Zwecks Maulkorb: holt euch bitte wirklich einen gescheiten aus Draht. Die Baskerville-Teile taugen als Alibi-Maulkorb für Bus und Bahn, aber bei einem Hund, der wirklich aktiv beschädigt, bringt das nix.
Vermess den Hund (Schnauzenlänge und -breite sowie -umfang) und lass dir von Chic und Scharf (https://www.chicundscharf.com/) einen vernünftigen, passenden Maulkorb empfehlen. Die sind nicht teuer und sichern den Hund deutlich besser als so ein olles Plastikteil.
Und dann fang bitte endlich an, die Situation mit den Augen deines Hundes zu sehen. Der legt sich nicht unter den Tisch, weil er entspannt ist, sondern weil er von da aus jederzeit in die Situation eingreifen kann - das soll er doch aber gar nicht!
Bitte, deinem Hund zuliebe, nimm die Situation endlich ernst und werd dir klar darüber, ob du mit einem Hund, der Besucher am liebsten schreddern würde, dauerhaft leben kannst.
Mein Rüde findet Besuch auch uncool (ums nett zu sagen) und wird seit einem Vorfall im Sommer konsequent mit Maulkorb gesichert oder ins Auto verfrachtet, wenn unvermeidlicher Besuch (Vermieter, Handwerker...) kommt. Auch beim Besuchertraining am Gartenzaun ist der Drahtmaulkorb aufm Hund drauf. Ich hab für mich entschieden, dass ich damit leben kann, weil: ich krieg extrem selten Besuch. Wenn ich meine Freunde sehen will, fahr ich zu denen und lass den Hund zuhause, fertig. Selbst mit allem Training wird mein Rüde nie problemlos bei Besuch mitlaufen, ich werd immer n Auge auf ihn haben müssen. Auch wenn wir irgendwo zu Besuch sind. Da ists für ihn und mich schlicht einfacher und stressfreier, wenn er zuhause bleibt und ich keine Besucher empfange.
Du hast dir für deinen/euren Lebensstil schlicht den falschen Hund gekauft.