Beiträge von Karpatenköter

    In dem Moment ist sein Nachbar von oben mit der Badewanne in sein Wohnzimmer gekracht.

    Na toll, das passt ja super zu meiner Frage, wegen der ich gerade hier rein gucke. :verzweifelt:

    Der Nachbar über uns trampelt abends und nachts gerne in seiner Wohnung rum. Wir wohnen in einem Altbau, es ist hier nicht wirklich hellhörig, aber die Böden quietschen und knarzen schon deutlich. Mein Hund hat ja schon seit Jahren deutlich Angst vor dem Geräusch. Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich selbst auch eine körperliche Reaktion habe, wenn er wieder losläuft nachts. Ich kann es nicht so recht festmachen, irgendwie ein Gefühl im Brustkorb. Kennt sowas jemand?

    Könnte vielleicht eine leichte Panikattacke sein - die manifestiert sich vielleicht, weil du durch die Angst deines Hundes (unterbewusst?) gestresst bist.

    Ich hab das ab und an vor der Arbeit, wenn ich eh schon schlecht geschlafen habe und unter Stress stehe. Also dieses beklemmende Gefühl, das Gefühl von Kurzatmigkeit, manchmal auch Schwindel usw...

    Was man dagegen machen kann, weiß ich adhoc nicht - hilft dir vielleicht ein Tee? Atemübungen zum Entspannen?

    Hat hier jemand Erfahrungen mit ausländischen Autoversicherungen (Unfallverursacher kommt Polen)? Mir ist heute jemand ins Auto reingefahren und nun darf ich mich mit dem Versicherungshickhack herumschlagen - die Polizei hat den Schaden schon aufgenommen, das wäre also abgehakt... Tipps? Irgendwas, was ich wissen muss?

    Wir hatten das mal in Tschechien. Ging problemlos. Polizei hatte das aufgenommen, an die Versicherung gegeben, die kümmern sich dann.

    Wie lange hat es bei euch in etwa gedauert, bis der Schaden reguliert war? Ich les im Web von mehreren Monaten bis hin zu einem halben Jahr :omg:

    Wenn du Angst hast, häng sie an die Schleppleine - so hast du auch etwas Kontrolle über ihren Radius und kannst notfalls nachhelfen, wenn sie auf den Rückruf nicht sofort reagiert. Nicht den Hund ranzerren, auf keinen Fall - aber durch die Schlepp kannst du idR verhindern, dass sie dem interessanteren Reiz nachgeht und sie notfalls "einsammeln".

    30 bis 50 m Distanz wären mir persönlich aber deutlich zu viel :skeptisch:

    Mein Rüde hat einen Radius von 10-15 m um mich herum; alles darüber wäre mir zu riskant.

    Aber dass sie ohne Leine eher damit beschäftigt ist irgendwo rumzuschüffeln anstatt mir zu folgen, zeigt wohl auch noch, dass ich tatsächlich nicht interessant genug bin...

    Nö, das klingt mMn völlig normal. Wenn mein Großer offline ist, dann schnüffelt der auch eher rum, anstatt mir am Bein zu kleben - aber auf Abruf oder wenn ich mich zu weit von ihm entferne, kommt er trotzdem nach und freut sich.

    Bei anderen Hunden würde ich sie einfach rigoros anleinen, sodass sie gar nicht erst die Möglichkeit hat, zu dem Hund hinzuflitzen.

    Macht es dann auch, wie Mini-Sofawolf sagte, Sinn dann einfach umzudrehen? Das klingt für mich am plausibelsten, aber dann werde ich dadurch ja auch nicht interessanter.

    Interessanter wirst du dadurch nicht, aber du nimmst dir und ihr erstmal den Stress mit den Hundebegegnungen. Darum ging es mir. Das ist keine Trainingsmethode, sondern erstmal nur Vermeidung bzw. Management, damit ihr beide etwas runterfahren könnt. Bei meinem Rüden (Leinenpöbler par excellance...) hat das gut geholfen, der war am Anfang bei Hundesichtung völlig drüber. Nach fast einem Jahr des Hundevermeidens (ausgenommen abgesprochene Treffen mit Hundefreunden) weiß ich jetzt etwa, auf welche Distanz er noch ansprechbar ist, kann genauer einordnen, auf welches Geschlecht er heftiger reagiert usw.

    Dein Hund ist aber noch jung und das Verhalten ggf. noch nicht so gefestigt wie bei einem 3-4 Jahre alten Hund. Wenn du jetzt das Steuer rumreißt und in die richtige Richtung trainierst, wird das noch =)

    Querida hat mit ihrem Einwand aber durchaus recht - sie hat auch deutlich mehr Wissen und Erfahrung als ich, daher würde ich da auf ihre Expertise vertrauen.

    Zur Hundeschule: wenn die sowas von sich geben, würde ich direkt wechseln. Und die HH, die dir mit "aber der tut nix" und "die lernt das ja nicht anders" kommen, würd ich so oder so vermeiden. Unbedingt.

    Ich würde den Kontakt zu fremden Hunden an der Leine erstmal komplett unterbinden. Heißt: kein Hallo sagen lassen, kein aneinander vorbeigehen, nix. Sobald ihr einen fremden Hund seht, dreht ihr einfach um oder schlagt einen anderen Weg ein. Ist nervig, bisweilen frustrierend und gelegentlich hat man dann auch mal nasse Füße - aber so kann sich ihr "OMG, ein anderer Hund, yaaaay, muss da unbedingt hin!"-Stresspegel runterfahren. Aber das kann u. U. Wochen dauern.

    Das "Bei fuß" würde ich in der Situation übrigens auch weglassen - der andere Reiz (also der Hund) ist einfach noch viel zu groß und interessant für sie, da ist einfach keine Hirnzelle fürs Fußlaufen übrig.

    In der Zeit würde ich schauen, dass du dich gezielt mit wirklich souveränen Hunden UND Haltern triffst, die ihr auch durchaus mal sagen, dass ihre Annäherungsversuche Mist sind und dir sagen, wann du eingreifen solltest. Die ihr zeigen, wie es richtig geht und was höflich ist ... so ein Hund ist Gold wert. Aber dann bitte nicht a la "Die Hunde klären das schon". Schleppleine an die Kleine dran, damit du eingreifen kannst, wenn sie übertreibt. Derartige "Therapie"stunden hatte ich auch mit einer Hundehalterin und ihrem Collie aus der Region, als das Schäfimädel bei mir war - man lernt da wirklich viel :smile: Mein Schäfimädel hat allerdings viel gemobbt, bei Toka scheint das rein von der Schilderung her eher Richtung Unsicherheit zu gehen...

    Vielleicht gibt es ein solches Angebot auch von einem Hundetrainer in deiner Ecke. Das wäre ja für den direkten Kontakt zu Hunden schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

    Danke für die Hinweise. Hoffentlich begegnen ich dann nochmal häufiger solchen Leuten. Das mit dem Kontakt werde ich dann auch nochmal so ein wenig überdenken...

    Aus welcher Ecke kommst du denn? Vielleicht gibt's hier ja ein paar Hundehalter, die sich zu so einem Treffen bereiterklären würden. Da reicht am Anfang auch erstmal ein einfacher Leinenspaziergang.