Beiträge von Karpatenköter

    Richtigen "Urlaub" über mehrere Tage wirds bei mir nicht geben, denke ich. Maximal fahr ich mit den Hunden für ein Wochenende weg.

    Geplant ist noch nichts konkretes, aber ich möchte unbedingt noch mit Dino aufm Brocken wandern gehen, solange da noch Schnee liegt :sweet: Das hab ich seit seiner Ankunft bei mir vor 2 Jahren vor und immer kam irgendwas dazwischen...

    Ansonsten vielleicht auch ein Wochenende an der Nord- oder Ostsee. Da könnten dann auch die Omis mit ... Wanderurlaub ist für die zwei alten Damen ja nichts mehr. Zumindest nicht mit geplanten 19-20 km Strecke an einem Tag.

    Zur eigenen Absicherung: Maulkorb drauf, im Zweifelsfall halt ohne Training.

    Ich hab seit November 2020 eine recht große Schäfermixhündin hier, bei der ich auch ab Tag 1 wegen einer Verletzung an die Pfoten musste. Sie ist da zum Glück recht entspannt, aber hätte sie ähnliches Verhalten wie dein Pflegi gezeigt, hätte sie zu meiner Sicherheit auch einen Maulkorb draufbekommen... ich bin da pragmatisch. Maulkorb auftrainieren ist gut, aber wenn die Umstände das erfordern, gibt's den Maulkorb dann halt auch ohne Training. :ka:

    Gerade bei einem Hund, der nicht mir gehört, würd ich mich lieber absichern. Auch aus versicherungstechnischen Gründen ...

    Ich denke, dass der Hund auch ein Stück weit deine Unsicherheit merkt, kann das sein? Du sagst ja selbst, wenn du das resolut, aber sanft durchziehst, dann gibt's kein Warnen. Wenn du aber (scheinbar?) eher vorsichtig und behutsam drangehst, kann ich mir schon denken, dass ihn das verunsichert.

    Zusätzlich würde ich den Hund auch mal beim TA vorstellen, um Ursachen wie Schmerzen und Co. ausschließen zu können. Schaden kanns nicht.

    Wurdet ihr vorher nicht darüber aufgeklärt, dass der Hund krank ist?

    Ob ihr dem Hund gerecht werden könnt, könnt nur ihr entscheiden. Wir wissen nicht, wie euer Alltag und die Wohnsituation aussieht, wie eure finanziellen Verhältnisse sind usw. und können euch die Frage daher nicht beantworten, das könnt nur ihr =)

    Seid euch bewusst, dass ein Mammatumor (Tumor an der Gesäugeleiste) u. A. weitere Tumore mit sich bringen kann (nicht muss!). Das heißt, dass der Hund später vielleicht noch andere OPs und teure Behandlungen braucht.

    Nach der OP direkt wird sie viel Ruhe brauchen und ziemlich angeschlagen sein. Da ist es wichtig, dass sie dann auch gut mit Schmerzmitteln versorgt wird und nicht an die OP-Wunde rangehen kann.

    Wenn das abgeheilt ist, wird sie das nicht beeinträchtigen. Dann kann sie wieder laufen, springen usw. wie jeder normale Hund auch.

    Ich kann nur von meiner "neuen" Hündin berichten... Die hat zwar keine Tumore, dafür fehlen ihr an einer Hinterpfote aber 1,5 Zehen, wohl durch einen Unfall.

    Ich wusste beim Kauf, dass sie sich die betroffene Stelle gerne mal aufleckt - was alles dahinter steckt, wie die Knochen aussehen und welche "Baustellen" sie noch so mit sich bringt, wusste ich nicht. Ich hab mich aber von vorneherein darauf eingestellt, dass ein 11-jähriger Schäferhund-Mix aus dem Ausland garantiert nicht kerngesund sein und daher auch hohe Kosten verursachen wird.

    Seit Mitte November ist sie bei mir und alle Tierarztbesuche zusammengerechnet liegt sie jetzt aktuell bei ~800€ Behandlungskosten. Röntgen, Verbandswechsel, regelmäßige Physiotherapie usw., die Fahrtkosten zu der Tierarztpraxis sind da noch nicht mit drin :hust:

    Bei meiner Hündin ist es aber eine mehr oder weniger dauerhafte Geschichte, die sie bis an ihr Lebensende begleiten wird. Daher auch nur bedingt mit einem Mammatumor vergleichbar, denn wenn der gutartig ist und noch nicht gestreut hat, stehen die Chancen mWn gut, dass ihr nach der OP Ruhe habt.

    Muss aber sagen, dass ich es seitens der Orga nicht so seriös finde, dass euch vorher gar nichts von dem Tumor und der anstehenden OP gesagt wurde. Der Verein meiner Hündin hat mir direkt im ersten Telefonat gesagt, dass sie eine Verletzung an der Hinterpfote hat, sie aber nicht wissen, wie die zustande gekommen ist.

    Ich vermute (wie Terri-Lis07 auch), dass er die Ressource (in dem Fall die Chips) für sich beanspruchen wollte und dir daher in die Hand gebissen hat.

    Geh bitte gleich morgen früh zum Arzt, sicher ist sicher.

    Ich finde es gut, dass du so allmählich verstehst, dass Jerry wohl ein paar Nummern zu groß für euch ist. Da ist eine Abgabe tatsächlich das Beste für euch alle. Wenn die Orga ihn nicht zurücknimmt, würde ich mit umliegenden Tierheimen sprechen und schauen, dass sich (wenn die Tierheime ihn auch nicht aufnehmen wollen) eine Notpflegestelle finden lässt.

    Denk dran, mit der Abgabe bekommt Jerry eine neue Chance auf ein passendes Zuhause. Das ist erstmal absolut nichts schlechtes, ich hab auch schon eine Hündin abgeben müssen, weil sie für mich damals ein paar Nummern zu groß war. Die war allerdings nicht bissig.