Ja, erst vor so drei Wochen. Er hat ja nen lebertumor.
Ups.
Da war ja was, sorry ![]()
Vielleicht entdeckt er eingeweichtes Trofu ja jetzt neu. Dino fands auch erst blöd, feiert das jetzt aber total ![]()
Ja, erst vor so drei Wochen. Er hat ja nen lebertumor.
Ups.
Da war ja was, sorry ![]()
Vielleicht entdeckt er eingeweichtes Trofu ja jetzt neu. Dino fands auch erst blöd, feiert das jetzt aber total ![]()
Wurde bei Sam und auch beim Opi mal die Leber geschallt? Vielleicht ist den beiden durch Probleme mit der Leber auch übel ... :/
Bonny gesellt sich auch zu den "muss zunehmen"-Senioren dazu. Auf die genannten Zusätze können wir hoffentlich verzichten, weil sie wieder ziemlich gut frisst. Fürs erste gibt's einfach mehr Nafu als üblich (200 g je Portion statt 150 g) und mehr Snacks nebenbei. Macht also pro Tag dann 600 statt 450 g.
Ziel sind die 16 kg. Mit aktuell 15 kg sieht sie zwar optisch top aus, aber man spürt bereits die Wirbelsäule und auch über den Rippen ist nicht mehr viel Reserve.
Da meinte unsere TÄ, dass ich gerne ein Kilo drauffüttern kann. Mal gucken, ob Bonny es mir so leicht macht, wie ich mir das vorstelle.
Allen angeschlagenen Senioren drück ich die Daumen.
Vorgestern hat Masha viel gemotzt, weil wir krankheitsbedingt gar nichts gemacht haben außer gammeln und pennen.
Gestern wurde dann nur noch einmal gemotzt, weil sie raus musste.
Und heute wurde noch gar nicht gemotzt ![]()
Die Oma lernt also doch dazu und kann meine Krankenzeit jetzt entspannt aushalten. Tolle Maus.
So ihr lieben, des Opidos Blasenentzündung ist zurück. :| Da es hier ziemlich frisch ist und er ja liebend gern überall da liegt, wo es besonders kalt ist, trägt er seine Rüdenbinde nun etwas weiter vorne und ohne Einlage, um den nackigen Bauch zu schützen
Man wird halt kreativ mit einem Senior im Haus. Er trägt es mit Fassung.
Immerhin bleibt er aktuell wieder problemlos allein, das ist wirklich absolut großartig und macht für uns vieles leichter.
Leider mäkelt er aber auch wie ein Weltmeister. Ich will die Wurst erstmal wieder weglassen, da ich die Vermutung habe, die kürzliche erneute Abstoßung eines riesen Stücks Schleimhaut könnte damit zusammenhängen. Toppings werden heraussortiert oder abgelutscht und der Rest wieder ausgespuckt. Ich hab den leisen verdacht, er tut sich mit dem harten Trofu immer schwerer, aber eingweichtes findet er leider total ekelhaft und er kaut sowieso immer jedes Stück. Trotzdem steht jetzt mal wieder ne kleine Portion zum Einweichen rum. Sfz. Er hat ja auch Hunger/Appetit, bringt mich zu seiner Futterstelle und führt ein Tänzchen auf, aber letztendlich sortiert er nur die zerbröselten Keksstücke raus und will dann nix mehr.
Vielleicht sollte ich mal das Fleischpulver von Schecker probieren, um das Futter mit homöopathischen Dosen davon als "Brühe" einzuweichen. Letztendlich hab ich das Gefühl, das Eingehen auf seine Mäkelei machts nur noch schlimmer, aber wir haben nicht wirklich viel Spielraum für Experimente.
Irgendwelche Meinungen/Ideen von erfahrenen Altenpflegern?
Habt ihr Grünlippmuschelpulver im Haus? Das ist ja eigentlich ein Futtermittelzusatz, der den Gelenken gut tun soll. Aber mit Wasser aufgegossen wirkt das hier wie ein Appetitanreger! Damit hat Bonny auch wieder gut gefressen. Es riecht halt auch fischig, vielleicht mag er das?
Also dass ein Schäfi "vielleicht doch genau dein Ding ist" wage ich irgendwie zu bezweifeln, denn zu "ein Schäfi passt zu mir" gehört echt deutlich mehr als "Ich find andere Menschen auch potentiell überflüssig". Deutlich mehr. ![]()
Wenn ein Hund keine Fremden akzeptieren kann, wie werden Fremde dann zu Freunden? Geht das nur, wenn sie zusammen aufwachsen?
Entweder sie wachsen zusammen auf oder man ist ein erfahrener Hundehalter und passt bei der Zusammenführung und je nach Hund in den ersten Wochen bis Monaten gut auf.
Am einfachsten ist es oft, wenn der neue Hund als Welpe einzieht, denke ich - denn da geht von dem Welpen in den meisten Fällen (manche Hunde sehen das anderes ...) keine allzu große "Ich will dir was streitig machen"-Präsenz aus.
Aber auch da muss man eben aufpassen und beide Hunde anleiten, damit das klappt und der neue Hund akzeptiert wird.
Es gibt aber eben durchaus Hunde, die ihr Leben lang Einzelhunde bleiben und auch keinen Welpen o. Ä. akzeptieren würden.
Damit muss man als Halter dann eben leben... und vor allem seinen Hund sehr gut kennen und einschätzen können. Wie bei so ziemlich allen Dingen.
Wenn du fremde Hunde außerhalb des eigenen Haushalts meinst: mit viel Fingerspitzengefühl und Sachkunde. Oder eben gar nicht.
Noch was:
Es kommt einfach aufs Gesamtbild an, das der Hund zeigt.
Bei meinem Rüden bedeutet z. B. ein nach hinten gezogenes Gesicht, viel Weiß in den Augen ("Spielgesicht") und eine aufgerichtete, zügig aber entspannt wedelnde Rute im Gesamtbild betrachtet, dass er mit dem Hund vor ihm gerne ein (Renn)Spiel starten würde - um die evtl. angespannte Situation aufzulockern. Das macht er ganz besonders oft bei Hündinnen, die er sympathisch findet - aber auch bei Rüden, die ihm nett erscheinen.
Würde man jetzt jedes Detail seiner Körpersprache einzeln interpretieren und nicht als Gesamtbild betrachten, kämen zig Bedeutungen raus.
Und dann kommt es eben immer noch ein Stück weit auf den grundlegenden Charakter des Hundes an. Da weiß der Halter im Bestfall am ehesten, wie sein Hund tickt und kann dann auch einschätzen, ob die gezeigten Details im Gesamtbild auf eine nette oder weniger nette Intention hindeuten.
Die Körpersprache der Hunde ist unheimlich vielfältig.
Wenn mein Rüde z. B. mit der kleinen Bonny toben bzw. sie zu einem Spiel auffordern möchte, geht er ganz normal in die typische Spielhaltung - Brust runter, Vorderbeine leicht (wirklich nur leicht!) zur Seite gespreizt, sein absolut albernes Spielgesicht
und eine locker wedelnde Rute, die er in seinem Fall oft überm Rücken trägt. Die hängt bei ihm nur runter, wenn er müde oder total entspannt ooooder unsicher ist. Das kommt einfach auch auf die Situation an. Daher wird sein "Playbow" (so nennt man das oft) manchmal auch von fremden HH als Preybow (also ein Teil aus dem Jagdverhalten) interpretiert.
Zumal die vom 0815-Hundehalter interpretierte Freude auch nicht immer Freude ist. Die wedelnde Rute kann je nach Wedeltempo, Neigung (eher nach oben, eher nach unten?) usw. einiges mehr als nur Freude ausdrücken - Anspannung, Aufregung, kann einen potentiellen Konflikt erkennbar machen, Unsicherheit ausdrücken ...
Wedeln ist nicht gleich wedeln. Genauso wie Bellen nicht gleich Aggression bedeutet.
Das klingt spannend! Leider sind wir nicht aus Berlin, sondern aus Brandenburg, sonst hätte ich das auch mal an unseren Rettungshundeverein weiter gereicht.
Nun ja, wenn man bereit wäre für 1-2 Trainings nach Berlin zu fahren und ab und an für die Feldeinsätze dann wäre Brandenburg sicher kein Hinderungsgrund. Berlin ist ja je nachdem wo in Brandenburg man wohnt echt nicht weit!
Alles klar, ich reich das mal weiter :)
Edit: habs direkt mal an den Vorstand weiter gegeben, ich kann mir schon vorstellen, dass das Anklang findet ![]()