Ich find den Thread bzw. die Idee dazu super, so ein Thread hat hier echt noch gefehlt 
Und man muss lernen wieder ohne ständige Angst Gassi zu gehen.
Garnicht so einfach.
Kenn ich... ging mir nach dem Angriff auf Dino genauso, obwohl der wesentlich glimpflicher ausgegangen ist.
Ich war damals mit dem angeleinten Dino auf unserer üblichen Strecke unterwegs, als ein freilaufender schwarzer Retriever-Mix auf uns zukam und auf Dino losging. Reflexartig hab ich damals versucht, Dino hinter mir in Sicherheit zu bringen - der fremde Hund hat Dino aber trotzdem ein schönes Loch in der Pfote verpasst und durch den Schreck hat Dino mir in den Arm gebissen, als ich ihn gerade am Geschirr beiseite ziehen wollte.
Ich bin immer noch sauer darüber, dass die Halterin von dem Hund ohne jeglichen Kommentar abgedampft ist, während mein Hund und ich verletzt waren. Sie hat nicht mal gefragt, ob was passiert ist 
Da ich keine Daten von ihr hatte und den Hund auch nicht kannte, verlief die Meldung beim Ordnungsamt im Sande und ich bin auf den Tierarztkosten sitzen geblieben.
Das ist jetzt etwas über ein Jahr her. Viele Freilaufender-Hund-Begegnungen können wir inzwischen einigermaßen gut auflösen, weil wir jetzt ruhiger wohnen und die üblichen Hunde, die uns beim Gassi mal begegnen, auch einigermaßen kennen und einschätzen können. Nur bei fremden Hunden, die wir bisher nicht in unserem Gebiet gesehen haben, krieg ich immer mal nochmal Puls, wenn sie freilaufen und kein Besitzer in der Nähe ist ...
Aber in den Wochen nach dem Angriff war ich hochaufmerksam unterwegs und hab bei jeder Hundesichtung sofort den Rückzug angetreten. Auf schwarze, freilaufende Hunde reagiere ich immer noch sehr misstrauisch - nicht zuletzt, weil wir wenige Monate nach unserem Umzug auch wieder von einem schwarzen, freilaufenden Hund "angegriffen" worden sind. 40 kg Molossermix trafen auf 18 kg Dino. Begründung der Halterin? "Ja, die ist halt dominant und reagiert immer so auf andere Rüden. Aber danach spielen die dann immer ganz schön!" ... 
Ich finde, das Mindeste in so einer Situation ist wenigstens der Austausch der Daten wie Handynummer und Co. und dass jeder seinen Hund auf Verletzungen untersucht. Und selbstverständlich auch eine Entschuldigung!