Beiträge von Karpatenköter

    Bin mittlerweile bei Bloodborne beim 7. Boss angekommen und ehrlich gesagt, doch ziemlich stolz, dass ich als "alte Frau" es soweit gepackt habe.

    Ich find das auch total cool - also, dass du sowas als "alte Frau" zockst, geschweige denn überhaupt Interesse daran hast. Kriegt man ja nicht soo oft mit, ich feier das grad :applaus:

    An Bloodborne selbst trau ich mich nämlich nicht ran, ich bin schon am ersten Titel aus dem "Genre" verzweifelt (Dark Souls oder so?). Der verstaubt seither in meiner Steam-Bibliothek...

    Ich guck bei sowas lieber zu und fieber mit, das belastet meine Impulskontrolle nicht so :lol:

    Aktuell zock ich Horizon Zero Dawn auf dem Computer. Hatte es vor Jahren schon mal für die PS4 und da auch durchgezockt, aber dann musste ich die PS4 verkaufen und hab dem Spiel hinterher getrauert. Vor einer Woche war das Spiel dann auf Steam reduziert und ich musste zuschlagen :herzen1:

    Sagt mal, wie entscheidet ihr, wann Hund Auslastung und wann er Ruhe braucht?
    Alma ist mir vorvorgestern abgehauen, da war schon mal ganz schön Adrenalin im Hund. Oder Dopamin. Oder beides.
    Vorgestern waren wir 10km im Naturschutzgebiet, das war für sie natürlich auch sehr anstrengend - eine Hundebegegnung mit einer riesigen Meute (ca 20-25 Hunde, auch nicht unbedingt fröhlich, entspannt und gelassen), viele Wildtiere, unzählige Spuren.
    Gestern war sie dann mit dem Freund im Naherholungsgebiet, wo es auch Hundebegegnungen gab und auch ein Kaninchen den Weg kreuzte und vorher ein bisschen Dummy für Blöde im Garten.


    Gefühlsmäßig würde ich heute mal Ruhe verschreiben, Pipirunden um den Block, ... ganz ruhiges Programm. Andererseits frage ich mich aber, ob die Langeweile nach drei Tagen Action für sie nicht wiederum stressig sein könnte.
    Wie trefft ihr solche Entscheidungen?

    Ich halt das grundsätzlich so, dass wir nach jedem (sehr) aufregenden/anstrengenden Tag oder einer Gassitour über 5 km am nächsten Tag etwas kürzer treten.

    Beim Mantrailing ergibt sich das automatisch für Dino, weil wir oft sonntags trainieren und ich am Montag dann wieder zur Arbeit gehe, da hat er dann von Sonntagnachmittag bis Montagnachmittag seine Ruhe. Wenn ich heimkomme, ist er schon wieder bereit für Schabernack.

    Nach dem Tagesausflug zum Strand haben wir zwangsweise 4 Tage Ruhe gehalten, weil ich mir was eingefangen hatte und mit Magendarm + Kreislauf flach lag - Dino findet Sofatage eh immer toll und Bonny verpennt sowieso immer den halben Tag, nur Masha hat an den ersten zwei Tagen viiieeel gemotzt, weil bis auf Garten und Mini-Löserunden nix los war.

    Das hat den Hunden auch gut getan. Ich denke, es kommt auch auf den Hund an, wie solche Ruhetage anfänglich akzeptiert werden. Dino und Bonny sind da pflegeleicht, nur Masha kennt das noch nicht so und ist dann oft etwas meckerig. Am dritten Tag der Zwangsruhepause hat sie dann aber nur noch einmal gemeckert und das so hingenommen - und dann eben auch den Tag verpennt.

    Bekommt ihr auch Leckerlis o.ä. von Freunden/Bekannten als nett gemeintes Geschenk, was ihr u.U. keinen Umständen verfüttern wollt?

    Nope. Das liegt aber daran, dass mein engerer Freundeskreis über z. B. Dinos Allergie Bescheid weiß. Wenn die uns was Gutes tun wollen, fragen die vorher eher, ob das und das ok ist. Die meisten sind halt auch selbst Hundehalter - wir haben eine kleine Chatgruppe und da wird auch oft gefragt, ob jemand dies und jenes gebrauchen kann, weil's der eigene Hunde nicht mag oder verträgt.

    Das einzig ungewollte, das bei mir mal im Garten lag, waren Hühnerknochen vom Schenkel ... in einer super empfindlichen Plastiktüte, die schon beim Angucken zerbröselt ist :fear:

    Die hab ich zum Glück vor den Hunden entdeckt und direkt entsorgt.

    Wenn wir doch mal überraschend was geschenkt kriegen und weder Dino (Allergiker) noch Bonny (braucht zwingend fettarme Ernährung) das haben dürfen, dann kriegts Masha. Die verträgt und frisst alles. Wirklich alles...

    Und wenn selbst sie das nicht mag, kommts entweder in die Tonne oder wird im Freundeskreis weitergereicht.

    ich habe defintiv zu wenig mit ihr unternommen in dem Glauben, sie müsse unbedingt erstmal Ruhe lernen.

    Das ist ja grundsätzlich auch erstmal nicht verkehrt, dem Hund erstmal nur Ruhe beizubringen. Wichtig ist da aber (wie schon erwähnt) die Balance, die man oft erst finden muss. Wenn du das Gefühl hast, du machst zu wenig mit ihr - ok, Pensum testweise etwas steigern. Vielleicht 5-10 Minuten gezielt trainieren. Oder sie darf sich ihr Abendessen im Garten zusammensuchen.

    Das machen besonders meine älteren Damen sehr gerne, der Großen tut das auch gut, wenn sie mal einen unruhigen Tag hat. Durch das konzentrierte Suchen kann sie sich dann entspannen und kommt wieder besser zur Ruhe.

    Hab jetzt überlegt übers Internet da versuchen wen zu finden mit dem man sich mal verabreden kann

    Such doch gleich hier im DF! Da hast du nette, hundekundige Menschen, die auch unheimlich gerne plaudern und dir sicher auch den ein oder anderen Tipp geben. =)

    Ich treff mich hin und wieder mit DFlern aus dem Berliner Umland und es macht einfach Spaß, mit Gleichgesinnten spazieren zu gehen, die Hunde gemeinsam zu beobachten und auch über Gott und die Welt zu plaudern.

    Der Treffen-Bereich ist nach PLZ-Gebieten sortiert, da könntest du einen Thread eröffnen.

    während ich mein Müsli mache läuft sie zwei bis drei Runden durchs EG und sucht nach essen oder was auch immer.

    Wieviel Futter bekommt sie denn pro Tag, was füttert ihr? Wenn sie ständig auf der Suche nach Essen ist, könnte es sein, dass ihr die Menge nicht reicht. Nimmt sie leicht zu? Dann kannst du ihr Futter mit Karotten- und Gurkenstückchen strecken. Dadurch ist mehr im Napf, aber es setzt nicht so arg an wie eine höhere Futtermenge.

    Ansonsten würde ich evtl. mehr Kindergitter installieren und sie so räumlich begrenzen. Da musst du aber entscheiden, ob das in eurer Situation etwas bringen könnte.

    Die Kater werden zu ihrem Fressplatz begleitet, schwanzwedelnd, aufgeregt.

    DAS würde ich sofort unterbinden. Die Katzen sollen in Ruhe fressen können, ohne dass der Hund dabei nervt. Also wird entweder der Katzenfressplatz durch ein Kindergitter für den Hund unzugänglich gemacht oder in die Höhe verlegt, z. B. auf ein Schränkchen, wo der Hund nicht hinkommt.

    Ich kann da leider nicht viel helfen. Teki ist ja damals sehr plötzlich und unerwartet gestorben, Dino hat aber keine wirkliche Trauer gezeigt - gut, die zwei haben nur etwas länger als ein halbes Jahr zusammen gelebt.

    Ich denke, so wie ihr das macht, ist das schon richtig. Änni ihren Raum lassen, aber auch für Ablenkung sorgen.

    Hat sie denn Hundekontakte, mit denen ihr euch regelmäßig treffen könntet, damit sie ihre Trauer für einen Moment vergessen kann?

    Und: wenn ich dann drei Tage weg bin und mein Mann hier die Stellung hält, wird da irgendwas "kaputt gehen" bei ihr? Ich weiß, blöde Frage und sicher nicht zu beantworten, aber es beschäftigt mich sehr - sollte mich ja eigentlich aufs Kind freuen.

    Vielleicht braucht ihr genau das, um diese Abhängigkeit zu unterbrechen.

    Ich denke auch.

    Der Hund wird von drei Tagen Abwesenheit nicht sterben und dir wird es gut tun, mal vom Hund weg zu sein.

    So sehr ich auch für Hunde brenne, dein KIND sollte jetzt oberste Priorität haben. Der Hund wird während deiner Abwesenheit weiterhin gut versorgt sein, dein Mann hat sie ja sicher genauso lieb wie du.

    Und dann würde ich konsequent darauf achten, den Hund eben nicht 24/7 aufm Radar zu haben. Dein Kind wird in der nächsten Zeit ohnehin viel Aufmerksamkeit von dir fordern, da wird der Hund automatisch zurückstecken müssen.

    Erstes mal kranker Hund, glaub wahrscheinlich wird man da auch etwas unbesorgter mit der Erfahrung, weil man weiß, wie lange das so dauert und was man machen kann :tropf:

    Kann ich nachvollziehen, mir gings auch so, als Bonny Mitte Juni so krank war (akute Pankreatitis). Sie hat immerhin gekochtes Hühnerbrustfilet in kleinen Portionen gefressen, wollte aber von selbst nicht Gassi gehen und ist auch jetzt noch nicht wieder komplett fit.

    Da hilft nur Ruhe, den Hund liebevoll betüddeln (aber nicht übertreiben!) und noch mehr Ruhe. Wenn ich mir unsicher war, hab ich eine befreundete Tierärztin befragt und war dann, als es Bonny besser ging, noch bei zwei verschiedenen Tierärzten zur Nachkontrolle.

    Hey ihr lieben,

    Habt ihr Tipps für einen Mülleimer, der in den Schrank kommt?

    Zeigt mal her, was ihr zu Hause habt

    Ich hab so einen einfachen IKEA-Mülleimer, 20 l oder so, der bei mir im Spülenunterschrank steht. Ist halt nur für Restmüll, Biomüll landet entweder im Hund oder aufm Kompost.

    Für meinen gelben Sack such ich noch ne schöne Tonne, aktuell steht der auf dem ausgeschalteten Nachtspeicherofen, damit Masha da nicht zum Plündern rankommt :ugly: