Masha hat ja vermutlich die ersten 10 Jahre ihres Lebens in Außenhaltung verbracht ... als sie auf der italienischen Pflegestelle gelandet ist, hat sie aber ganz schnell die Vorzüge von weichen Körbchen entdeckt. Bei der deutschen Kurzzeit-Pflegestelle lag sie schon am 2. Abend mit Pflegefrauchen aufm Sofa - hier bei mir hat es deutlich länger gedauert, bis sie sich eigenständig und ohne Einladung meinerseits auf Bett, Flocke und Co. bewegt hat. Das lag aber wahrscheinlich daran, dass Dino ihr gerne vorschreibt, wo sie seiner Meinung nach liegen "darf"... das erfordert auch heute noch ein bisschen Management von mir.
Stubenrein war sie von Anfang an, kam/kommt im Haus und auch in wildfremden Wohnungen super zur Ruhe. Das war gar kein Thema: Masha kommt rein, guckt sich kurz um und machts sich auf dem Teppich bequem oder annektiert das Bett unserer Gastgeberin (die fand das niedlich und hats erlaubt, keine Sorge).
Was allerdings ein bisschen Überzeugung gebraucht hat, war das Reingehen nachm Gassi oder einem Gartenaufenthalt. Da wollte sie gerade am Anfang nicht wirklich rein und ist immer vor der Türschwelle stehen geblieben. Fast so, als würde sie sich nicht trauen bzw. erwarten, dass ich ihr das verbiete. Das wurde nach ein paar Wochen, vielleicht auch 2 Monaten, schnell besser.
Trotzdem nutzt Masha jede Chance, um sich draußen aufhalten zu können. Besonders im Sommer liegt sie gerne irgendwo im Schatten und behält den Garten im Auge - Hofhund halt. 
Das einzige, womit wir bis an ihr Lebensende zu tun haben werden, ist ihre Fress-Sucht. Hier kann/darf nichts Essbares rumliegen, weil Masha sich das sonst sofort schnappt. Ja, auch wenns eigentlich noch verpackt ist. Oder im Regal liegt, sodass sie eigentlich nicht drankommt. Oder wenn's nur lecker riecht, aber eigentlich nicht essbar ist - Masha hat mal nen ganzen Block Lavendel-Kernseife gefressen 
Wenn sie irgendwo betreut wird, sag ich den Leuten schon vorher, dass sie bitte auch die Mülltonnen entweder abschließen oder gleich aus Mashas Reichweite entfernen sollen. Denn Masha plündert auch die großen schwarzen Tonnen, wenn sie da Futter vermutet. Oh, und alle möglichen Sträucher werden auch emsig abgeerntet...
Hunde aus Außenhaltung gewöhnen sich in vielen Fällen recht problemlos an das Leben im Haus. Das beweisen die ganzen Auslandstierschutz-Hunde ja immer wieder 
Es gibt natürlich trotzdem einige Hunde, die dabei entweder länger brauchen oder bei der Gewöhnung dann problematisches Verhalten zeigen.
Problematisch ist bei Masha eigentlich wirklich nur die Fress-Sucht. Alles andere haben wir mit viel Zeit und/oder Management gut hinbekommen.