Die Diskussion auf den letzten Seiten ist sehr spannend geworden.
Man kann doch davon ausgehen, daß hier viele unterschiedliche Lebensmodelle vorherrschen. Und dazu auch unterschiedliche Bindungstypen. Dann haben wir unterschiedliche purpose of life Ansichten, diverse Wege zur Selbstverwirklichung etc. Es kann hier keine "Einigung" geben. Finde es aber toll, die unterschiedlichen Einstellungen zu lesen, weil ich so meine hinterfragen kann.
In meiner Kindheit "musste" ich mich für meine Familie aufgeben. Natürlich ist ein hohes Verantwortungsbewusstsein für mein Tier in mich einprogrammiert. Das heißt nicht, daß es immer gesund für mich (oder das Tier) ist. Wenn ich hier lese mein Hund ist ein Hobby, hilft mir das ungemein mal die Version im Kopf durchzuspielen.
Genauso unterschiedlich können Beziehungen zum Job sein. Auch stark vorgeprägt durch Erfahrungen und Art der Anerkennung.
Also, wenn wir hier antworten wie wir im Moment wahrscheinlich entscheiden würden, wenn Jobwechsel für Hund im Raum steht, würde ich nicht davon ausgehen, daß diese Entscheidung für immer gleich wäre. Trotzdem bzw. gerade deswegen finde ich die Unterhaltung gerade sehr hilfreich.