Egal, wie du dich entscheidest. Alle Gefühle sind normal und richtig. Bei Veränderungen werden Hormone ausgeschüttet, hinzu kommt dein eigener Gedankenkreis und bißchen (bzw viel) gesellschaftlicher ansozialisierter Vorstellungendruck, ergo natürlich fühlst du gerade ganz viele Dinge, die Veränderung. Das muss quasi so sein. Ängste sind nicht nur Hinternisse, sondern auch die Vorbereitung zum Meistern neuer Lebenssituationen.

    Viel Erfolg bei der Entscheidung. Ich kenne tatsächlich keine HundehalterInnen, die nicht ab und zu straucheln und unsicher sind. Andererseits lernt man ja gerade, dass man als HalterIn für den Hund gar nicht perfekt sein muss.

    ToiToi. Du wirst deinen Weg finden.

    An alle die müssen, wie oft leert ihr eurem Hund die Analdrüsen? In welchen Abständen ca.?

    Wir waren erst Mittwoch beim TA zum leeren und nun sind sie wieder voll. Dabei sind die Häufchen aktuell perfekt...

    bei Bonnie ca alle 4-6 Wochen, ich lass die aber vom TA leeren und jetzt wars bisschen länger schon nicht mehr nötig.

    5 Tage finde ich sehr kurz, entzündet hat sich nichts?

    Nein, keine Anzeichen für Entzündungen. War auch am Mittwoch alles flüssig ohne auffällige Verfärbungen. Wir sollten eigentlich nächste Woche zur Kontrolle.

    Ich rufe morgen beim TA an. Finde es auch bedenklich schnell.

    Zum Thema Maulkorb hab ich auch gleich eine Frage. Hat jemand diese Standard Maulkörbe öfters im Gebrauch? Ich hab mal welche für AT gekauft für den Fall eines Falles. Man weiß ja nie ob man sie brauchen wird. Kann man die irgendwie am Nasenrücken evtl selbst polstern damit es nicht nur aufliegt?

    https://www.google.de/search?q=maulk…470-15102M20470

    So einer wäre es.

    Meinst du die Plastikmaulkörbe wie Baskerville? (der Link zeigt ja diverses, je nachdem wie weit ich scrolle)

    Ich hab den mal mit Neopren gepolstert. (hübsch war anders) Mir wurde aber auch Schafsfell empfohlen. Außerdem habe ich den durch Hitze angenehm gebogen. Letztlich nutzen wir nun allerdings einen aus Leichtmetall mit Polsterung, den wir lieber mögen. Bzw. wechseln zwischen Maulkörben ab (wenn Betti phasenweise täglich tragen muss).

    Hi,

    es kann einfach sein, dass das Stresslevel aktuell so hoch ist, das selbst der vermeintlich leichte Alltag zuviel ist. Es pusht sich der Stress vom Tag davor zum nächsten Tag, und nächsten und... ohne richtige Erholung. (Cortisol und Co braucht teilweise Tag, um sich abzubauen, wenn nix neues draufkommt.)

    Meine Hündin hat zwar andere Voraussetzungen, allerdings musste ich auch erstmal 4 Tage Pippi im Garten und sonst nichts durchziehen, um ihr erstmal die Gehirnzellen abkühlen zu lassen.

    Hat meine Hündin ihr Stressgesicht (gilt auch bei positiven Stress) weiß ich, ich habe zuviel gemacht und der nächste Tag wird wieder runtergeschraubt. Manchmal sogar noch der nächste, nächste Tag.

    Hoffe ihr findet einen Trainer, der euch hilft eine Struktur aufzubauen.

    Ich bin zwar noch Anfängerin, aber schalte mich mal kurz dazu. Bei mir ist ja vor 2 Monaten Luna eingezogen, ebenfalls aus dem Tierschutz (Rumänien) und Luna ist nicht super ängstlich, aber schon auch sehr vorsichtig. In meinem Fragen-Thread hatte ich gefragt, ob ich Luna wohl mit zu einer (für Luna fremden) Freundin nehmen kann für ein komplettes Wochenendes (nach Gießen, sind 2 Std Autofahrt von hier) und da wurde mir gut zugeredet, dass man das ruhig ausprobieren könnte. Das würde ja der allgemeinen Meinung hier eher widersprechen, oder?

    In der vorgefallenen Situation war der Hund fremdbetreut bei ihr völlig Fremden (paar mal gesehen) in fremder Umgebung.

    Es ist definitiv ein Unterschied, ob ich als Person dabei bin und den Hund anleite oder er schon wieder nicht weiß, wo er ist und bei wem.

    Du sagst ja selbst, wenn es bei euren Trip schiefgeht, gehst du früher zurück und machst langsamer. Bzw baust du die Rückzugsräume überall auf. Das passierte hier nicht.

    Bei einem ängstlichen reaktiven Hund, wie bei der TE macht man sich mit zu schnell und zuviel schnell Narben ins Bein. Es gibt da gewaltige Unterschiede. Und in dem obigen Fall fängt es ja bereits an zu knallen. Kommt man da einmal an ist die Eskalationsstufe schnell höher und höher.

    Deshalb soll die TE ein, zwei Schritte zurück gehen, um den Hund besser kennenzulernen und als sichere Bezugsfunktion zu agieren. Offensichtlich gibt es ja KaboomPotential. Langsam machen bringt allen nur Vorteile.

    Jeder Hund braucht anderes Tempo und hat andere Hürden, Vorerfahrungen und Lebensbedingungen. Bei TS Hunden wird häufig zu schnell vorangegangen (hab ich auch gemacht) und manche Hunde zeigen das dann auch. Beim Auslöser würde ich auch eher einen Fachmann darauf gucken lassen. Angst kann anderes Training als Unsicherheit vor bestimmten Dingen benötigen....

    (Bin mir gerade unsicher, ob deine Hündin auch zum nach vorne gehen neigt.)

    Besuch generell kommt halt auf den Hund an. Dann mit Führung und Anleitung der Vertrauensperson. Da hab ich nicht unbedingt was dagegen. Mein Hund konnte es damals nicht (und jetzt ist sie easy peacy)

    Ich glaube allerdings 3 Monate ist nix in der Hundewelt. (wir Menschen sind immer so stressig im Abbarbeiten von ToDoListen) Sobald die Vertrauensperson funktioniert (dieses echte Vertrauen), können auch erst nach einem Jahr neue Situationen gestartet werden. Meine Hündin ist ja depriviert und kann nicht gut generalisieren. Heißt ich kann keine Sozialisation nachholen (was ja eh bestritten ist, auch wenn ich an die Macht des Gehirns glaube). Sobald ich eine Routine verändere (woanders schlafen zb) kommt sie ins Schwimmen. Egal wie oft wir schon woanders geschlafen haben. Die Gefahr ist fast wie beim ersten Mal. Aber, es gibt ja mich. Ihre Konstante, die soviele Konstanten mitnimmt/bietet, die sie braucht.

    Hunde sind da sehr unterschiedlich. Bei einem Hund, der nach vorne geht, und einem noch fremd ist, da würde ich immer langsam machen und vertrauen aufbauen. Einmal Zähne nutzen gelernt bedeutet halt echt lange Spaß damit...