Tierheim ist also nichts "Böses", oft im Gegenteil. Die Tiere sind gut untergebracht, es erfolgt i. d. R. ein passendes Training und die Tierheime haben Erfahrung in der Vermittlung.
Möchte ich nochmal bekräftigen!
Ich war im Sommer 2019 auch in einer ähnlichen Lage - meine Schäferhündin ist mir über den Kopf gewachsen, ich war zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage, ihr das zu bieten, was sie brauchte. Eine schnelle Vermittlung in gute Hände war quasi aussichtslos, mein letzter Ausweg war dann das örtliche Tierheim. Die Abgabe ins Tierheim ist nichts schlechtes, wie McChris schon sagt - oft ist es eine Chance für beide Parteien, in dem Fall also den Hund und den Halter.
Meine Schäferhündin Lina hat im Tierheim die Chance auf einen Neuanfang bekommen, ich und mein Rüde dagegen hatten die Möglichkeit, uns von den anstrengenden letzten Monaten zu erholen.
Und schlussendlich hat sie im Tierheim dann auch das Training bekommen, das sie gebraucht hat. Seit Januar 2020 hat sie nun ein schönes neues und vor allem hundeerfahrenes Zuhause, in dem es ihr blendend geht.
Wenn also wirklich alle Stricke reißen und du das Gefühl hast, dass du es nicht länger aushältst, dann sprich ruhig das Tierheim an.