Beiträge von Karpatenköter

    Ich will es nicht schön reden, gerade so Rettungsaktionen sollten mit sehr viel Skepsis gesehen werden aber sie komplett zu verteufeln, ne, nicht wirklich. Ist wie mit anderen Auslandshunden, die nach x Jahren von der Straße geholt werden und hier in der 2 Zimmer Wohnung glücklich werden sollen.

    Ja, da hast du Recht. Danke für deinen Bericht, da geht einem das Herz auf :herzen1: Schön, dass das mit dem Kerlchen so gut geklappt hat. Vor allem nach nur einem Jahr ist das der Wahnsinn, was der Hund inzwischen alles mitmacht. Irre :applaus:

    Also, meinen obigen Post bittebitte nicht falsch verstehen, ich verteufel das nicht. Ich hab mich damals nur gefragt, ob man dem Hund damit wirklich was Gutes tut. Genau das frag ich mich aber inzwischen auch bei Hunden, die seit x Jahren auf der Straße leben, da offensichtlich gut zurecht kommen und dann von heute auf morgen in z. B. Berlin-Mitte landen.

    Wer will denn sowas? Ich verstehs nicht.

    Eine Bekannte von mir wollte einen Hund aus einer chinesischen Fleischfarm retten... :muede:

    Es gibt Vereine dafür. Und so nett der Gedanke dahinter ist, ich frag mich, ob man dem Hund, der quasi nix kennt außer dem kleinen Käfig, in dem er aufwächst, mit einer "Rettung" in eine deutsche Stadt wirklich was Gutes tut. Die sitzen da teilweise wie in Hühnermastbetrieben in regelrechten Käfigbatterien übereinander.

    Leine in der Hand und im Notfall loslassen können ist besser.

    Nein, Leine am Hüftgurt z. B. ist durchaus sinnvoll, tieferer Schwerpunkt und ganz anderer Winkel, falls der Hund doch mal losbrettert, die Leine kann einem auch nicht versehentlich aus der Hand gerissen werden und der Hund ist weg. Und es gibt Panic-Snaps.

    Sinnvoll ja, definitiv, anderer Winkel jain, ABER ... wenn der Hund unerwartet losbrettert, ist es wurst, ob man die Leine festhält oder am Hüftgurt befestigt hat. Damals wär ein Panic-Snap SEHR wertvoll gewesen.

    Ich war im Winter mit meinen drei Hunden (2x16 kg + damals 40 kg) im Wald unterwegs. Bei uns ist echt nicht viel Wild unterwegs, dazu ist es Nutzwald, man kann wirklich zwischen den Bäumen durchschauen. Auf den Wegen lagen schon ein paar Zentimeter Schnee, die durch andere Spaziergänger und Hundehalter gut platt getreten und durch die Kälte zu einer steinharten Fläche geworden sind. Links und rechts dichtes dorniges Gestrüpp, 10 Meter hinter mir ein sandiger Weg, 10 Meter vor mir ein (gott sei Dank!) frisch geschotterter Waldweg mit deutlichen Kante, weil erhöht.

    Den übergewichtigen 40 kg-Brummer hatte ich am Gurt, die zwei "Kleinen" jeweils an einer eigenen Leine in beiden Händen.

    Auf dem Schotterweg vor uns taucht urplötzlich ein Kaninchen auf. Sieht mich, sieht die Hunde, die Hunde sehen das Kaninchen ... Kaninchen schlägt einen Haken zur Seite, gibt Gas - und ich flieg mitsamt den Hunden hinterher. KEINE Chance irgendwie zu bremsen. Hätt ich die Leinen losgelassen, hätten mich trotzdem noch die 40 kg über den gefrorenen Schnee gezogen. Ich hab nur gebetet und versucht, nicht aufs Maul zu fliegen - dann hätte ich nämlich Bekanntschaft mit dem harten Schnee und dem Schotter und den Dornen gemacht und danach noch ein Date mitm Zahnarzt gehabt.

    Das waren die schlimmsten 10 Meter meines Hundehalterlebens. Wäre der Schotterweg nicht frisch aufgeschüttet worden, hätte ich an der Kante nicht bremsen können und hätte mir sicher irgendwas gebrochen.

    Wär ich aufs Maul geflogen, wären gleich zwei Hunde weg gewesen. Und das, obwohl die eigentlich nur mäßig viel Jagdtrieb haben (nur auf Sicht). Und die 40 kg hätten mich einfach hinterher geschleift.

    Hätte ich einen Panic-Snap gehabt und den gelöst, wären die 40 kg weg gewesen (die jagt nämlich definitiv!), aber ich hätte wenigstens nur noch 32 kg an der Leine gehabt.

    Anmerkung dazu: die Leinen waren jeweils nur +-2 Meter lang. Also niemals nicht auf den Bauchgurt samt Leine verlassen. Vielleicht dann, wenn man deutlich mehr wiegt als die Hunde, die man dran hat (ich hab +-54 kg). Aber auch dann wär ich eher vorsichtig ... :fear:

    Amarandh An der Stelle mag ich auch mal Danke dafür sagen, dass du von deinem Bogenschießen berichtest. Das klingt wahnsinnig interessant und spaßig, aber auch nach viel Arbeit und Training.

    Das war ein Flirt? :emoticons_look: Ich check sowas nie bzw erst dann, wenn man mit dem ganzen Zaun winkt ... :fear:

    Aber nee, weggelaufen bin ich nicht. Ich bin lauffaul, ich laufe nur, wenns wirklich notwendig ist |)

    Gnihi. Hol grad Tabletten für Bonny ab.

    TFA am Tresen entschuldigt sich, dass die Abrechnung heute länger dauert, technische Schwierigkeiten und so weiter. Die Medikamente liegen schon fertig abgepackt aufm Tresen.

    Ich: "Alles gut, ich lauf nicht weg =)"

    Er: "Keine Sorge, ich renn hinterher :D"

    Schlagfertig isser ... |)

    Für mich ist ein solch aggressives Verhalten mit der Psyche verbunden.

    Ich habe in meinem Bekanntenkreis 2 Personen, die psychisch erkrankt sind, bei dem einen richtet sich die Agression gegen sich selbst (Selbstverstümmelung und Selbstmordversuche), beim anderen auf andere Menschen (z.b. seine Frau) und Tiere (quälen von Tieren).

    https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/rat…erung-hinweisen

    Selbstverletzendes und suizidales Verhalten sind verbunden mit der Psyche, ja, aber das sind eben "nur" Symptome! Psychische Erkrankungen wie zB Depressionen können sich bei jedem Menschen anders zeigen. Nicht jeder Depressive zeigt gegen sich selbst oder anders gerichtete Aggression :ka: Viele sondern sich auch einfach von den Sozialkontakten ab, lassen geliebte Hobbies schleifen, der Haushalt bleibt liegen... Es gibt X Symptome für sowas.

    Und nur, weil jemand einen Hund ersticht oder sonstwie einem Tier schadet, heißt es nicht, dass die Person definitiv psychisch krank ist :ugly:

    Ja, es KANN sein, dass die Person einen an der Waffel hat oder schlicht gewaltbereiter ist oder grad so viel Stress im Leben hat, dass das eine Verzweiflungstat war, aber himmel, das können wir doch nicht aus einem kurzen Bericht heraus beurteilen :ugly:

    Sorry aber grad wenn man Erkrankte in seinem Umfeld hat, sollte man es echt besser wissen und v. A. sensibler mit solchen Themen umgehen ...

    Grüße, ein Mensch mit Depression und anderen psychischen Lastern ;)

    Ich war erst kürzlich wieder beim TA, mWn greift die neue GoT ja schon (oder?) und ich war erstaunt, wie günstig der TA-Besuch dann doch war ... damit man die Preise nachvollziehen kann, stell ich mal Auszüge der Rechnungen ein.

    Dino hab ich wegen einer leichten, beidseitigen Eintrübung der Augen vorgestellt. Ich hätte ehrlich gesagt mit gut 50€ oder mehr gerechnet, stattdessen sinds nur etwas über 30€.

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    Masha hat gleich zwei Rechnungen bekommen, eine für die Untersuchung inkl. Abtasten und Stellreflexe überprüfen und eine Rechnung für den Laborkram, der am darauffolgenden Tag gemacht wurde. Insgesamt auch nur etwas über 90€ gesamt...

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    Anwesend war eine Tierärztin und eine TFA, die die Befunde der TÄ direkt in den PC eingetippt hat (und nebenbei noch Masha mit Leckerli davon abgehalten hat, sich selbständig aus dem Zimmer zu verzupfen |)).

    Das ist eine Tierklinik, allerdings ohne 24/7-Notdienst. Es gibt x Fachbereiche, die gesamte Klinik wurde erst vor kurzem komplett modernisiert, es gibt sogar ein mobiles Team, das für Fundtiere, verletzte Wildtiere usw. ausrückt und auch zu Nutztieren fährt. Also wirklich vielseitig und hier in der Brandenburger Einöde definitiv Gold wert.

    Wenn ich jetzt die MwSt etc von den Preisen abziehe, dann bleibt echt kaum was übrig. Ich kann die Leute nicht verstehen, die sich beschweren, dass diese Tierklinik viel zu teuer sei :fear: Da kenn ich ganz andere Preisordnungen. Klar, waren jetzt keine OPs und auch keine Behandlungen im Notdienst, aber wenn man bedenkt, dass die GoT erst kürzlich angepasst und in manchen Medien durchaus Panik mit "massiven Erhöhungen bei Tierarztkosten" gemacht wurde ... das sind doch echt peanuts :ka: sagt übrigens jemand, der finanziell nicht besonders gut aufgestellt ist

    Heute braucht man zuerst eine sehr gute Rechtsschutzversicherung mit sehr guten Anwälten, die besondere Erfahrung auch bezüglich §164 StGB, Falsche Verdächtigung, haben.

    Nö nicht zwingend, man könnt auch einfach mal aufpassen und beim Gassi gehen mit dem Kopf beim Hund sein, anstatt die ganze Zeit aufs Smartphone zu starren :nicken:

    Hab' gehört, das soll top funktionieren ...

    JaNeinVielleicht

    Ich empfinde meine drei Hunde durchaus als Bereicherung. Es gibt Tage, da sind sie natürlich nervig, wie Kinder eben auch! Man hat Termine mit den Hunden, muss das irgendwie mit der Berufstätigkeit vereinbaren, dann will der ein oder andere Hund auch noch sinnvoll beschäftigt werden ... ja, Hunde nehmen Zeit in Anspruch. Aber FÜR MICH ist's diese Zeit absolut wert. Ich liebe es, wenn sich mein anhänglicher Rüde abends zu mir ins Bett kuschelt und zufrieden in meinem Arm schnarcht, wenn wir beim Training weiter kommen und das Fuß immer besser und besser wird, wenn er zeigt, dass das allgemeine Training fruchtet und er weiß, dass er gruseligen Dingen einfach ausweichen kann und darf ...

    Aber meine Bande ist zB von +-7 bis 15 Uhr alleine, danach gehen wir Gassi und/oder zum Training ... und danach liegen die Hunde auch wieder rum. Ich leb aber auch alleine und daher muss ich keine Rücksicht auf andere Personen nehmen, sondern nur meine Hundebande in die Planung miteinbeziehen.

    Ich seh bei dir aktuell keinen anspruchsvollen Hund wie z. B. einen Schäferhund. Aber ich denke, mit einem netten erwachsenen Mix aus dem Tierschutz seid ihr gut beraten =)

    Meine große Schäferhund-Mix-Oma ist recht anspruchslos. Die ist happy, wenn sie ein bisschen im Garten rumbummeln kann, 3-4x täglich zum Gassi rauskommt, geknuddelt wird und z. B. Leckerli im Garten suchen darf. Oder man übt halt abends mal SitzPlatzPfote mit ihr. Sowas fänd ich für deinen Alltag ziemlich passend - einen Hund, der in sich ruht, alles etwas entspannter angeht und auch kein Problem hat, wenns halt mal wirklich nur kurze Gassirunden gibt, weil die Kinder x Termine haben.

    Vor allem bietet euch dieser hypothetische Hund dann immer noch die Möglichkeit, just for fun in diverse Hundesportarten reinzuschnuppern. Manche wie Zielobjektsuche (ZOS) oder Dummy kannst du auch zusammen mit den Kindern beim Spaziergang machen - die Kids dürfen zB das Zielobjekt oder den Dummy verstecken und wenn die zurück kommen, darf der Hund los und suchen. Ist ein Win-Win für alle: du hast "Hilfe" bei der Hundebeschäftigung, die Kids dürfen auch mitmachen und der Hund wird bespaßt. Was will man mehr?

    An deiner Stelle würd ich mal auf die Bremse treten, die Denkerei einige Stufen runterfahren und einfach mal mit der Familie (oder vielleicht auch alleine, wenn du dich erstmal umsehen möchtest) ins Tierheim fahren. Schaut einfach mal, was es da für Hunde gibt, sprecht mit den Tierpflegern und vielleicht sitzt da dann auch schon der passende Hund.

    Alternativ kannst du dich direkt an eine gute Hundeschule oder einen guten Hundetrainer wenden und Hilfe bei der Wahl des passenden Hundes erbitten. Hier im Forum bekommst du auch Empfehlungen für gute HuSchus/Trainer.