Beiträge von Karpatenköter

    Bei Quietschies ohne Plüsch scheint meine Hündin aber wirklich nicht zu verstehen, dass diese nur Spielzeug sind. Sie hatte mal ein Gummihuhn und später auch ein Gummischwein. Diese wurden extrem vorsichtig getragen, damit sie keinen Ton von sich geben, wenn sie doch quietschten, wurden sie auf Verletzungen untersucht und bemuttert. Meine Hündin war durch die Dinger richtig gestresst. Gott sei Dank hat sie beschlossen, dass man diese auch mal Frauchen zur Obhut bringen kann. Die Obhut war dann allerdings die Mülltonne dog-face-w-sunglasses

    Sorry für den Haha-Like, aber das klingt (abgesehen davon, dass sie von den Viechern so gestresst war) einfach nur niedlich :lol:

    Ja, ich glaube, der Gedanke an Nachwuchs ist auch besser. Ich mag halt beides irgendwo - aktive, junge Hunde, mit denen man Sport betreiben kann und eben auch die netten, alten Senioren, die glücklich über ihre täglichen Gassi- und Gartenrunden sind und sich freuen, wenn sie so noch Aufmerksamkeit kriegen, den Rest des Tages aber ganz in ihrem Tempo angehen können.

    Ich bin ja momentan auch in Kontakt mit einer Züchterin, deren Hunde gut geeignet für die Rettungshundearbeit wären ... von ihr soll vielleicht in ein paar Jahren Nachwuchs bei mir einziehen, wenn Dino in "Rente" geht.

    Ich glaub, ich werd einfach Hospizpate für Mausi, schau einmal die Woche fürs Bespaßen auf der Wiese vorbei und betüddel sie zusätzlich mit Leckereien und so weiter. Ist vielleicht ein guter Kompromiss. Und wenn irgendwann Nachwuchs einzieht, dann hab ich mit Dino ja auch meinen Seniorhund...

    Hach, wenn man nur immer so könnte, wie man will und auch noch drölf Arme hätte...

    Oder ob du doch lieber in deiner Staffel so aktiv weiterkommem.willst.

    Naja - wir trainieren einmal die Woche, mit Dino mach ichs ja ohnehin mehr zum Spaß und zur gemeinsamen Beschäftigung. Ohne Einsatzambitionen, dafür ist er nicht geeignet. Die kommen dann, wenn geeigneter Nachwuchs einzieht. Also so in ... 3, 4, vielleicht auch 5 Jahren.

    Wenn.du jetzt mit einer so stark eingeschränkten Hündin loslegst, wird deine bonny sich nämlich nahtlos anschließen. Oder du hast sogar 1-2 jahre lang zwei pflegefälle.

    Das ist allerdings ein Argument. Bonny ist noch recht fit, kommt noch mit auf Spaziergänge usw. und ist generell recht aktiv für ihr Alter. Aber ja, das muss man eben aufm Schirm haben. Bei Bonny wirds ja (leider) auch nicht ewig so gut bleiben.

    Erstmal wirds eh auf ein Kennenlernen ohne Hunde hinauslaufen. Überhaupt gucken, ob die Chemie stimmt und dann muss ich ja auch noch gucken, dass die Hunde miteinander klarkommen. Und das Tierheim hat dann ohnehin noch ein Wörtchen mitzureden.

    Oh mann, warum tu ich mir das an. Wollt grad ein Beispiel ausm Tierheim Berlin raussuchen, guck bei den Hunden und...

    https://tierschutz-berlin.de/tiere/mausi-5/

    Maaaaann. Das darf doch nicht sein. Gleiches Leiden wie die 17-jährige Auslandshündin, an die ich mein Herz verloren habe, aber sie sieht viel gesünder und fitter aus ... und kommt auch noch ganz aus der Nähe ... :(

    Ich muss mich grad mordsmäßig auf die Finger setzen, um da nicht hinzuschreiben. Andererseits ... vielleicht ist's Schicksal? Wer weiß? Vielleicht schickt mir Trudi auf die Art und Weise das bedürftige Seniörchen, dem ich hier einen Platz bieten wollte ... :verzweifelt:

    Hinschreiben kostet ja nix, aber ... eigentlich wollt ich doch keinen Dritthund ... *mantrarunterbet*

    Wart ihr schon mal im örtlichen Tierheim? Da gibt's auch oft nette, unkomplizierte Hunde - nur sind die halt nicht online zu finden, weil die meist so schnell vermittelt sind, dass sich das Inserieren im Web nicht lohnt.

    Meine Bonny z. B. ist für meine Verhältnisse sehr unkompliziert, sie ist aber auch schon älter (13 Jahre) und ebenfalls eher ein Angsthund. Fremde findet sie gruselig, um Kinder macht sie einen sehr großen Bogen; bei fremden Männern verkrümelt sie sich lieber in ihre Stoffbox und macht sich unsichtbar.

    Bei euch seh ich wirklich eher einen Hund, der grundsätzlich aufgeschlossen und neugierig ist. Was wollt ihr denn grundsätzlich mit dem Hund machen? Welche Eigenschaften darf/soll der Hund haben, welche eher nicht? Womit könntet ihr überhaupt nicht leben?

    Ihr habt Kinder - also wäre ein Hund mit Schutz-/Wachtrieb und ausgeprägtem Territorialverhalten nix für euch. Ihr wollt den Hund ja sicher nicht wegsperren wollen, wenn eure Kids Besuch bekommen =)

    Ist ein Rüde nicht ein bisschen wie eine dauerläufige Hündin, der geschlechtstrieb immer angeknipst und immer ein bisschen auf der Suche?

    Nö, ich bin als Mann ja auch nicht permanent "auf der Suche". Mein Rüde auch nicht, der war auch vor dem Kastrachip nicht "so" drauf. Klar war er mal aufgeregter, wenn er die Duftmarke einer gut riechenden Hündin in die Nase bekommen hat - aber er rennt jetzt nicht jeder Hündinnenspur nach, weil da könnte man ja mal drüberrutschen ... wenn der Hund permanent so drauf ist, dann ist mMn hormonell irgendetwas absolut nicht in Ordnung

    Dino geht (leider) richtig steil auf Quietschespielzeug. Sobald der in einem Video oder im Fernsehen dieses Quietschie-Geräusch hört, ist er mit voller Aufmerksamkeit bei mir und/oder sucht das Quietschie... :lepra: Deshalb gibt's hier sowas nur seeeehr dosiert bzw. als Superbelohnung. Als Rückruf taugts auch, aber mir geht das Geräusch selber so dermaßen auf den Sack :ugly:

    Bonny hat eher Angst davor. Die findet das gruselig und verzieht sich, wenn irgendwas quietscht.

    Zu einer Steigerung des Jagdtriebs oder schlechter Beißhemmung kann ich nix sagen, Dino kam schon erwachsen zu mir und hat eigentlich eine recht gute Beißhemmung. Klar, beim Toben verschätzt er sich manchmal, aber nimmt sich dann auch sofort zurück.

    Ich glaube, da kommts einfach sehr darauf an, wie man damit spielt und umgeht. Wenn der Hund damit solange bespaßt wird, bis er hohldreht - na danke. Nee, muss nicht sein. Wenn, dann lieber als Superbelohnung mit dosiertem Einsatz.

    Prima, dann bin ich ohne Hund doch kein Geist.

    Lustigerweise, wenn man dann doch erkannt wird (oder sich bemerkbar gemacht hat), ist die erste Frage dann immer "Wo ist dein Hund, ist was passiert, ist er krank?".

    Haha, ja. Das hatte ich soooo oft. Auch, wenn ich nur mit einem Hund unterwegs war und z. B. Bonny gerade ins Haus gebracht habe.

    "Wo ist denn der Große, hast du nur noch einen?"

    - "Der sitzt im Auto, der darf mal wieder zum Tierarzt. Ist aber nix schlimmes."

    Mindestens einmal alle paar Monate ... :pfeif: