Beiträge von Karpatenköter

    Wann haben Eure Auslandshunde fremde Menschen akzeptiert?

    Mein Rüde (aus Rumänien) findet fremde Menschen je nach Ort tolerabel bis absolut überflüssig.

    Beim Gassi sind sie ihm egal, wenn sie ihn in Ruhe lassen. Rücken sie ihm auf die Pelle und er kann nicht ausweichen, weicht er zurück oder geht nach vorne.

    In der Nähe seines Territoriums (Auto, Garten, Haus...) werden sie verbellt. Kommen sie näher, wird er vehementer - würde jemand Fremdes den Garten betreten, während die Hunde im Garten sind, würde es sehr wahrscheinlich mit einem Beißvorfall enden. Er hat im Garten bereits schon mal einen Freund von mir gebissen, da gabs "nur" einen blauen Fleck.

    Dino lässt keine Fremden ins Haus und muss dann explizit ausgesperrt werden. Bei unvermeidbarem Besuch wird er im Auto zwischengeparkt - das geht natürlich nicht immer.

    Ich manage, so gut es geht, aber um einen professionellen und erfahrenen Trainer kommt man bei ihm nicht herum. Erst recht nicht bei dem Thema.

    Meine Hündin (aus Polen) hat Angst vor Fremden. Die hält sich auch beim Gassi fern von ihnen, traut sich auch für Leckerlis nur sehr zögerlich heran. Im Haus bleibt sie ebenfalls auf Distanz und macht sich in ihren Verstecken "unsichtbar".

    Meine große Hündin (aus Italien) verbellt Fremde am Gartentor erstmal. Beim Gassi findet sie Fremde ok, die werden auch mal abgecheckt und um Streicheleinheiten gebeten. Wie sie im Garten auf Fremde reagiert, weiß ich noch nicht - denke aber, dass sie da recht gleichgültig bleibt, evtl. noch verbellt. Wenn ich dabei bin, dürfte sie sich aber relativ schnell entspannen.

    Wie sah es mit Besuch aus?

    Siehe oben. Besuch von Freunden bei mir zuhause geht nur stressfrei für alle, wenn ich den Rüden bei seiner Hundefreundin parken kann, und das ist nicht immer möglich.

    Geht nie ohne Bellen und Knurren. Dass er das jetzt noch macht ist auch absolut in Ordnung.

    Jaein.

    Ja - es ist ok, weils Kommunikation ist. Aber der Hund sollte erst gar nicht in die Situation kommen, wo er das so deutlich kommunizieren muss. Geht er nach vorne, weicht er zurück? - Je nach Verhalten kann das entweder "Bleib mir vom Leib" oder "Hau bloß ab, du hast hier nichts verloren" zu bedeuten. Da wären Einzelstunden nicht verkehrt.

    Aber wie lange ging das bei Euch? Ist dieses Verhalten vielleicht sogar geblieben?

    Bei Dino ist das Verhalten definitiv geblieben und mit der Zeit auch extremer geworden, weil ich umgezogen bin und er jetzt mehr Raum hat, den er meint, verwalten zu müssen. Durch Nichtstun wird sowas auch nicht besser und auf eigene Hand an sowas arbeiten ist je nach Hund nicht ratsam bis fahrlässig.

    Im Gruppentraining eurer HuSchu wird der Hund eher weniger lernen, dass er auf Besuch nicht mit Knurren und Bellen reagieren muss, daher fänd ich es in eurer Situation schon nützlich, da mal einen Trainer zuhause drübergucken zu lassen.

    Naja, weniger prollen, souveräner und gelassener werden ist eben auch Erziehungs- und Charaktersache. Es gibt Hunde, die einfach "nie" souverän werden.

    Ich liebäugel mit einem Weißen Schweizer Schäferhund, mit dem ich dann auch Mantrailing-Einsätze laufen möchte. Eventuell auch IGP, wenn das in den Zeitplan passt.

    Dino hat in der Akutphase seiner Allergie auch Apoquel bekommen, 1x 16 mg am Tag, meine ich. Konnten wir dann auch bald reduzieren und momentan kommt er trotz Umweltallergie auch ohne Apoquel zurecht. Die empfindlichen Stellen werden halt regelmäßig abgeduscht und bei Ausschlag zusätzlich noch mit hautberuhigendem Shampoo eingeseift ... damit fahren wir ganz gut.

    Nebenwirkungen hatte Dino vom Apoquel auch keine. Er hats super vertragen und wir haben für ganz blöde Phasen auch noch einen Blister hier.

    Erstmal geht es ja wirklich darum, dass die Haut zur Ruhe kommt und da ist Apoquel Gold wert.

    Zusätzlich könntest du deinen TA auch fragen, ob er dir ein passendes Shampoo empfehlen kann. Ich benutz bei Dino das Lavapirox Shampoo von Dermavet, das hat auch zu Behandlungsbeginn echt gut geholfen. Das Zeug muss halt ein paar Minuten einwirken ...

    Ansonsten wird hier mWn auch das Shampoo von Leniderm empfohlen. Damit hab ich aber keine Erfahrungen.

    Ich hab beides (gehabt). Eine Zeit lang ein reines Rüdenpärchen und jetzt eben eine gemischte Gruppe - ein intakter Rüde, zwei kastrierte Mädels.

    Persönlich war es mir bisher immer egal. Die meisten Hunde aus dem Tierschutz sind eh kastriert und da hab ich also ohne großes Nachdenken in Hinsicht auf Läufigkeit und Co. einfach Mädels zum Rüden dazu setzen können.

    Es wird zwar gesagt, dass sich Rüde und Hündin in manchen Dingen voneinander unterscheiden, aber ich hab da bisher nicht sooo den großen Unterschied ausmachen können. Die Mädels kloppen sich nicht untereinander, das ist aber einfach Charaktersache bei denen. Die Kleine geht Konflikten und Co. eh aus dem Weg, da muss ich höchstens mal gucken, dass sie sich nicht wieder von der Großen vom Napf verscheuchen lässt. Das sind aber Dinge, die mit einem Rüden genauso passieren würden. Nur weiß mein Kerl hier, dass der Napf der Kleinen für ihn tabu ist. Die Große probierts halt immer wieder.

    Der Rüde ist deutlich verschmuster, anschmiegsamer und nähebedürftiger als beide Mädels. Das ist aber, denke ich, keine Geschlechtersache, sondern auch wieder Charaktersache. Er ist halt einfach so - es gibt ja auch Rüden, die Kuscheln mit ihrem Menschen überflüssig finden. Genau wie meine Mädels das eben tun.

    Ich höre immer wieder, dass Rüden dominanter und aggressiver sind und sich ständig gegenüber anderen Rüden behaupten müssen

    Behaupten "müssen" ist's denke ich eher weniger ... eher wollen. Ist ja auch mit halbstarken Teenies so - manche meinen, sie müssen den dicken Max markieren. Und das ist kein Muss, sondern simples "Ich will"-Geprolle.

    Rüden sind dafür bekannt, dass es bei denen öfter mal zu Kommentkämpfen kommen kann (nicht muss!). Das ist aber oft nur eine harmlose Auseinandersetzung und danach ist wieder alles gut. Hatten wir ja schon in den anderen Threads.

    Hündinnen dagegen wird nachgesagt, dass sie die andere Hündin ein Leben lang hassen, wenn die sich da mal kloppen. Kann ich bisher nicht bestätigen, aber solche Hündinnen gibt's sicherlich. Nichts ist unmöglich.

    Sind Hündinnen untereinander netter als Rüden?

    Ich glaube, die nehmen sich da nicht viel.

    Mein Rüdenpärchen war genauso nett untereinander wie die gemischte Gruppe hier. Da wurde auch gespielt, zusammen an den gleichen Stellen geschnüffelt, man hat zusammen gepöbelt, wenn der blöde Nachbarshund aufgetaucht ist ...

    Ist hier mit den Mädels auch so. Wenn der Große pöbelt und die Große ist auch dabei, dann macht die mit. Gruppendynamik eben.

    Ich hatte aber auch mal ein Rüde-Hündin-Pärchen, bei dem der Rüde absolut unter der saufrechen Junghündin gelitten hat. Da kams mehrfach zu Verletzungen beim Rüden und die Hündin war für mich irgendwann nicht mehr zu bändigen.

    Vieles im Zusammenleben ist Erziehungssache, vieles Charaktersache. Viele Dinge kann man durch einfache Regeln in den Griff kriegen, bei manchen Dingen wird man ein Leben lang managen müssen. Ganz egal, obs Rüde+Rüde, Hündin+Hündin oder Rüde+Hündin ist.

    Der nächste Hund, der hier einzieht, soll eine Hündin werden. Dann aber nicht aus dem Tierschutz, sondern vom Züchter - Rasse und Co. stehen schon fest. Bis dahin wird's aber noch dauern, weil meine Kapazitäten mit drei Hunden voll sind.

    Dass es (wieder) eine Hündin werden soll, hat ein paar einfache Gründe:

    * Hündinnen meiner Wunschrasse sind leichter und kleiner als Rüden, das ist für unseren Sport wichtig

    * Dino kommt mit Hündinnen tendenziell besser klar als mit Rüden

    * Ich hatte bisher überwiegend angenehme Erfahrungen mit der Kombi Rüde+Hündin(nen)

    Das einzige, was in meinen Augen gegen eine (intakte) Hündin spricht, ist das Thema Läufigkeit. Daher wäre ich bei passendem Charakter auch einem Rüden nicht abgeneigt.

    Im Endeffekt ist die Frage "Eher Rüde oder Hündin?" in meinen Augen eine reine Geschmackssache (es sei denn, der alteingesessene Hund mag Rüden oder Hündinnen überhaupt nicht).

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    Ich les mich jetzt erstmal ins Thema BSD beim Hund ein und such schon mal passende Nafu-Sorten raus. Wird vermutlich gar nicht so leicht, irgendwas mit unter 3% Fett zu finden - über Tipps würd ich mich sehr freuen :nicken:

    Ich kenne jetzt Bonnys Hintergrund und Krankengeschichte nicht genau, aber schau doch mal bei Alsa Natur. Dort gibt es zwei Spezial-Sorten mit unter 3% Fett. Vielleicht wäre das ja was für sie.

    Danke, da schau ich mich mal um!

    Wir haben von unserer Praxis in Berlin jetzt erstmal eine Probe von Vet Concept Dog Intestinal mitbekommen, das hat einen Rohfettgehalt von 5,8% und hat Bonny gut geschmeckt - ist aber keine Kunst, die kleine Omi ist nicht wählerisch. Unsere TÄ hat auch einen Sack für uns aufgeschrieben, der war dieses Mal leider nicht mehr vorrätig.

    Zum Überbrücken haben wir aber noch einen 1,5 kg-Sack Hills Digestive Care i/d Low Fat mitbekommen. Das gibt's dann ab morgen.

    Während der Tierarzt in Fürstenwalde noch zufrieden mit Bonnys Muskulatur war, hat unsere Physio angemerkt, dass sie besonders am Rücken stark abgebaut hat, was die Muskeln angeht. :( :

    Mal gucken, ob wir das mit gezielter Bewegung wieder hinkriegen, ansonsten darf Bonny zukünftig nicht mehr nur als Begleitung mit zur Physio, sondern wird selbst Patientin. Der Muskelabbau erklärt dann vermutlich auch, warum sie beim Gassi nicht mehr so schnell unterwegs ist.

    Wenns dicke kommt, dann richtig ... aber wenigstens wurde mir nochmal bestätigt, dass das BB soweit ok ist. In 2 Wochen können wir nochmal nachtesten lassen, dann nehm ich auch gleich ein komplettes Schilddrüsenprofil mit.

    Zum Glück ist sie sonst recht fit.

    Masha bekommt wegen ihrer Gelenke nun auch ein Spezialfutter - Hills Joint Care j/d Reduced Calorie |)

    Ich mich das noch mit dem vorhandenen Seniorenfutter, bis das aufgebraucht ist, dann gibt's nur noch das Hills.

    Und passend zum neuen Futter gabs natürlich auch eine neue Futtertonne von unserer lieben Freundin in Berlin geschenkt. :nicken:

    Bei dem SG Pferd mit Tapioka liegt der Fettgehalt bei 4,5%.

    Karpatenköter : In welchem Bereich hat der Tierarzt gesagt dass der Fettgehalt liegen soll?

    Du kannst auch mal bei Futtermedicus fragen. Allerdings weiß ich nicht ob die auch Beratung für Trockenfutter/Nassfutter machen.

    LG
    Sacco

    Bei Trofu darf der Fettgehalt bei bis zu 8% liegen, bei Nafu besser unter 3%.

    Ist auch so das, was ich immer in den Gruppen und den Artikeln zu dem Thema lese.

    Ich hol heute Nachmittag bei Mashas Tierarztpraxis erstmal einen Sack RC Gastro Intestinal Low Fat, damit ist Bonny dann erstmal gut versorgt, hoffe ich :nicken: Und dann werd ich auch mal fragen, ob die passendes Nafu haben. Das ist eine recht große Praxis mit einem großen Futterlager, die haben bestimmt was und noch ein paar Tipps für mich.

    Ich bin froh, dass es bei Bonny ein eher leichter Verlauf war und sie kein Stationspatient geworden ist... wenn ich von Hunden lese, die tage- oder wochenlang Intensivpatient waren, wird mir ganz anders :no:

    Karpatenköter

    Bei Vet-Concept gibt es vielleicht auch ein passendes Nassfutter.

    Unser Rüde hat Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Er bekommt das Lebertrockenfutter von Vet- Concept und das Hundemenü Low Protein ( Nassfutter) wegen der Leber. Bei dem ist der Fettgehalt allerdings bei 8%. Und unser Rüde bekommt, jetzt nur noch, 2 mal am Tag Metamizol. Seit dem frisst er auch wieder mit begeisterung.

    Das Hundemenü Low Fat ( Nassfutter) von Vet-Concept hat 3,2% Fett.

    LG
    Sacco

    8 und 3,2% sind leider ziemlich genau auf bzw. über der Grenze, die mir der TA genannt hat :tropf: Das ist mal sicher ok, aber dauerhaft will ich eigentlich nicht über die Werte kommen.

    Bei Vet-Concept guck ich mich auch mal um, vielleicht haben die ja noch was mit noch weniger Fett.