Beiträge von Karpatenköter

    als auch von friedlichem nicht wieder Aufwachen.

    So war es bei meinem ersten Hund. Dackel-irgendwas-Mix aus Rumänien, 3-4 Jahre alt. War grundsätzlich eher ruhig und zurückhaltend, bei den Tierarztchecks wurde nie was auffälliges am Herzen festgestellt.

    Der Kurze ist über Nacht in seiner Box eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht. Er hat immer bei mir und Dino im Schlafzimmer gepennt, weder ich noch Dino haben etwas davon mitbekommen. Ich bin nur außerordentlich früh (um 5 oder so) wachgeworden und als ich aufgestanden bin, ist mir nur Dino ins Bad hinterher getappt.

    Bei ihm war es sehr friedlich, denke ich - vermutlich hat er selbst gar nichts davon mitbekommen.

    Hmmmmmh, Schleswig ist jetzt nicht gerade ums Eck, aber interessieren würde mich das schon...

    Muss mal schauen, ob sich zu der Zeit eine Hundebetreuung findet.

    Ich kann dir ein Haus anbieten zum nächtigen :D du müsstest dich nur bisschen um den Garten und das Aquarium kümmern :pfeif:

    Ohhh, das wäre fantastisch! :D Lieb von dir!

    Garten und Aquarium sooooollte ich hinkriegen ...

    Ich behalts mal im Kopf, erstmal will ich auf Arbeit abchecken, ob ich mir davor und danach Urlaub nehmen kann :nicken:

    Das ist halt Tierschutz...... bei all Euren Gegenargumenten muss man solche Welpen dann auch nicht mehr quarantänisieren und vermitteln, sondern kann sie direkt an Ort und Stelle in einer Wassertonne ertränken.

    So ist das halt wenn man einen Hund mit bekannt unbekannter Vorgeschichte aufnimmt..... der kommt dann eben nicht frisch aus dem Bällchenbad.

    Die Sache ist, dass in der Familie auch zwei kleine Kinder leben und man sich damit nicht unbedingt so super auf einen womöglich deprivierten Hund einstellen kann. Wozu soll man sich diesen Extraaufwand aufbürden, wenn man es mit einem gut aufgezogenen Welpen vom Züchter viel leichter haben kann?

    Ja, meine Hunde kommen auch allesamt aus dem Tierschutz. Aber sie waren zum Kaufzeitpunkt schon (halbwegs) erwachsen und vom Wesen her beurteilbar. Das ist ein Unterschied, den man nicht aus den Augen lassen darf. Bei erwachsenen Hunden weiß ich einfach viel eher, was mich erwartet als bei einem Welpen, dessen Wesen und Probleme man gerade nur orakeln kann.

    Dass sie trotzdem Macken und Probleme haben - geschenkt. Aber ich als Einzelperson kann mich viel eher den Hunden anpassen als eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern.

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    Tatsächlich fände ich persönlich es für die klassischen Vermehrertransport-Welpen besser, wenn man sie erlöst. Jaja, Welpe hin und her - aber wenn wir vom absoluten Härtefall ausgehen, dann ist es für diese speziellen Hunde langfristig das Beste. Zumindest besser, als womöglich ein Leben in permanentem Stress und Angst leben zu müssen. Oder im Tierheim zu versauern.

    Natürlich kann das auch Welpen treffen, die sich vielleicht gut an das Leben außerhalb des Vermehrerverschlages anpassen können. Aber mal ehrlich: wir haben alleine in den deutschen Tierheimen so viele schwer vermittelbare Hunde sitzen, egal ob aggressiv oder depriviert - da muss man doch nicht noch zwanghaft ebenfalls deprivierten Nachwuchs durchbringen.

    Ganz davon ab, dass die illegale Einfuhr von Vermehrerwelpen so vielleicht etwas unattraktiver wird.

    Und wegen diesem Aufruf wollt ihr bewusst einen Welpen mit schlechtem Start ins Leben aufnehmen?

    Ja, die Welpen sind sicher süß. Die Rasse ist sicher auch toll. Aber blende doch mal all das aus und überlege dir, wie der worst case-Fall aussehen kann - und ob du dir das für die nächsten 10-15 Jahre wirklich antun möchtest.

    Sehr wahrscheinlich sind Muttertier und Welpen nie aus dem Keller des Vermehrers herausgekommen. Gewöhnung an Unweltreize und Co. wird während der Quarantäne auch eher nicht stattgefunden haben, denn die Welpen dürfen ja auch nicht raus - ihr werdet den Hund also ggf. auch erstmal an fremde Untergründe wie Gras, Asphalt, Kies, Holzschnitzel ... gewöhnen müssen.

    Und an die Autos in der Stadt. An andere erwachsene Hunde. An das Leben in einer Wohnung, wo drumherum auch noch permanent Geräusche sind. An so viele Dinge, an die man als Normalsterblicher gar nicht denkt, weil die für einen selbst einfach Alltag sind.

    Und wie gesund die Hunde sind, weiß auch niemand so richtig. Die Impfungen sind nicht alles. Während des Wachstums können sich eventuell angeborene Krankheiten bemerkbar machen, die das Leben des Hundes womöglich beträchtlich verkürzen und/oder zusätzlich einschränken.

    Du weißt, zu welchen Krankheiten die Rasse - selbst vom seriösen Züchter! - neigt? Warum willst du dir dann unbedingt einen Welpen vom Vermehrer holen, wenn das Risiko für die rassetypischen Krankheiten bei Vermehrerhunden ungleich höher ist?

    Willst du dir wirklich und bewusst einen Hund holen, der eventuell nie normal im Alltag mitlaufen kann? Der eventuell jung verstirbt, weil er von Geburt an krank war? Mit dem ihr ständig zum Tierarzt müsst? Ich rede hier nicht von 5-6x im Jahr, sondern einmal wöchentlich (oder mehrfach!). Das belastet den Geldbeutel und die eigenen Nerven unheimlich. Auch wenn es dem Tier durch die ständigen TA-Termine gut geht...

    Du hast die Chance auf einen Welpen vom Züchter, wo die Chance auf ein gesundes Tier deutlich höher ist. An deiner Stelle würde ich diese Chance nutzen.

    Zusätzlich dazu kannst du die Welpen ja mit einer Patenschaft unterstützen.

    In welchem Maß ist Morgenmuffel sein für nen Hund „normal“?

    Neo ist ganz klar Langschläfer und mag erst aufstehen, wenn er aufs Klo muss. Das kann am Wochenende bis Mittag dauern, da sind wir uns beide einig :sleep: :roll:


    Momentan stehen wir arbeitsbedingt jeden Wochentag um 6:00 auf und das findet er mega unchristlich! Ich stehe dann um 6:30 vor der Wohnungs Tür und brülle „Neeeeeeeo, anziehen! Neeeeoooo, wir müssen los!“ und er macht auf sterbendes Schwanentier und legt sich sogar während dem Geschirranziehen mehrmals demonstrativ hin.

    Draußen ist er dann eh normal, aber trotzdem…. Vielleicht helikoptere ich mal wieder aber alle anderen Hunde kommen wesentlich schneller in die Gänge.

    Irgendwie ist das ja schon goldig :lol:

    Hier sind die Hunde eigentlich Egalwann-Aufsteher. Klar, am Wochenende schlafen wir halt auch mal bis 9 oder 10, in seltenen Fällen bis 11 ... da gucken die Hunde dann sehr genervt, wenn ich sie um 5 ausm Körbchen schmeiße, weil ich nen Ausflug geplant habe |)

    Aber sobald die Haustür aufgeht, sind die dann recht fix auf den Beinen und im Garten.

    Bonny ist hier die einzige, die den ganzen Tag lang selig pennen würde und erst am Abend zum Pieseln raus wollen würde. Die ist mit ihrem Körbchen verheiratet... xD

    Nö, damit würd ich nicht zum TA. Vielleicht ist ihm einfach das Bein eingeschlafen, das haben wir Menschen doch auch mal. Ich lauf auch komisch, wenn das Bein kribbelt, das Auftreten ist dann wirklich mords unangenehm :ugly:

    Mach dir keine Sorgen. Wenn er fit und munter auf dich wirkt, ist alles ok =)

    :???:

    Davon hab ich noch nie gehört. Zumal es ja spezielles Futter für mäkelige Hunde bzw. Päppel-Futter gibt. Das ist dann eben hochkalorisch, damit der Hund zunimmt, ohne Unmengen fressen zu müssen.

    Kann man natürlich machen, dass der Hund die Hälfte der eigentlichen Trofu-Portion beim Gassi bekommt und 2x täglich Welpenmilch ... aber so optimal find ich das jetzt nicht. Gibt doch genügend andere Mittel und Wege, um den Hund zum Fressen zu kriegen.