Puh, ich find deine Schilderung ziemlich stressig, ich krieg alleine schon vom Lesen Herzrasen 
Ich leb mit drei Schäferhundmixen zusammen, einer davon wird aktiv im Hundesport geführt (Mantrailing und IGP), wir sind etwa 3x die Woche im Training, sofern ich Zeit habe.
Aktuell ists auf Arbeit ziemlich stressig, also ist eher wenig Zeit für Auslastung und Co. Unser aktueller Tagesablauf an Nicht-Trainingstagen (nach meinem Feierabend) sieht so aus, Zeitangaben dienen nur der Orientierung:
16:00 - Gassirunde im nahegelegenen Wald, vielleicht 20-30 Minuten, bei guter Laune auch mal 45 min. Entweder mit nur zwei Hunden oder allen dreien - geh ich nur mit zweien, bekommt Nummer 3 danach eine Extrarunde.
Zur Zeit gibt's da sehr wenig Bespaßung. Wenn ich dran denke und Leckerli mitnehme, üb ich mit dem Hobbysport-Hund ein bisschen Sitzplatzfuß oder sowas. Aber das sind kurze Einheiten, die am Stück nicht länger als 2-3 Minuten dauern...
Gegen 17 Uhr: Futter. Das wird ohne großes Tamtam in die Näpfe gefüllt, die Hunde bekommen die Näpfe vor die Nase gestellt, dürfen fressen und gut ist.
Danach haben die Hunde Sendepause - bis wir gegen 19 Uhr kurz in den Garten gehen, weil eine der alten Damen pieseln muss. Je nach Wetter, Lust und Laune stehen wir da 10-20 Minuten rum - ebenfalls ohne große Bespaßung. 
In der Zeit hock ich am PC, höre Musik, zocke evtl. was, gucke Videos auf Youtube, schreibe mit Freunden oder geh anderen Hobbies nach oder kümmer mich um den Haushalt, während die Hunde stumpf ignoriert werden. Die legen sich auf ihre Schlafplätze, dösen und ruhen, heben vielleicht mal den Kopf, wenn ich mich bewege, gucken mir beim Staubsaugen oder Wischen zu ... wenn ich die Wäsche aufhänge, dackelt mir die Bande in die Küche nach. Dürfen sie, wenn sie mir unbedingt zugucken wollen - die wissen, dass sie dann höchstens kurz angesprochen und gestreichelt werden.
Es kommt ganz ganz selten vor, dass ich gezielt irgendwas mit den Hunden im Haus mache.
So einmal alle paar Wochen dürfen die sich das Futter aus dem Schnüffelteppich suchen.
In unregelmäßigen Abständen üben wir Dinge wie Krallenschneiden, Impulskontrolle usw...
Ich find, du konzentrierst dich viel zu sehr auf deinen Hund. VIEL. ZU. SEHR.
Geh mal nen paar dutzend Schritte zurück, lass den Hund mal Hund sein und klemm dir das ewige Betüddeln. Dein Hund ist ein Hund, kein Kleinkind - auch wenn er krank ist!
Es ist ok, den Hund aus Fürsorge zu betüddeln, wenn er das aufgrund von Krankheit wirklich braucht. Als meine fast 15-jährige Hündin mit dem Vestibularsyndrom gekämpft hat, hab ich auch regelmäßig nach ihr geschaut, ihr beim Fressen und Laufen geholfen, das Deckenlicht im Zimmer aus- und dafür die Schreibtischlampe eingeschaltet, weil sie sonst nicht schlafen konnte - all das, weil sie das auch wirklich gebraucht hat, um genesen zu können.
Wenn ich ins Bett gehe, sag ich den Hunden ganz beiläufig, dass jetzt Bettzeit ist. Alle drei wissen, dass sie in den nächsten fünf Minuten noch die Chance haben, mir zu sagen, dass sie nochmal kurz raus müssen - sobald ich im Bett liege und das Licht aus ist, gehts nur in dringenden Fällen raus.
Wer nervt, bekommt eine klare Warnung. Wer dann immer noch nervt, darf im Flur pennen und bekommt bei weiterem Generve ein deutlich genervtes "LEG DICH HIN!" zu hören. Das gilt auch, wenn ich am Wochenende um 6 kurz aufstehe, um die Hunde in den Garten zu lassen und mich 20 min später wieder ins Bett lege, um noch ein, zwei Stündchen zu schlafen. Die Hunde waren dann schon draußen, hatten ihr Frühstück - und haben jetzt wieder Ruhe zu geben. Punkt.
Lass den Hund ordentlich bei einem gescheiten Fachtierarzt durchchecken und hör auf, den Hund zum Nabel der Welt zu machen. Du machst deinen Hund damit krank.