Sowas kann besser werden - mit dem richtigen Trainer.
Aus welcher Region kommst du denn? Vielleicht kann dir jemand einen guten, positiv arbeitenden Trainer empfehlen, viele 0815-Trainer sind mit dieser Problematik leider heillos überfordert.
Mein Rüde ist deiner Hündin nicht unähnlich. Besuch lässt er ebenfalls nicht rein, da beißt er sogar - deshalb lebe ich inzwischen auch recht zurückgezogen.
Fahrradfahrer will er ebenfalls angreifen. Wir haben das Glück, dass im Wald sehr sehr selten Radfahrer unterwegs sind, sodass er da zum Glück frei laufen kann.
Wann ist es ok aufzugeben?
Wenn du merkst, das ist dir eine Nummer zu groß, du schaffst das nicht und willst das nicht mehr - dann ist es völlig in Ordnung, "aufzugeben". Dein Hund sollte dein Leben nicht in diesem Ausmaß bestimmen.
Wenn für dich eine Abgabe in Betracht kommt, sei aber beim Schreiben des Vermittlungstextes ehrlich und lass keine unschönen Details aus.
Und was macht man mit so einem Hund?
Erstmal: einen guten Trainer ins Boot holen. Ich hab am Dienstag selbst einen Termin bei einem neuen Trainer mit meinem Rüden, darauf freu ich mich schon sehr - weil ich bei der Trainerin die Hoffnung habe, dass ich Dinos Macken dann endlich in den Griff bekommen und - ganz wichtig! - die Ursache dafür verstehen kann.
Gibt es Hoffnung auf ein normales Leben?
Bedingt. Das kommt auf den Hund an und da würde ich auch die Einschätzung eines guten Trainers abwarten.
Es kann sein, dass du bis ans Lebensende des Hundes managen und aufpassen musst. Es kann aber auch ganz anders kommen, wer kann das schon sagen?