Beiträge von Karpatenköter

    aber nach den Schilderungen ( sie kann nicht mehr alleine aufstehen, gehen und drehen) würde ich sie gehen lassen.

    Ich denke genauso, also keine Sorge, ich nehm da keinem was übel =)

    Wäre es "nur" das "Braucht Hilfe beim Aufstehen" gewesen, wär ich bei "Sie darf herkommen" geblieben. Aber ihr Zustand verschlechtert sich ja mit jedem weiteren Tag, da möcht ich ihr dann wirklich nicht mehr den Transport zumuten. Egal wie weich gepolstert die Box ist, wie gut die Schmerzmittel wirken - den Stress hat sie ja trotzdem. Und ich würde wirklich ungern "schuld" daran sein, dass sie während des Transports verstorben ist.

    Aktuell steht Trudis Reise nach Deutschland auf der Kippe.

    Sie braucht inzwischen auch Hilfe beim Gehen und Drehen, sodass sie sich nicht wundliegt.

    Sie wird heute noch mal vom Tierarzt untersucht und wir warten sein Fazit ab. Trudis Pflegerin meint, sie wäre eine starke Hündin und würde das verkraften. Sie wünscht sich sehr, dass Trudi in einer Familie gehen darf. Da frag ich mich, inwieweit das Gefühl für den Hund vom menschlichen Ideal überschattet wird...

    Schlussendlich ist die Tierarztuntersuchung ausschlaggebend. Ich gehe aber fast davon aus, dass sich ihr Zustand weiterhin verschlechtert - dann wäre es deutlich mehr im Sinne des Hundes, sie gehen zu lassen und ihr die Strapazen des Transportes zu ersparen.

    Ach mann. Schwierige Situation. In Italien ist es heiß und einem anderen Hund wurden die Ohren von Fliegen völlig zerfressen, noch dazu ist im Tierheim nicht die Zeit, um Trudi so zu pflegen, wie sie es jetzt noch braucht...

    Ich stell hier dann mal meine Hospizhündin vor...

    Das ist Trudi.

    https://www.hundehilfe-mariechen.de/wp-content/upl…t-09.10.59.jpeg

    https://www.hundehilfe-mariechen.de/wp-content/upl…-09.11.002.jpeg

    Trudi ist 17 Jahre alt, ungefähr 50 cm groß und zieht hier am Samstag ein. Sie darf hier ihren Lebensabend verbringen, denn nach fast 10 Jahren im italienischen Tierheim kam sie Anfang August endlich in die Vermittlung, nachdem ihr Besitzer, der bis zu seinem Tod ihre Pensionskosten bezahlt hat, verstorben ist. Er hatte ein Vermittlungsverbot ausgesprochen, weil er nicht wollte, dass Trudi noch eine Chance bekommt ... seit 2011 sitzt sie im Tierheim, weil sie irgendwann nicht mehr in die Lebensplanung ihres Besitzers gepasst hat.

    Trudi tut sich schwer beim Aufstehen, kann aber noch selbst gehen. Nicht mehr weit und auch nicht mehr schnell, deshalb darf sie uns im Hunde-Jogger auf den Spaziergängen begleiten.

    Nächste Woche stell ich sie bei unserer Tierärztin vor, um ihre Schmerzmedikation hier weiterzuführen und um andere Maßnahmen zu besprechen, um ihre Lebensqualität noch etwas zu steigern. Zuhause werden wir nach einer kleinen Eingewöhnungsphase auch mit leichten Physio-Übungen starten, um die Muskeln wieder etwas aufzubauen - soweit das in dem Alter halt noch geht... =)

    Sie ist lt. den Pflegern trotz ihres Alters und ihrer Altersgebrechen noch sehr lebensfroh, freut sich über jedes bisschen Aufmerksamkeit und ist einfach glücklich, wenn man sie beachtet. Mit der vermittelnden Orga haben wir das Thema Transport und Umzug lange und ausgiebig besprochen, die Orga ist sich sicher, dass Trudi den Transport und Ortswechsel gut wegsteckt. Haben wir also auch bedacht, bei einem so alten Hund muss man ja doch einiges bedenken.

    Ich freue mich, dass ich ihr noch eine schöne Zeit bieten darf und hoffe, dass sie sich hier wohlfühlt. Für sie ist schon alles vorbereitet, die Liegeplätze sind mit Inkontinenzunterlagen und weichen Decken abgesichert, am Freitag leg ich hier noch Läufer aus, damit sie sich beim Bewegen in der Wohnung etwas leichter tut.

    Ab Samstagabend kann ich dann hoffentlich auch eigene Fotos von meiner Hospizhündin posten...

    ja also verbal abwehren muss ich Menschen täglich und ich bleibe immer höflich und erkläre dass sie nicht angefasst werden darf. Von klein bis groß.. Aber hauptsächlich Nicht-Hubdebesitzer. Mit anderen Hundebesitzern habe ich noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Die lassen sie in Ruhe od schnuppern und akzeptieren wenn sie nicht möchte.

    Aber das Heute mit Schleife war eben extrem...und sehr ignorant.

    Gut, mit einem Hund, der schon von sich aus "ich bin süß, fass mich an!" schreit, hat man das Problem wahrscheinlich häufiger :tropf:

    Ich hab einen mittelgroßen (50 cm) und einen kleinen (35 cm) Schäferhundmix, die Kleine ist dazu noch schwarz ... da weichen die Leute schon automatisch aus. Allerdings ist die eigene Ausstrahlung da auch ganz wichtig. Ich guck prinzipiell schon immer recht grimmig und geh mit "Lass mich bloß in Ruhe"-Ausstrahlung durch die Welt. Hast du mal probiert, etwas strammer zu gehen, generell mehr Körperspannung zu zeigen? Das hilft mir, wenn ich mit dem kleinen netten Schäfimix unterwegs bin und schnell von A nach B will, ohne angesprochen zu werden.

    In den fast 2 Jahren, die der Große jetzt bei mir ist, wurden wir nur 1x gefragt, ob man ihn streicheln darf. Und da warens nette Kinder, die mein "Nein, der hat Angst" ohne zu Murren akzeptiert und ihm dann auf Distanz noch Komplimente gemacht haben.

    für meine Hündin ist es wohl eine schlechte Option da die Leute denken es wäre Deko od so pfff

    Das Hauptproblem an dieser gelben Schleife ist schlichtweg, dass das in unseren Breitengraden kaum bis gar nicht bekannt ist. Auch bei Hundehaltern - und bei Nichthundehaltern erst recht nicht.

    Sprich: auch ohne gelbe Schleife dran wäre genau das passiert.

    Statt einem gelben Stückchen Stoff könntest du einen schwarzen Drahtmaulkorb ausprobieren, sobald du mit einem bemaulkorbten Hund irgendwo auftauchst, hast du meistens schön deine Ruhe :pfeif:

    Umso mehr, wenn der Hund zusätzlich noch an einem Kurzführer geführt wird. Meine Nachbarn sehen meinen Rüden fast nur am knallorangen Kurzführer "Gassi gehen" - sobald wir im Wald sind, wird die Flexi am Geschirr festgemacht und der "bissige Aggroköter" darf bummeln gehen |) Den Kurzführer häng ich an ner Gürtelschlaufe ein, so fallen wir auch anderen Gassigehern auf Distanz auf.

    Die effektivste Methode ist nach wie vor noch das verbale Abwehren. Irgendwann hat man ein Auge für Grabscher entwickelt und reagiert, noch bevor sie überhaupt "Darf ich den Hund streicheln?" sagen konnten.

    Ich sehs wie Lockenwolf, da würde ein Kleinpudel doch eigentlich super passen.

    Ansonsten vielleicht ein netter Mix aus dem Tierheim? Ich würd mich einfach mal im örtlichen Tierheim umsehen und mit einigen Hunden Gassi gehen.

    Vom Basenji hätte ich euch übrigens auch definitiv abgeraten, das sind sehr ursprüngliche Hunde, die ihren eigenen Kopf und mWn auch eine gute Portion Jagdtrieb haben. Nicht unbedingt leicht zu führen, da wenig Will to Please und sehr selbständig und wohl auch Tendenz zur Artgenossenunverträglichkeit. Hab die Beschreibung der Rasse jetzt nur grob überflogen, aber die Rasse scheint mir absolut nicht in euer Leben zu passen.

    Bonny gehts heute blendend, man merkt ihr sehr deutlich an, dass sie die kühleren Temperaturen (heute morgen knackige 14°C!) viel angenehmer findet. Da kann sie sogar wieder wie ein junger Hund durch den Garten flitzen und freudig auf mich zufliegen :herzen1:

    In letzter Zeit ist mir aber aufgefallen, dass sie gelegentlich mal über ihre eigenen Pfoten stolpert. Kommt besonders bei der Hinterhand vor, da scheint sie dann immer mit einer Pfote wegzurutschen oder die nicht gescheit stellen zu können, sodass sie dann stolpert. Ganz komisch. Ich weiß nicht, ob das schlicht an dem Boden hier liegt - teils sehr sandig und weich, viele Baumwurzeln usw. - oder ob da mehr dahinter steckt. So im Alltag ist alles wunderbar, Mäusi dreht fröhlich ihre Runden, flitzt und erkundet im Garten, was das Zeug hält und so weiter. Wir schauen demnächst wohl einfach mal wieder bei der Physio vorbei...