Beiträge von BettiFromDaBlock

    An sich ist genau das der Knackpunkt - zumindest für mich. Es ist nicht anstrengend für mich, dass Frodo sensibler ist als andere Hunde oder dass er mehr Hilfe braucht.

    Geht mir ja genauso. Ich musste schon abbrechen, weil ich nicht entspannt genug war. Oder setze auch den Maulkorb drauf, wenn ich das unsicherer Problem an der Leine bin und Betti eigentlich gut drauf ist. Aber das ist ok. Ich erlaube mir dieselben Unsicherheiten/Pausen wie dem Hund.

    In letzter Zeit waren wir beide herrlich stabil und nun definitiv nicht (Betti hat angefangen und ich muss mich noch umgewöhnen :pile_of_poo: ). Das macht uns nicht weniger zauberhaft.

    Aber ja, ich arbeite bewusst mit überschwenglichen Optimismus, weil das uns mega weitergeholfen hat. (Zusammen mit Meditation. Wenn ich auf dem Balkon meditiere, legt sich Betti sofort hin und pennt. Lese ich ein Buch usw. wird nur gestarrt und die Welt beurteilt bis was Gruseliges vorbeikommt.)

    Man darf als HalterIn auch mal tricky Phasen haben. Du machst das trotzdem toll!

    o.k. gut ich muss dafür nicht viel tun. Nur erhalten was da ist.

    Vielleicht betrachtest du die nächsten Situationen einfach mal nach der Vorstellung in wieweit war das jetzt langfristiger Stress für deinen Hund und inwieweit war das Stress für dich. Das sind hier teilweise unterschiedliche Paar Schuhe. Wenn ich mich mal beschwere, wenn der Nachbar seine Musik aufdreht, dann kann ich da auch mal die Sau rauslassen. Passiert mir das täglich, dann ist es wieder was anderes.

    Erhalten was ist (bestimmt kann man irgendwo noch eine Stellschraube drehen und wenn es an mehr WohlfühlBädern für dich selbst sind) und dann auf zufriedenen Niveau existieren, klingt zauberhaft. Miteinander ein paar schöne Momente erleben, ab und zu was dazulernen, klingt ziemlich wunderbar.

    Ich könnte mich darauf konzentrieren, was nicht geht (Wald spazieren, Ausflüge, zu normalen Uhrzeiten rausgehen, die Routine ändern, Spielen, Draußen irgendwas machen außer Überleben), dann müsste ich uns eintüten. Oder ich sehe was für eine Überlebenskünstlerin meine Hündin ist und wie sie lautstark ihre Bedürfnisse äußern kann. Das sie mir vertraut, obwohl alles andere auf der Welt schrecklich ist. Wie geschickt sie auf den drehenden Schreibtischstuhl zum Schreibtisch klettert und sich vom hohen Regal Quiche stiehlt ohne etwas anderes herunterzuwerfen.

    Natürlich muss man nicht jeden Zustand akzeptieren. Wir trainieren uns den Hintern wund (was ohne richtiges Generalisieren ermüdend sein kann). Aber in den Momenten, wo ich mir stark wünschte es wäre anders oder ich intensiver auf ihre Reaktionen reagiere, dann weiß ich bei mir ist etwas unrund. Dann bewerte ich die Dinge neu, was ist ein wirkliches Problem für meine Hündin und was ist ein Problem mit meinen eigenen Wünschen/aktuellen Gefühlen etc.

    Meine Hündin scheißt drauf glücklich zu sein, die will Sicherheit und Überleben. Alles andere sind richtige Toppings.

    Erwartungen habe ich keine an ihn. Ich möchte das er glücklich und strahlend (und dauerwedelnd) durchs Leben hüpft.

    Das ist die krassest hohe Erwartung, die man überhaupt haben kann. Ohne das böse zu meinen, aber vielleicht liegt es daran, dass dir soviele Dinge auffallen.

    Wie ein glückliches Hundeleben aussieht, diese Vorstellung musste ich bei meiner deprivierten angstaggressiven Hündin ganz ablegen. Tag für Tag denken ist die Devise. Da darf man keine großen Pläne haben. Und ich bewerte ihr aggressives Verhalten nicht als unglücklich sein. Sie hatte einen Grund. Und den kann ich meiden und wenn ich Glück habe auch trainieren.

    Betti ist definitiv eher Katze vom Hygienestandard. Sie leckte auch schon Flecken weg die auf dem Boden sind. Aber aktuell ist da nicht viel Gelecke. Und gerade in diesem Moment reinigt sie sich. 🤭

    Ich versuche es einfach positiv zu sehen. Saubere Wohnung und so.

    Vielleicht wird sie bald richtig läufig - hoffentlich.

    Zu dem Ausfluß kann ich leider nichts sagen. Megan hatte den vor der ersten Läufigkeit bestimmt einen Monat lang. Klingt irgendwie so, als ob Bettys Hormonspiegel gerade nicht hoch genug ist für ne richtige Läufigkeit? Was sagt denn der Tierarzt? Hast du da gefragt? Ich weiß, daß du mit ihr nicht hinwolltest :smile:

    Die letzte Läufigkeit war auch fast blutlos. Vielleicht 17 Tropfen, hochgeschätzt. Da meinte die TA schon, "das gibt es manchmal"

    Nachdem Betti heute Nachmittag sehr eskaliert wegen einem Hund, der in der

    Parallelstraße lief, sitze ich den TA Termin noch aus. Es gibt keinerlei Krankheitsanzeichen. Futter, Trinken, Temperatur, Aktivitätslevel, Bauchumfang normal.

    Mein Bauch sagt alles ok so. Das ÜberHundehalterinnenIch muss sich immer Sorgen machen.

    Betti hat schon wieder eine Läufigkeit ohne wirkliche Blutung. War das letzte Mal genauso. Und es macht mich wieder etwas unsicher.

    Sie zeigt alle ihre Läufigkeitmerkmale. Geschwollene dunklere Vulva, Unsicherheit dadurch erhöhte Aggression, Markieren, Pippilecken, Anheulen anderer Hunde und Krankenwagen, Schmuseattacken, Fresslust...

    Vor zwei Tage hatte ich beim Hundtragen zwei klare Tropfen auf den Arm. Heute war einer minimalst fleischfarbend (meine Haut ist so blass, da kann ich das gut erkennen)

    Auch wenn alles passt, frage ich mich gerade trotzdem woran erkennt man Ausfluss bei Entzündungen? Gibt wahrscheinlich keine eindeutige Antwort.

    Ich freue mich ja für meine weißen Laken, aber 🙈

    Wenn ich an den Begriff "Wesenschwäche" denke, komme ich auf Hunde mit Gebrauch (also zb Jagdhunde). Es muss also einen Standard geben, der nicht komplett erfüllt wird.

    Ich kann mir vorstellen, dass einige Begriffe sich ähnlich sind, aber aus unterschiedlichen Kontexten entstanden sind. Zudem beschreibt ja fehlende Sozialisation eine Ursache und keine detaillierten Ausmaße. Während Wesenschwäche ein (fachlich bewerteter) Zustand ist. Reizoffenheit eine Eigenschaft, die weder negativ noch positiv besetzt sein muss.

    Also meine Definition sind bestimmt nicht korrekt, ich finde nur das man Zustände, Eigenschaften und Ursachen unterscheiden sollte und nicht vergleichen. Die haben dann ja auch wieder ganz unterschiedliche Auswirkungen/Ursachen usw. Wahrscheinlich kommt man im Alltagswissen da einfach auch durcheinander.

    Da irritieren mich ehrlich gesagt die 30 kg. Oder willst du beide Jungs reinsetzen? :face_screaming_in_fear: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ansonsten sieht er gut aus, aber ich habe halt so gar keine Erfahrung mit Hund im Rucksack.

    Nein, natürlich nicht :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber erstens könnte ich den weiter verwenden später mal, wenn Jack alt ist :see_no_evil_monkey: ... und ich hab mir gedacht, 30 Kilo ist vielleicht stabiler als 12 Kilo. Außerdem ist er wasserdicht oben, wenn es regnet :smirking_face:

    Passt der von der Fläche und Höhe? Da müsste ich Betti extrem zusammenfalten 🙈

    Huhu,

    ja Betti hat 10kg und auch eine unhandliche Form. Nun (inspiriert vom Forum) haben wir den Tarigs Hunderucksack L

    Bin bisher sehr zufrieden. Damit Radgefahren sind wir allerdings noch nicht.

    Allerdings ist der Einstieg per Reinheben. Finde ich nicht unkompliziert. Aber hier funktioniert das gut.

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    Bei TikTok schmieren Leute Erdnussbutter oder Leberwurst an den Beckenrand, damit der Hund beim Abbrausen beschäftigt ist. Hab ich selbst noch nicht ausprobiert, aber auch nur weil wir Stinki seit 5 Monaten nicht gebadet haben. Aber ja, ich stelle sie auf ein dunkles Handtuch in die Badewanne und ziehe es durch...