Beiträge von Karpatenköter

    :( : Ich hab heut meinen Kabel-Rasenmäher gehimmelt. Wollte den heute eigentlich benutzen um die Wiese hinterm Haus in einem Rutsch kurz zu schneiden, damit ich mit dem Akku-Rasenmäher leichteres Spiel habe ... tja, der Kabel-Rasenmäher hat nach einer 35 m-Bahn ausdauernd geschwiegen. Selbst als ich alle Kabel überprüft habe, den Mäher direkt an die Haussteckdose angeschlossen habe ... kein Piep.

    Tjo ... entweder kauf ich mir einen weiteren Akku für meinen Akkumäher, damit ich im Wechselbetrieb arbeiten kann oder ich investier in einen kleinen Benziner für die Wiese (ca. 600-700 m² zusammenhängende Fläche).

    Eigentlich mag ich aber gar keinen Benziner, weil ich die Akkumäher als wesentlich umweltfreundlicher empfinde und auch keine Lust darauf habe, hier ständig kanisterweise Benzin zu lagern... Wie macht ihr das? Habt ihr einen Benziner, plagt ihr euch mit gefühlt kilometerweise Kabel ab oder nutzt ihr einfach mehrere Akkus?

    Für daa Grün rund ums Haus reicht der Akkumäher völlig aus, aber die Wiese ist halt noch recht hoch und v. A. stellenweise die reinste Buckelpiste, da wird Mähen dann zum Workout...

    Ich reih mich mal ein, mit Dino hab ich ein ähnlich gelagertes Problem ... leider auch im Garten, aber da lässt er sich oft noch abrufen und hält dann die Klappe.

    Ich fahr momentan ganz gut damit, dass ich zu Dino gehe, ihn vom Fenster wegschicke und dann das Klappehalten belohne, bis der Geräuschverursacher weg ist. Je nach Reiz geht das mal besser, mal schlechter.

    Manchmal stopf ich ihm auch eins seiner Plüsch-Spielis in die Gosch, dann wird das Gebell etwas gedämpft und er kann seine Erregung über das Totschütteln des Spielis ablassen.

    Eine Dauerlösung ist das sicher nicht, daher les ich hier mal mit. Vielleicht kann ich für uns ja auch noch einen Ansatz mitnehmen.

    Ihr schreibt alle „gut gezogen“, gibt es das denn beim Altdeutschen Schäferhund? Bei manchen Rassen gibt es ja gute Vereine außerhalb des VDH, ist das bei dieser Rasse auch so? Ist ja nicht offiziell anerkannt...

    Die "altdeutschen Schäferhunde" sind eigentlich auch nur Langstockhaar-Schäferhunde - nur, dass die "altdeutschen" vorrangig von "Hobbyzüchtern" (=Vermehrern) bzw. der Dissidenz gezüchtet werden. Und eben auch oft keine offiziellen/anerkannten Papiere haben, sondern den selbstgedruckten Kram, der eigentlich nicht mal das Papier wert ist - weil die Rasse unter dem Namen nicht anerkannt ist.

    Es gibt sicher gute Vereine außerhalb des VDH (bzw. beim Schäferhund ja der SV), aber als Anfänger ohne viel Wissen würde ich definitiv nicht bei der Dissidenz kaufen. Einfach weil man als Laie bei sowas oft nicht durchblickt und sich schnell mal von irgendwelchen Buzzwords einlullen lässt.

    Da ist man beim SV-Züchter deutlich besser beraten.

    :skeptisch2: Masha hat künftig Gemüsegarten-Verbot. Die hat ja schon mal die Kartoffeln aus den Kübeln geholt und wollte die sich einverleiben - bis auf eine konnt ich alle retten und zurück in den Kübel packen.

    Heute hat sie sich dann, während ich im Regen noch ein bisschen Steine aus dem Beet gekratzt habe, an meiner Tomate gerächt. Eiskalt das arme Jungpflänzchen aus dem Kübel gezogen, den blättrigen Teil vom Stängel getrennt und im Gras verteilt.

    Ich hoffe, der Stängel erholt sich und vielleicht wächst aus dem blättrigen Teil ja noch ne neue Tomate, dann hab ich vier im Kübel.

    Ich muss mir nur endlich mal ein Gewächshaus kaufen, damit ich die ganzen Pflänzchen hundesicher einpflanzen kann.

    Bis ich die Wiese hinterm Haus beet-bereit habe, dürfte noch einiges an Zeit ins Land gehen. Mitm Mähen komm ich zurzeit nicht hinterher und eigentlich wollt ich mir noch eine Bodenfräse leihen, um den Boden mal aufzulockern, neu auszusäen und dann gescheite Beete anlegen zu können... nachdem Masha meine Pflänzchen aber nicht in Ruhe lässt, muss ich wohl auf Hochbeete umsteigen ooooder den Teil, in dem ich Gemüse anbauen wollte, nochmal mit einem Zaun abgrenzen. Darauf hab ich aber auch nicht wirklich Lust. :lepra:

    Oh, und den Regen könnt ihr gerne nach Brandenburg schicken. Hier hats heute Nachmittag vielleicht für 10 Minuten "heftig" geregnet. Sprich: es hat mal stärker genieselt :muede:

    Hier wird auch gerne gegrast. Machen alle drei, am beliebtesten sind die breiteren Gräser, die hier oft am Wegrand stehen.

    Allerdings achte ich darauf, dass die Nasen nicht zuviel davon fressen, weil der Kotabsatz dann oft mit "Iiih, Hilfe, da hängt noch Kacke an meinem Hintern!!!1!1! Hilfäää" endet :ugly:

    Gebadet werden die Hunde hier dann, wenn ichs als nötig erachte. Also wenn sie dreckig sind (z. B. in Kacke gewälzt) oder nach spätestens 2-3 Monaten. Dino muss wegen seiner Kontaktallergie öfter mal abgeduscht werden, da reichts aber, wenn ich Pfoten und Bauch abspüle.

    Stinken tut hier keiner der drei. Die haben alle einen recht neutralen Eigengeruch - außer in der Sonne. Wenn Dino in der Sonne liegt und ich dann an seinem Fell rieche, riecht er wunderbar "warm". Schwer zu beschreiben.

    Masha riecht öfter mal nach "altem Mensch". Keineswegs unangenehm, sondern einfach ... hm. Warm, angenehm, vertraut... weiß gerade gar nicht, wie ichs beschreiben soll :tropf:

    Och nö, gute Besserung für Mr. E @Helfstyna!

    Masha durfte heute wieder Wasser treten - natürlich an die Situation der letzten Tage angepasst. Da sie beim UWL jetzt auch Paste aus der Tube statt normale Trofu-Brocken bekommt, geht sie auch gleichmäßiger. Sie leckt die ganze Zeit brav an der Tube und macht keine Faxen im Wasser - wie letztens z. B. nach runtergefallenen Keksen tauchen :roll:

    Unsere Physio ist jetzt auch richtig zufrieden mit Mashas Gewicht und Figur. Bei 36,3 kg aber auch kein Wunder - Madame Plüsch hat jetzt ziemlich genau 10 kg abgenommen. Und hat damit (abgesehen von der fehlenden Muskelmasse) nun Idealgewicht. :applaus:

    Ich hab auch nochmal mit der Physio über Previcox gesprochen. Sie sieht ein, dass ich mir bei einem Hund wie Masha keine Sorgen mehr um die Nebenwirkungen mache, denn mal ehrlich: mit 11,5 ist Masha für ihre Größe und Vorgeschichte einfach schon wirklich alt und ich geh auch nicht davon aus, dass sie 13 wird ... die 12 schaffen wir vielleicht noch, aber die 13 halte ich für unrealistisch. Da pfeif ich auf die Auswirkungen auf Leber und Niere, wenn Madame dafür noch 1-2 Jahre halbwegs schmerzfrei durchs Leben kommt.

    Das Hills Gelenkfutter hol ich Ende des Monats, der Chirurg, der auch Masha operiert hat, schwört drauf. Und nächste Woche bitte ich unsere andere Praxis dann darum, Librela fürs Mashabärchen zu bestellen.

    Ich schließ mich dem Beitrag von Ludmilla an - manche Abgabehunde brauchen einfach viel Zeit, Geduld und Ruhe, um wirklich anzukommen.

    Bonny ist - korrigiere, war =) - so ein Hund. Grundsätzlich ist sie eh recht schreckhaft und zurückhaltend, hat vor Männern Angst, findet Frauen aber richtig cool und hat dann auch kaum Berührungsängste.

    Vom Tierheim wurde sie als Angsthund vermittelt - aber eigentlich ist sie das gar nicht. Mäuschen ist halt nur schreckhafter und weniger Hans Dampf als der Durchschnittshund.

    Als sie bei mir vor rund 2 Jahren eingezogen ist, hat sie sich die ersten drei Tage nicht aus dem Bad herausgetraut. Kam ich ins Bad (ließ sich nicht vermeiden) wurde ich mit großen Augen angeguckt und Mäuschen hat sich an die Badewanne gepresst vor Unsicherheit. Ich hab sie dabei nicht groß beachtet und das hat ihr dann schlussendlich die Sicherheit gegeben, dass ihr hier keiner was tut und (erstmal) niemand was von ihr verlangt.

    Gefressen hat sie in jenen drei Tagen übrigens auch kaum. Trockenfutter wurde verschmäht, Nassfutter ging.

    Nach einem Tierarztbesuch kam raus: die Zähne sind kaputt und haben ne Sanierung nötig. Mit fünf Zähnen weniger ging das Fressen dann schon richtig gut und man hat Bonny auch angemerkt, dass sie sich damit deutlich wohler fühlt. Das würde ich also auch im Kopf behalten.

    Bonny war am Anfang auch kein Streichelhund. Bis sie Streicheln einigermaßen genießen konnte, hats sicher drei Monate gedauert. Dann hat sie allmählich bemerkt, dass sie das ja auch selbst einfordern kann und darf - so hat sich mit der Zeit unser Bodenkuscheln etabliert... =)

    Zeit, Ruhe, Geduld und keinerlei Erwartungen sind hier die Zauberwörter.

    Gib dir Zeit, gib dem Hund Zeit. Erwarte nichts, kümmer dich erstmal nur um die grundlegende Versorgung und sei ansonsten nur da. Alles weitere kommt mit der Zeit, da bin ich mir sicher :nicken:

    Na das klingt doch prima und nicht wie ein Hund, der nicht mehr kann/will ;)

    Weil ich die Antwort gerade erst sehe ... ja, definitiv :D

    Die letzten 2-3 Tage über war sie jetzt nur im Garten, gerade hab ich sie für eine kleine Löserunde angeleint. Madame hat sich nicht mehr am Straßenrand hingesetzt und gestreikt, sondern ist quasi anstandslos mit mir zum Waldrand, hat sich da nochmal zum Pieseln hingehockt und ist mir zuliebe noch ein paar Meter den Waldweg entlang geschlappt. Dann wollte sie aber doch lieber wieder zurück in ihren Garten, schließlich winkt nach dem morgendlichen Lösen ja immer das Frühstück :pfeif:

    Ich denke, wir fahren einfach so weiter. Im Garten hat sie durch ihre Patrouillen ja eh Bewegung und hinten auf der Wiese muss sie die Pfoten auch mehr heben, weil das Gras da stellenweise noch bzw. schon wieder sehr hoch ist. Da brauch ich ihr dann auch nicht mehr mit Cavalettis kommen |)

    Und dann gibt's eben vor der Arbeit und vorm Schlafengehen nur noch Alibi-Löserunden - ab und an dann vielleicht omigerechte Ausflüge an den Hundestrand oder so ...

    Madame Gartenhund liegt jetzt zufrieden auf meinem Bett und schnarcht wahrscheinlich selig vor sich hin, sobald ich ausm Haus bin. :herzen1: