Ich bin irgendwie im Konflikt.
Ich kaufe grundsätzlich wenn möglich im lokalen Handel. Weil ich die Dinge gerne anfasse/probiere und weil ich möchte das es auch in Zukunft immer noch die Möglichkeit gibt in Läden in der Stadt einzukaufen.
Habe heute einen 15 kg Sack TroFu beim Futterhaus gekauft, dieser war im Angebot 10€ teurer als bei einem großen Onlinehändler Normalpreis
Ich habe halt auch nicht viel Geld zur Verfügung. Also überlege ich das in Zukunft doch online zu bestellen - aber dann tun mir wieder die Paketboden leid, die solche schweren Pakete schleppen müssen und auch allgemein oft schlechte Arbeitsbedingungen haben.
Wie sind eure Gedanken zu dem Thema?
Ich finde, der Einzelhandel hat einfach den Anschluss verpasst, beschwert sich aber ausgiebig.
Ich war letzte Woche mal wieder in einem Einkaufszentrum shoppen, weil ich besser gestern als heute eine neue Hose brauchte. Ich fand es so furchtbar:
Ich muss es nach Feierabend (oder noch schlimmer: am Wochenende) machen und bin, auch bedingt durch die Anreise, im Zeitdruck. Die Läden sind so zugeramscht mit Sachen, dass mich fast der Schlag getroffen hat. Bei manchen hat man auch das Gefühl, nicht sehr willkommen zu sein.
Ich kaufe vor Ort, wenn es um kleine Läden geht und es zufällig passt. Die Ketten vor Ort sind mir aber egal.
Ja, da hängen Arbeitsplätze dran, aber wie Phonhaus schon schrieb: das bringt struktureller Wandel halt mit sich. Auch mein Job sieht heute nicht mehr so aus wie noch vor 10, 20 Jahren.