Beiträge von BettiFromDaBlock

    Hi, darf man bei einem Online-Interview (Bewerbung) den Hintergrund verpixeln/unscharf machen, bzw. auch einfach einen "neutralen" Hintergrund verwenden?

    Ich hab verschiedene Plätze getestet, aber ich hab halt entweder Bilder oder Bücherregale (und Grusel-Ecken) im Hintergrund. An meinem HO-Schreibtisch hab ich auch direkt n Bücherregal hinter mir und das ist SEHR voll.
    Oder aber, die Lichtverhältnisse sind blöd.
    Jetzt finde ich im Netz aber nur so tolle Tipps wie "achte auf einen neutralen Hintergrund...." ja super.

    Ich arbeite ja rein remote und in den TeamMeetings sieht man die unterschiedlichsten Hintergründe. Meine Bewerbungsgespräche waren auch online. Ich finde Lichtverhältnisse wichtig. Den Rest, wenn man sich nicht damit wohlfühlt verpixeln oder alternative Hintergründe anwenden. (Später kann man sich auch so extra Hintergrundwände in das Arbeitszimmer stellen

    Hätte ich einen (zukünftigen) Arbeitsgeber, der sich an meinem Lebensraum/Hintergrund stören würde, wäre er nicht mein Arbeitgeber. Natürlich sollte Ordnung herrschen und keine Unterwäsche rumliegen, aber ansonsten hat man das Recht auf eigene Gestaltung.

    Was hat denn das Gassigehen außerhalb des eigenen Laufweges damit zu tun?

    Das war Teil einer Antwort und hat meine Einstellung zum Autofahren bzw. Mobilität für Hund aka Hobby näher erläutert. Ich wähle mir kein Hobby/Hund bei dem ich auf das Auto angewiesen bin. Also fahre ich auch, solange es mir körperlich möglich ist, mit dem Rad zum Gassiausflug.

    Manchmal ist es günstiger die Zusammenhänge in den Posts zu lesen.

    Da ich mich um meine eigene Umweltbilanz bemühe, käme ich selbst nie auf die Idee. Dann ziehe ich eher mittelfristig um oder gebe den überforderten Hund meinen Eltern aufs Dorf

    Es ist ja nur ein Grund von vielen, wenn man einen gestressten Hund hat der weit draußen zur Ruhe kommt.

    Ich gehe ja spazieren und habe Hunde, weil ich gerne spazieren gehe. Da würde ich ohne Hunde genauso raus fahren und eine große Runde spazieren oder wandern gehen.

    Ich finde die Idee, für sein Hobby zu fahren, überhaupt gar nicht weit weg. Ob man nun 15km ins nächste Fitnessstudio fährt oder auf den Fußballplatz zum Training oder zum Reitunterricht oder Musikunterricht oder um Freunde zu besuchen. Hier in der Umgebung muss man für alles mindestens 15km fahren...

    Ich bin da tatsächlich etwas mh radikal. Ich fliege auch nicht (mehr) in den Urlaub, weil ich das für mich persönlich nicht verantworten kann. Fahre auch, wenn dann für mehrere Wochen/Monate an einen anderen Ort. Sage aber auch nichts dagegen, wenn jemand öfter kurzfristig fliegt.

    Mit dem Hund kann ich so im 25km Radfahrradius Ausflüge machen. Von dem Punkt, wo ich wohne kann ich mit einem solchen Radius immer einen Ort finden, der uns gut tut. Mit einem E-bike ginge noch mehr. Ich fahre auch zu meinen Hobbies/Arzt/Einkaufen/Hundetraining mit dem Rad oder den Öffis. Kann es mir gar nicht anders vorstellen. Selbst auf im HeimatDorf meide ich das Auto. Das ist einfach mein (ansozialisierter) Lifestyle und der von vielen in meiner Bubble. Selbst Kinder werden dann einfach ins Lastenrad gesteckt und los geht die wilde Fahrt.

    Meine Nachbarin fährt jeden Tag mit ihrem unkomplizierten Hund 5km bis zum Wald. Die kann sich wahrscheinlich auch nichts anderes vorstellen. Deshalb würde ich das nicht als Trend bezeichnen.

    Ich glaube, nur weil man es häufiger liest, ist nicht alles gleich ein Trend.

    Wohne selbst in der Großstadt mit Hund, der mit der Umgebung lange nicht klarkam und wäre nie auf die Idee gekommen jedes Mal mit dem Auto rauszufahren. Dafür habe ich ein Fahrrad mit Anhänger. Oder einen Wecker, um früh vor den anderen HundehalterInnen rauszugehen. Mittlerweile üben wir mit den Öffis im Buggy zu fahren. Bzw. gibt es jetzt hier Elektrolastenräder zum ausleihen.

    Von meinen Hundehalterfreunden in der Stadt fährt keine der jungen Generationen (U40) mit dem Auto zum Gassi. Die älteren dagegen häufiger.

    Ich glaube, das war schon immer so. Manche fahren mit dem Auto raus, manche mit dem Rad, andere bleiben in der Stadt. Solange das nicht statistisch ausgewertet wurde, glaube ich an keinen Trend. In meinem Heimatdorf lassen manche ihre Hunde neben dem Auto herlaufen und nennen das Gassi.(dachte beim Titel das wäre gemeint) Das gab es auch schon vor 30 Jahren.

    Da ich mich um meine eigene Umweltbilanz bemühe, käme ich selbst nie auf die Idee. Dann ziehe ich eher mittelfristig um oder gebe den überforderten Hund meinen Eltern aufs Dorf.

    Ich kehre lieber nur vor meiner Haustür und sagen niemanden wie oft uns warum er oder sie das Auto nutzen darf.

    ja, aber meine Hündin hat auch noch ihr Winterfell. Mein Rüde ist fast nackig, der hechelt nicht

    Seit ihrer Kastration hat meine Hündin keinen Fellwechsel mehr. Sie trägt den fetten Winterkragen und HotPants an der Hüfte.

    Heute war auch wieder den letzten Kilometer wird gehechelt. Nur leicht. Aber ich gehe einfach von Sonne auf Asphalt/Stadtbetonumgebung aus.

    Danke für eure Antworten!

    Also ich gehe jeden Morgen Gassi am Ankommenscenter vorbei und da stehen jedes Mal auch Flüchtende mit ihren Hunden. Gestern war es ein kleines weißes Plüsch. (Mein Hund ist unverträglich und deshalb muss ich dann immer extra aufpassen) Hier gibt es auch extra Initiativen/Freiwillige, die Tiere vorübergehend betreuen, um sie dann wieder an die BesitzerInnen zu geben. Auch das Tierheim betreut vorübergehend bis BesitzerInnen und Hund eine Bleibe haben oder weiterziehen.

    Ich finde das nicht merkwürdig.

    Die Vermittlung von aufgegriffenen Hunden aus dem Kriegsgebiet unterscheidet sich für mich persönlich nicht von der normalen Auslandshundvermittlung. Als wüsste man da immer wem der Hund eigentlich gehört. Allerdings stelle ich mir das mit der Quarantänezeit im Tierheim schwierig vor wenn da nun eine große Menge an Hunden übernommen werden. Und gerade hier in der Großstadt kann ich mir die Vermittlung solcher Hunde schwer vorstellen. Bei Ängstlichkeiten, Mängelernährung und Traumas.

    Aber angesichts der Situation werden Dinge und Wege ausprobiert, da wird wahrscheinlich nicht immer die vernünftigste Handlung gewählt.

    An die unter euch, die ihr blockt. Habt ihr das mit eurem eigenen Hund irgendwie geübt, wenn ja wie?

    Ich habe das nicht geübt. Allerdings herrscht bei uns grundlegend überall die Ansage "Frauchen regelt alles". Und wenn ich blocke, muss ich es ernst meinen und ruhig dabei sein, dann verzieht Betti keine Miene. Wenn ich eher halbherzig vorgehe oder Betti nicht richtig hinter mich platziere, springt sie manchmal auch an. Hatte ich erst, weil der andere Hund sich nicht beeindrucken ließ und eigentlich nett war wollte ich nicht noch mehr machen und habe auf dessen Herrchen gehofft. Der Hund kam dann seitlich, da ist Betti kurz laut geworden, der Hund rannte weg und Betti sah mich stolz an.

    Steht Cali hinter dir wenn du blockst? Gibt es Situationen in denen sie es kennt dich machen zu lassen?

    Wie bei allem braucht es wahrscheinlich routinierte Abläufe und innere Souveränität, die kommt mit den Wiederholungen. Cali muss dich da einschätzen lernen und ihre Rolle kennen. Du könntest sie vorher absitzen lassen, und dann blocken. Oder ähnliches. Dann weiß sie welchen Job sie hat.

    Wenn Betti in so einer Situation reagieren würde, bekäme sie von mir wahrscheinlich eine Ansage. Sie neigt ja zum hysterischen Rumschnappen und das kann ich in der Situation nicht gebrauchen. In meinem Kopf ist ganz klar, was in der Situation den Beteiligten erlaubt ist und was nicht. In solchen Situationen hat Madame nichts zu melden, das könnte den anderen Hund zusätzlich animieren. Das hatten wir auch schon. (Hab den Hund nicht kommen sehen) Das war sehr unangenehm.