Beiträge von Karpatenköter

    Blöd halt nur, wenn man keine Gleitzeit, sondern fixe Arbeitszeiten hat |)

    Zusätzlich wohn ich aufm Dorf - da sind so Dinge wie Abendsprechstunden völlig utopisch. Termine gibts grundsätzlich nur ab 8 bis 15 Uhr und in der Zeit arbeite ich halt idR.

    Mein Chef ist zum Glück so kulant, dass ich dann auch mal später kommen oder früher gehen kann. Überstrapazieren will ich das nicht und darum guck ich, dass ich möglichst alle Termine so lege, dass meine Arbeitszeit davon möglichst wenig beeinflusst wird.

    Habt ihr Tipps für nach der Narkose? Ich hätte gesagt, ihm seine Ruhe lassen und nur kurze, entspannte Spaziergänge zum Lösen ohne Aufregung und Action. Streicheln mag er eh nicht, wenn er schlafen will.

    Genau so isses richtig. Ein Auge auf den Hunden haben, ja, ihn aber ansonsten in Ruhe lassen. Einfach den Rest des Tages über nix machen, nur fürs Lösen raus und ansonsten entspannen.

    Am nächsten Tag könnt ihr dann schon wieder wie gewohnt weiter machen.

    Meine Hausärztin sieht mich nur, wenn ich krank bin und/oder eine AU für den AG brauche. Ansonsten sehen mich meine Ärzte quasi nie :ka:

    Hatte erst vorletztes Jahr einen ziemlichen Arztmarathon hinter mir und bin ganz froh, dass das nicht der Status Quo ist. Wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wie ich das mit meinen Arbeitszeiten und anderen Terminen organisieren soll...

    Müsste allerdings mal allmählich meine ganzen Impfungen auffrischen lassen... Die Corona-Impfe dürfte insgesamt die aktuellste sein, Tetanus wurde Ende 2019 nach nem Hundeangriff aufgefrischt - der Rest wurde noch in meiner Kindheit geimpft... :ugly:

    Mein Hundetrainer empfiehlt die von Baskerville. Da gucke ich mich jetzt mal um und besorge einen neuen.

    Die Baskerville-Teile sind als alleiniger Beißschutz zumindest auf Dauer auch nicht geeignet (Anwendungsfälle wie bei SinL mal außen vor - andere Umstände usw.).

    Für den Tierarztbesuch mögen die OK sein, aber auch da würde ich ehrlich gesagt eher auf einen gescheiten Drahtmaulkorb setzen - oder eben Doppelsicherung, wie in meinem vorherigen Beitrag geschrieben.

    Eventuell bin ich da einfach biased/voreingenommen, weil einer meiner Hunde außerhalb unseres Grundstücks quasi permanent mit Drahtmaulkorb gesichert werden muss.

    Meinen 15 kg-Rumänenmix sicher ich aus anderen Gründen auch mit nem Drahtmaulkorb beim Tierarzt. Damit hatten wir bisher nie Probleme - allerdings steh ich auch immer! am bissigen Ende und halt ihn da fest, damit der TA in Ruhe gucken kann. Wenn der Dicke sich dann nämlich doch mal weigert, krieg wenigstens nur ich den MK ins Gesicht gedonnert...

    Ich habe einen von Trixie aus Nylon/Gummi/Neopren. Der hat eine Dreifachsicherung mit zusätzlichem Riemen über den Kopf inklusive Halsband. Ich habe bisher aber ohne den Kopfriemen trainiert. Laut Beratung im Hundeladen bietet der Platz zum Hecheln und Leckerlies gehen durch (schon ausgiebig getestet :-).

    Mhm, dem Material und auch der Beratung im Futterladen würd ich nicht so vertrauen. Als Notnagel ist der vielleicht ok, aber ich würde - gerade weil der Hund schon gebissen hat - wenigstens in einen Drahtmaulkorb investieren. Wenn der nur beim TA gebraucht wird, dann muss der Maulkorbumfang nicht unbedingt 30-40% größer sein als der Schnauzenumfang.

    Wenn du absolut auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du dir trotzdem einen Drahtmaulkorb anschaffen, der die üblichen Voraussetzungen erfüllt (lang, breit und tief genug) - und den über den Plastikmaulkorb anziehen. Quasi ein Doppel-MK.

    Das Maulkorbthema scheint sich ja soweit geklärt zu haben. Rein aus Neugierde, was für einen MK hast du denn jetzt? Den klassischen Plastikmaulkorb ausm Fressnapf? Einen gescheiten Drahtmaulkorb, der genug Platz zum Hecheln usw. bietet?

    Wenn ihr morgen eh schon Blut abnehmen lasst, dann lass bei der Gelegenheit auch gleich mal einen Allergietest machen. Die sind idR nicht zu 100% verlässlich, geben euch aber immerhin mal eine saubere Auflistung darüber, mit welchen z. B. tierischen Proteinen der Hund schon Kontakt hatte. Damit lässt sich dann recht fix eine gescheite Ausschlussdiät aufstellen. Wichtig ist da halt nur, dass ihr rigoros dabei bleibt und auch bei Leckerli und Kauteilen nicht von dem Diätplan abweicht. Besser ists bei einer Ausschlussdiät sowieso, explizit nur das ausgewählte Futter und absolut nichts anderes zu geben.

    Kind und Freund haben Lost Places für sich entdeckt.

    Da wir alle grad erst in das Thema einsteigen und im Urlaub schon ein bißchen was gesehen haben (ja, einmal war ich mit und ich hatte soooo Schiss) - hat jemand Tipps, wie man Orte findet?

    In facebookgruppen bin ich schon, aber der Codex gebietet ja, dass Standortangaben nicht weitergegeben werden und über google findet man natürlich nur einen Bruchteil

    Elias, Karpatenköter kennt sich soweit ich gelesen habe damit aus 🙂

    Auch nur, weil Freunde von mir da sehr versiert drin sind und ich über die da reingerutscht bin |)

    Grundsätzlich ist's empfehlenswert, Kontakte in der Szene aufzubauen und sich generell einzulesen. Es gibt viele viele Websites, die allgemein über Lost Places berichten; es gibt Foren, in denen man sich austauschen kann usw. - da würde ich ansetzen, wenn ihr so noch keine Kontakte habt. Facebook geht auch, aber meiner Erfahrung nach sind die Foren weniger "Deppenmagnet" als die drölfzigtausend Facebookgruppen. Wenn man in den Foren Kontakte aufgebaut hat, bekommt man idR auch eher mal ne Standortangabe.

    Ansonsten könnt ihr mal auf Komoot gucken, da werden hin und wieder auch "bekanntere" Lost Places als Wanderziele gelistet, zumindest hier in der Ecke (Ostbrandenburg) ist das der Fall.

    Ganz wichtig ist nur: seid euch bewusst, dass das Erkunden von Lost Places auch häufig bedeutet, dass ihr Hausfriedensbruch begeht. Oft gehört der Lost Place bzw. das Grundstück jemanden, bei vielen Lost Places (Altes Lager bei Jüterborg z. B.) gibt's inzwischen auch Wachdienste SPEZIELL wegen den Lost Place-Erkundern und die sind idR alles andere als erfreut, wenn sie einen erwischen.

    Hausfriedensbruch ist ein Antragsdelikt, heißt, das wird nur verfolgt, wenn der Grundstückseigentümer einen Antrag auf Verfolgung stellt. Kann also sein, dass euch der Eigentümer (sollte er euch erwischen) mit einer Warnung davonlässt, kann aber auch sein, dass der direkt die Polizei dazuholt.

    Das würd ich immer, immer im Hinterkopf haben und entsprechend vorsichtig und offen agieren. Wenn ihr seht, dass auf dem Lost Place jemand aktiv ist, der son bisschen nach Eigentümer oder Grundstückspfleger aussieht - fragt, ob ihr aufs Gelände rauf und Fotos machen dürft. Ist immer die beste Option.

    Edit: ansonsten mal auf Google Maps die Satellitenbilder angucken, gerade in Kombination mit der Google-Suche "Lost Place [Ortsname]" findet man häufig viele Fotos. Basierend darauf und der Satellitenansicht von Google Maps kann man dann häufig mit etwas Geduld rausarbeiten, wo der Lostplace in etwa liegt.

    Ich hab jetzt, weil ich angepingt wurde und aufm Sprung bin, nur kurz den Startpost + einen Teil der aktuellen Seite gelesen.

    Kurzum: ja, der Hund muss gesichert werden. Plastikmaulkörbe nutzen da nix, lasst euch am besten bei Chic und Scharf beraten. Da muss ein gut sitzender und stabiler Drahtmaulkorb her. Wichtig ist, dass der Maulkorbumfang etwa 30-40% größer ist als der Schnauzenumfang, Charly MUSS mit dem Maulkorb unbedingt ausreichend gut hecheln, trinken, ggf. fressen und im Notfall auch erbrechen können.

    Wenn du im Umgang mit dem Hund nicht mehr sicher bist und tlw auch Angst vor ihm hast, würde ich mir überlegen, ob das mit euch "noch Sinn" hat. Gerade weil ja scheinbar auch so einige Signale von euch übergangen wurden - mein Dino zeigt z. B. schon durch einen bestimmten Blick, ein gewisses Maß an Anspannung im Gesicht, im gesamten Körper an, dass ihm der moderierte (!) Kontakt zu einer anderen Person reicht.

    Es gibt Leute, die können Dino instinktiv sehr gut lesen, da muss ich nicht viel eingreifen.

    Es gibt aber auch Leute, denen ich dann unmissverständlich klar machen muss "Hey, mein Hund hat genug, lass ihn JETZT in Ruhe." Und das sind alles Leute, die selbst schon seit Jahren Hunde haben, z. T. auch sportlich oder dienstlich führen.

    Es gibt so viele winzig kleine Signale, mit denen ein Hund sagt "du, es reicht mir jetzt". Nicht jeder Hund weiß, dass er einfach gehen kann/soll, wenn er genug hat.

    Eventuell les ich mir später nochmal alles durch und schreib mehr dazu.

    Edit, noch was: Dino trägt in Anwesenheit von anderen Menschen sowie außerhalb meines eingezäunten Grundstücks grundsätzlich einen Maulkorb. Als wir die Hündin einer Freundin zu Gast hatten, hat er in den paar Tagen dann auch 24 h lang einen Maulkorb getragen (der kam dann nur zum Fressen runter). Hat ihm nicht geschadet und ich war auch ne Ecke entspannter - obwohl ich meinen durchgeknallten Dino seit mittlerweile 4 Jahren sehr gut kenne und einschätzen kann. =)

    Ein Maulkorb ist keine Strafe.

    Ein Maulkorb ist eine Absicherung für euch UND den Hund. Ein Hilfsmittel wie eine Brille, ein Hörgerät, ein Blindenstock ... eine Notwendigkeit eben.

    Was wurde denn an Diagnostik gefahren?

    Wenn bis auf Abtasten usw. nix passiert ist, würd ich mal Röntgen und/oder US machen lassen ... möglichst zeitnah. Nicht, weil es unbedingt was Schlimmes sein muss, sondern weil ich in solchen Situationen lieber gleich Bescheid wissen und nicht erst noch 4 Wochen warten will.

    Tatsächlich noch gar nix außer abtasten, ich wurde quasi als Notfall ohne Termin dazwischengeschoben und er hatte keine Zeit für Ultraschall etc. :/

    Dann in der nächsten Tierklinik (oder größeren Tierarztpraxis) anrufen, deine Situation schildern, ggf. nen Termin geben lassen und ab gehts. ;)

    Unsere Tier-Tagesklinik hat Masha (13 Jahre) z. B. kürzlich auch spontan geröntgt, weil ICH darauf bestanden habe. Siehe da, mein Bauchgefühl hatte Recht: mit der kaputten Pfote ist was los.

    Trau dich ruhig, bei Tierärzten auf Maßnahmen wie Röntgen zu bestehen. Gerade wenn unklar ist, was Hund jetzt eigentlich hat.