Ich mach das primär von meiner Verfassung und Laune abhängig, ehrlich gesagt...
Erst dann denk ich an die Hunde und wäge ab. Wenn ich viel zu tun habe, fallen die Runden eher kürzer aus; platze ich vor Energie, müssen die Hunde eben eine große Runde laufen usw. 
Bei schlechtem Wetter sind wir meistens eh nur zum Lösen draußen, es kommt selten vor, dass wir bei Regen eine große Runde laufen.
Der Rüde ist jung und könnte immer rennen, die Alte ist halt alt, hat aber auch noch Energie und flitzt gerne.
Grundsätzlich gehen wir morgens eine 20-minütige Löserunde, das ist dann vielleicht ein Kilometer, den wir gemütlich schlendernd zurücklegen.
Nach der Arbeit gibt's die große Runde, je nach Ausführung und Route sind das dann so 3-7 km. Am Wochenende gehen wir ab und an mal wandern oder treffen uns mit Freunden zum Gassi gehen, da können dann durchaus mal 5-17 km zusammen kommen.
Abends/nachts gibts dann auch nur eine 20-minütige Löserunde durchs Wohnviertel, das sind dann vielleicht 750 m...
Grundsätzlich haben wir also auch das 2x kurz/Pipirunde, 1x lang/"richtiges" Gassi-System.
Das scheint den beiden zu reichen, denn die Alte geht nach jeder Runde nahezu sofort schlafen, der Rüde braucht immer ein paar Minuten, bis er sich dann auch hinlegen kann.
Allerdings sind wir auf fast allen Gassirunden im Wald unterwegs, sodass die zwei auf jeder Runde neue Gerüche vorfinden. Das bietet den beiden genug Input... wenn ich mal das Gefühl habe, dass die beiden sich langweilen, dürfen sie Leckerli suchen oder über umgefallene Bäume hüpfen/balancieren. Oder sich auf einer der Wiesen austoben.
Ich denke, die zurückgelegte Strecke ist eher zweitrangig - wichtiger ist in meinen Augen, mit was der Hund sich die Zeit/Strecke vertreiben darf. Wenn ich in 10 min einen Kilometer zurücklege, der Hund dabei aber nicht ein Mal schnuppern oder das Bein heben darf, hat der Hund logischerweise nicht viel davon
(gezieltes Joggen, Wandern etc. mal ausgenommen)