Beiträge von Karpatenköter

    Ich bin gerade froh, dass es in unserem neuen Wohngebiet nicht ansatzweise so schlimm ist wie im alten. Da hatten wir ab November alle paar Tage mal mit Böllern zu tun, je näher Silvester rückte, desto häufiger hats auch geknallt :muede:

    Hier ist bisher genau nichts zu hören. Ich hoffe, das bleibt bis Silvester auch so - von mir aus können die Familien dann ihre Feuerwerke um Punkt Mitternacht in die Luft jagen... Ich bin nur gespannt, wie viele "Hilfe, unser Hund/Katze/Pferd/Elefant ist entlaufen, der war an Silvester draußen"-Beiträge dann in unserer Ortsgruppe auftauchen :lepra: Die Leute lernen das irgendwie nicht...

    Über das Verbot bin ich trotzdem sehr glücklich. Von mir aus kann der ganze Kram auch komplett verboten werden, bis auf den entsprechenden Industriezweig und die Böller-Suchtis hat da doch eh keiner was von.

    Masha hat jetzt wohl endlich das Defizit der Muskelmasse ausgleichen können. Am Dienstag hatte sie 43,2 kg, heute sinds dann wieder 43,8 kg gewesen - allerdings hatte sie gut 2,5 h vor dem Termin auch was gegessen. War mit 70 g Trofu aber nicht sooo schrecklich viel :denker:

    Miriam (unsere Physio) ist der Meinung, dass Masha schon viel viel sportlicher aussieht und bei ihr schon einiges an Haut hängt, besonders am Bauch und bei der Milchleiste. Das ist im Gesamtpaket ein sehr gutes Zeichen, Mäuschen baut jetzt endlich merklich Muskeln auf und speckt gleichzeitig ab. So solls sein!

    Mal sehen, ob ich demnächst ein schönes Standbild von Masha hinkriege, sie sitzt und liegt ja viel lieber :tropf:

    wilderbse Nicht aufgeben. Wieg das Trofu ab, leg dir die Küchenwaage am besten direkt neben den Napf (wenn du den zB hochstellst). So vergisst du das Abwiegen nicht.

    Bei mir steht seit Mashas Einzug zB auch alles an einem Platz - und die Küchenwaage steht auf der gleichen Regalebene. Die Näpfe der Hunde stehen auch auf der Ecke, zu gebende Medikamente etc. pp. auch ... so kann nix vergessen gehen.

    Was auch hilft, sind durchsichtige Plastikbecherchen (zB kleine Messbecher), bei denen man sich die Füllhöhe für x Gramm markiert. Heißt, du wiegst 70 g Futter ab, füllst das in den Messbecher und markierst dir mit nem Edding, bis wohin der Messbecher dann gefüllt ist. So hast du auch ne visuelle Kontrolle über die Menge.

    Das wird schon :nicken:

    Ganz ehrlich? Nach Lust und Laune.

    Wir haben im Grunde genommen eine feste Löserunde, eine feste mittlere und dann eine feste große Runde. Das sind so unsere Standardstrecken - weil die für jeden meiner Hunde geeignet sind (gut, bis auf die sehr große Runde). Dementsprechend oft laufen wir die auch. Die Löserunde morgens und abends ist zB oft die gleiche, auch am Wochenende. Nur die Mittagsrunde wird dann öfter mal variiert. Da schlagen wir dann mal nen anderen Weg ein oder laufen die andersrum...

    Ich würde mich da ehrlich gesagt auch nicht bibeltreu an das halten, was irgendein Youtuber sagt, sondern das von meinem Hund/meinen Hunden abhängig machen.

    Mit meiner 12-jährigen Hundeomi bin ich am Anfang wochenlang die gleiche Strecke gelaufen, damit sie zumindest die schon mal kennt und Sicherheit gewinnt. Für sie wäre es ziemlich viel Kopfarbeit gewesen, wenn wir in den ersten paar Wochen die Strecke x-fach variiert hätten. Sie ist eher ängstlich und schreckhaft, Routine und bekannte Dinge geben ihr viel Sicherheit. Da wars für mich einfach sinnvoller, ihr einen sicherne Rahmen abzustecken, damit sie sich in Ruhe in unseren Alltag einfinden kann und nicht noch zig neue Gassirunden abspeichern muss.

    Sobald sie sicher auf der Standardstrecke unterwegs war, hab ich ab und an mal variiert. Mal nen anderen Weg eingeschlagen und länger gelaufen oder so - oder eben ne komplett neue Route.

    Mit meinem Rüden hab ich im Grunde von Anfang an jede x-beliebige Strecke laufen können, dem war das wurst. Hauptsache Gassi gehen und Beinchen heben. Wenn er dann noch in den Freilauf durfte, war er happy.

    Mit meiner zweiten Hunde-Omi ists ein bisschen anders. Rein vom Kopf her ist sie ähnlich wie mein Rüde, sie braucht nicht soo viel Sicherheit beim Gassigehen. Bei ihr ist eher der Körper das Limit, mit Übergewicht und kaum vorhandenen Muskeln muss ich halt doch sehr darauf achten, dass sie nicht überlastet wird. Und da kommt uns als Maximum unsere 2,5 km-Runde eben ganz gelegen.

    Wenn der Hund am Ende der Gassirunde leer und entspannt ist, wars ne gute Runde. Scheißegal, ob die jetzt nur 1,5 oder doch 20 km lang ist.

    Ich würde die Futterration auch mit irgendwas pimpen/strecken. Wären Olewo-Möhren vielleicht ne Idee? An die hatte ich auch zuerst bei Masha gedacht, ich hab mich dann aber doch direkt fürs Diätfutter entschieden, weil bei ihr ja wirklich rund 10-15 kg runtermüssen/mussten (und das möglichst fix).

    Alternativ zu Möhren könntest du auch Gurke mit reinschnipseln, die enthalten ja fast nur Wasser.

    Ein Blutbild würd ich zur Absicherung aber auch machen! Schaden kann sowas nie, vielleicht stimmt bei der SD ja wirklich irgendetwas nicht.

    1.) Ist das nun schlimm, dass sie nur so ungesund und so wenig frisst? Oder Hauptsache 'rein'?

    Nein, finde ich überhaupt nicht. Hauptsache, sie frisst irgendwas, damit sie einigermaßen Energie und Nährstoffe bekommt. Bei einem schwer kranken Hund ist es mir sowas von wumpe, was er frisst - hauptsache, er frisst überhaupt...

    Ich habe das Gefühl, dass die gar nichts mehr müssen muss und einfach eine ruhige letzte Zeit haben sollte.

    Sehe ich genauso.

    Ich persönlich (!) würde sogar von einer Weitervermittlung absehen und sie als Gnadenhund behalten, wenn du die Möglichkeit dazu hast. Ein neues Zuhause bedeutet ja auch wieder Aufregung, Stress und Co., das würde ich ihr persönlich gar nicht zumuten wollen. Zumal es ohnehin schwierig sein dürfte, eine passende Endstelle zu finden, die einen (mehr oder weniger) todkranken Hund aufnehmen würde - Hospizplätze für Hunde sind ja doch recht rar gesät :/

    Ich bin kein Fachmann, hab auch nicht viel Ahnung von herzkranken Hunden, aber ich würde ihr noch eine schöne, möglichst angenehme letzte Zeit machen. Fütter ihr, was sie geil findet, eventuell auch Thunfisch im eigenen Saft, Ei, allerlei Schmankerl halt.

    Ich drück die Daumen, dass ihr mittels der Medikamente noch ein bisschen Lebensqualität rausholen könnt.

    Ich liebe sie sehr aber ein "nein" wird maximal ein "vielleicht". Unser Miteinander ist teils schwierig und ich kann mir nicht zu viel Kritik leisten.

    Wenn das so ist, würd ich meine Hunde für die Zeit dann einfach in Betreuung geben, um dem Drama und Knatsch ausm Weg zu gehen :ka:

    Meine Hunde, meine Regeln - die gelten auch, wenn ich mit den Hunden irgendwo unterwegs bin. Die gelten auch dann, wenn ich mal für 5 Minuten aufm Klo bin - den Bemaulkorbten nehm ich je nach Gastgeber dann aber sowieso lieber mit aufs Klo, damit wirklich keiner auf blöde Gedanken kommen kann.

    Der Große hat die Klappe zu halten, Besuch/Gastgeber haben die Hunde in Ruhe zu lassen (außer, einer der Hunde kommt zum Kuscheln an und ich erlaube Kontakt), wenn Finger in den Maulkorb gesteckt werden, hack ich die ab und es gibt für keinen der Hunde was vom Tisch. Fertig.

    Wobei ich meine Hunderegeln bei Gastgebern bisher nicht zwanghaft durchsetzen musste. Ich hab vorher gesagt, wie mit den Hunden umzugehen ist und gut war, da hat sich bisher jeder dran gehalten.

    Und wenn ich weiß, dass Besucher oder Gastgeber meine Regeln untergraben, dann bleiben die Hunde halt zuhause (ist mit Dino oft eh entspannter) oder ich besuch die Leute einfach nicht.

    Im Übrigen halte ich wenig davon, die Hunde angeleint im gleichen Raum zu haben. So können sie sich ja trotzdem gegenseitig nerven, auch wenns "nur" Blicke sind. Ich würd die wirklich auch räumlich trennen, sprich in getrennte Räume packen. Und dann kann man ja alle paar Stunden wechseln.