Beiträge von Karpatenköter
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Wann fahrt ihr denn jetzt eigentlich zur Tierklinik, um den ganzen Kram, der hier auf den letzten Seiten geschrieben wurde, mal abklären zu lassen?
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So spontan aus dem Bauch heraus würd ich sagen, dass 2022 ein gutes Jahr war.
Mit Dino bin ich ins IGP eingestiegen und wir arbeiten auf die Begleithundprüfung hin. Unsere Ausbilderin will uns im Mai 2022 zur Prüfung anmelden

Bis dahin haben wir noch einiges zu lernen ...
Dino ist im Alltag wieder eine Spur entspannter geworden. Den Schleppleinenknast konnten wir soweit auflösen, dass er nun auch teilweise komplett ohne Leine laufen darf. Immer noch mit MK drauf und nur in sehr übersichtlichen, gut bekannten Gebieten. Wir haben ein paar neue Kommandos eingeführt, die uns hoffentlich den Alltag erleichtern werden, wenn die richtig bombig sitzen - das Training müssen wir aber erstmal weiterführen.

Hundebegegnungen können wir inzwischen auch besser managen, dito Radfahrer, LKWs ... die sind kein Problem mehr für ihn, außer die Kamikaze-Radfahrer - da tickt er noch aus. Die hassen wir aber beide abgrundtief, also sei's ihm gegönnt.

Das Besucher-Thema persistiert immer noch, das haben wir in diesem Jahr aber auch gar nicht wirklich in Angriff genommen. Ich denke, das wird erst zum Thema, wenn's irgendwann an den Umzug geht - neue Heimat, neue Regeln und so. Ist aber auch ein Thema fürs neue Jahr.
Ich bin mal gespannt, wie sich die Tryptophan-Therapie weiterhin auf ihn auswirkt. Wir haben im Oktober mit der Gabe angefangen, er bekommt das jetzt seit fast 4 Monaten und ich hab durchaus den Eindruck, dass seine Zündschnur länger geworden ist, er sich leichter aus seiner Aufregung lösen und einen Schritt zurück gehen kann, um meine Hilfe anzunehmen.Bonny ist immer noch "alive and kicking", wie man so schön sagt. Trotz der Diagnose DCM, die wir Mitte des Jahres bekommen haben. Seit sie die Medikamente bekommt, ist sie wieder "die Alte" und wuselt fröhlich mit uns herum.
Man merkt ihr aber auch ihre 14,5 Jahre an. Am 18. Oktober hat uns das Vestibularsyndrom ereilt. Zum Glück nicht so super heftig, aber das hat mir dann doch bewusst gemacht, dass die Maus einfach alt ist - grad für ihren Rassemix. Osteuropäischer Schäferhund x Dackel x Mops...
Nach einer Woche war sie fast wieder "normal" unterwegs, und nach weiteren zwei Wochen war auch die Kopfschiefhaltung am Verschwinden

Heute merkt man ihr gar nichts mehr davon an.
Aber die Omi möchte nicht mehr bei jeder Runde mitgehen. Im Sommer hatten wir da echt massive Probleme, weil bei einer unserer Gassirunden im Wald mehrere Schüsse fielen - und Bonny hat panische Angst vor Knall- und Schussgeräuschen.

Das hat dafür gesorgt, dass sie diese Seite des Waldes gar nicht mehr betreten möchte. Eine Zeit lang war das auch so extrem, dass sie gar nicht mit zum Gassi wollte - nach 5 Metern vom Grundstück runter war Schluss und sie hat die Pfoten in den Boden gestemmt. Dank Garten war das kein sooo großes Problem. Gab's halt viel Gartenzeit für die Kleine, während ich mit den beiden Großen unterwegs war.
So zum Spätsommer hin hat sich ihre Angst dann gelockert und ich hab einige Beobachtungen machen können:
Wenn Bonny von sich aus zum Gartentor läuft, ist die Chance sehr hoch, dass sie mit zum Gassi möchte.
Wenn ich Bonny schon im Vorraum anleine und zum Gartentor führe, friert sie spätestens auf dem Weg zur Straße ein und will nicht mehr mitlaufen.
Leine ich sie dagegen erst am Gartentor an, läuft sie motiviert und fröhlich mit. Zu 90%.

Jetzt ist es wieder so, dass sie bei fast jeder Runde mitlaufen möchte - außer wenn's dunkel ist, da muss sie zum Rausgehen überredet werden. Und dann belass ichs auch bei einer Gartenrunde. Ich bin froh, dass die wenigstens auf den Runden bei Tageslicht mitlaufen möchte

Masha ist auch noch bei mir, obwohl im Raume stand, sie in Hinblick auf die finanzielle Ungewissheit abzugeben. Ihre Vermittlungsanzeige ist immer noch online, für den Fall, dass ... aber ich glaube, dass sie noch eine ganze Weile bei uns bleiben wird.
Ihre Fress-Sucht haben wir im Haus zumindest mit Kindergittern in den Griff bekommen. Während meiner Abwesenheit ist sie nun im Flur und kann daher weder im Wohnzimmer noch in der Küche gaunern gehen. Hat auch den Nebeneffekt, dass Dino und Bonny (die dann im Wohnzimmer sind) auch besser zur Ruhe kommen.
Wir hatten aufgrund ihrer Fress-Sucht einige "close calls", u. A. eine Aufgasung des Magendarmtraktes. Laut Tierarzt war das "kurz vor Magendrehung" und wir haben zum Glück noch die Kurve gekriegt

Seit die Kindergitter installiert sind, gab's derlei Notfälle nicht mehr. War definitiv die richtige Entscheidung.
Auch draußen lässt sich das Aufnehmen von Unrat immer besser abbrechen. Es gibts Ups und Downs, es gibt Tage, da klappt sowas gar nicht und es gibt Tage, da reicht ein schiefer Blick von mir und sie spuckt das Taschentuch wieder aus.
Freilauf ist für Masha immer noch nicht möglich, aber dafür darf sie gelegentlich an der 10 Meter-Schlepp laufen, wenn wir uns mit unserer Gassitruppe zum Spazieren treffen. Sie hat sich mit den jungen Hunden, die dieses Jahr im Ort eingezogen sind, sehr schön angefreundet und lässt sich von den Jungspunden auch gerne mal bespielen - sagt aber auch deutlich, wann das Maß voll ist.

Allgemein haben wir dieses Jahr wieder sehr viel zusammen erlebt, viele schöne Spaziergänge und Wanderungen mit DFlern wie Stinkewily, lxbradormicky_ und vielen vielen anderen tollen Leuten gemacht.
Ich bin froh, dass ich mich mit Dino zum Schäferhundverein getraut habe, wir wurden da so herzlich aufgenommen
Dinos Special Effects waren da gar kein Thema und er hat in den 8-9 Monaten, die wir da jetzt mittrainieren, wahnsinnige Fortschritte im Umgang mit (fremden) Menschen gemacht.Mal sehen, was das nächste Jahr für uns bereit hält.
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Hat dein Tierarzt dir nach der OP Antibiotika und Schmerzmittel für den Hund mitgegeben? Hat der Hund heute Schmerzmittel bekommen? Wenn ja, wann?
An deiner Stelle würde ich schleunigst in eine Tierklinik und klipp und klar sagen, dass der Hund seit TAGEN nicht richtig trinkt und frisst. Da sollten erst recht beim Tierarzt alle Alarmglocken läuten! Dass das vorher keiner Ernst genommen hat, find ich echt merkwürdig.
Im Idealfall kriegt der Hund dann eine Infusion und es wird Ursachenforschung betrieben.
Du kannst jetzt spontan noch probieren, ob dein Hund Fleischbrühe o. Ä. annimmt. Hauptsache, er nimmt irgendwie Elektrolyte und Flüssigkeit zu sich.
Notfalls kannst du auch ein bisschen Leberwurst in Wasser einrühren und das versuchen. Aber wenn das auch nicht klappt, dann würde ich zügig in eine Tierklinik fahren.
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Wenn's nicht soo weit weg ist, vielleicht mal bei der Hundeschule "Starkes Team" in Perleberg anfragen?
https://www.hundeschule-starkes-team.de/patricia.html
Ich hatte mit Patricia gemailt, nachdem mein Rüde zwei andere Hunde angegriffen hat und sie macht einen sehr kompetenten Eindruck auf mich.
So ein schwieriger Hund ist eine Lebensaufgabe und man muss das wirklich wollen. Ich hab hier auch einen Hund, den Dino, sitzen - der ist wie Spirit. Er hat bereits gebissen (Mensch und Hund), geht also nur mit Maulkorb raus. Er ist extrem territorial - ich kann Besuch nur dann empfangen, wenn Dino bei einer Freundin betreut wird, weil er den Besuch sonst angreifen würde.
Als ich ihn Anfang 2019 bekommen habe, hat er ebenfalls alle Menschen verbellt, die uns begegnet sind - auch wenn die auf der anderen Straßenseite sind. Auch, wenn die dann noch 50 m entfernt sind.
Das wichtigste bei "solchen" Hunden ist die Führung. Du musst (!) für den Hund der Fels in der Brandung sein. Du musst ihm glaubhaft vermitteln können, dass du die Situation erkannt und im Griff hast.
Wenn du möchtest und nicht zu weit weg wohnst, können wir uns gerne mal treffen (ohne meine eigenen Hunde). Ich geb dir dann gerne ein paar Tipps an die Hand. Das ersetzt aber eben keinen Trainerbesuch.
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Ariana hat kurz nach 13 Uhr ihre Augen für immer geschlossen.
Sie durfte nur 10 Wochen alt werden.Sie wissen bis jetzt nicht was es genau war, aber man konnte ihr regelrecht beim sterben zusehen. Die letzte Stunde war nicht mehr schön.
Ich weiß gar nicht was ich jetzt tun soll. Mit Sky kuscheln und hoffen, dass der Schmerz vergeht.
Ob es was geändert hätte, wenn ich früher in die Klinik gefahren wäre? Das ist eine Frage, die mich quält und auf die ich nie eine Antwort erhalten werde.

Das tut mir so leid für dich. Grad an Weihnachten auch noch ...
Was du jetzt tun sollst? Dich mit Sky aufs Sofa setzen, einen Tee trinken und trauern, wie es sich für dich richtig anfühlt. Lass dir Zeit damit und lass dir vor allem von niemandem vorschreiben, WIE du zu trauern hast. Oder wie lange.
Lass Sprüche wie "Ist doch nur ein Hund" an dir abprallen. Lass die Leute den Kopf schütteln, weil du um "nur einen Hund" trauerst.
Ob es was geändert hätte, wenn du früher in die Klinik gefahren wärst? Schwer zu sagen. Wenn keiner weiß, was es war, kann auch keiner sagen, wie die Überlebenschancen in einem anderen Szenario gewesen wären.
Wenn es Parvovirose gewesen wäre, hätte vermutlich auch das die Chancen aufs Überleben nicht signifikant erhöht, denn Parvovirose endet bei (ungeimpften) Hunden meines Wissens nach fast immer tödlich. Und wenn der erkrankte Hund doch überlebt, dann häufig mit vielen Darmproblemen, eventuell Allergien usw.
Wenn es etwas angeborenes war ... wer kann dir garantieren, dass es in dem Fall besser ausgegangen wäre?
Auch wenn's jetzt vielleicht blöd klingt: aus der überaus traurigen Geschichte kannst du eine, ggf. zwei Lehren ziehen:
1.) mit jungen Welpen/Hunden bei schlimmen Durchfall, Erbrechen, Apathie, ... lieber sofort in die Klinik als zu lange warten.
2.) genau darüber informieren, wie eine gute Zucht auszusehen hat, warum Papiere so wichtig sind, auch wenn man nicht züchten möchte oder keine Lust auf Ausstellungen hat.
Bitte informier auch die Halterin von Arianas Eltern darüber, dass die Kleinen verstorben ist, sodass sie die anderen Welpenbesitzer dafür sensibilisieren kann.
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Du bist hundegeschädigt, wenn du von dein Weihnachtsgeld für die Herzmedikamente der Hundeoma ausgibst...

So schnell kann ein dreistelliger Betrag weg sein. Hach. Aber jetzt sind wir wenigstens wieder für zwei Monate versorgt

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Meine fangen an zu hecheln, wenn es zu warm ist. Bei 21 Grad innen trägt Indy nachts drinnen den Dryup Cape, das ist ihr fast eher noch zu kühl als zu warm.
Ich wunder mich halt, weil Dino bisher nie den Eindruck gemacht hat, dass ihm im Haus kalt wäre

Dass er nachts mit unter die Bettdecke möchte, hab ich einfach dem zugeschrieben, dass er engen Körperkontakt möchte...
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Danke euch beiden, dann behalt ich das mal im Auge.
Aktuell bin ich mir zumindest sehr sicher, dass ihm nicht zu warm ist, denn der Hund liegt an mich angekuschelt unter der dicken Winterbettdecke und pennt wie ein Stein.