Beiträge von Karpatenköter

    Zur Abwechslung mal eine positiv auffallende Anzeige, auch wenn der Anlass traurig ist:

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/lieb…360787-134-3374

    Von der Beschreibung her erinnert er mich doch sehr an mein Dinotierchen ... ich hoffe, der Bub findet ein schönes Zuhause :nicken:

    Gibt es eine Alternative zu Sauerkraut bei verschlucktem Fremdkörper?

    Mein Hund hat einen Teebeutel gefressen. Konnte ihm den halben Beutel samt Schnur zwar wieder aus seinem Maul ziehen, aber das Etikett aus Papier mit einer winzigen Metallklammer drin ist leider im Hund verblieben :( :

    Wir sind gerade in Dänemark auf Urlaub, und ich fürchte es gibt hier kein Sauerkraut zu kaufen. Hat jemand eine Idee, was ich ihm ansonsten geben könnte?

    Wie Pinky4 schon sagte, Sauerkraut macht nur Sinn, wenn du das zeitnah geben kannst.

    Meine alte Dame Bonny hat auch mal einen Metallsplitter verschluckt, sie hatte ein Stück Blech von einer Nafu-Dose abgekaut... ab zum TA, Röntgen gemacht, um zu gucken, wo das Teil liegt und ob wir ggf. operieren müssen. OP war nicht nötig, stattdessen wurde sie engmaschig zuhause beobachtet und es gab nur NaFu. Das wird lt. TÄ schneller verdaut, sodass der Fremdkörper dann auch zügiger rauskommt. Ich hab die Zeit über jedes Häufchen kontrolliert, aber nie was gefunden. Nach einer Woche gab's dann ein Kontroll-Röntgen, da war das Teilchen nicht mehr zu sehen.

    So eine Teebeutel-Klammer ist ja nicht viel größer als das Blechstückchen, das Bonny verschluckt hat. Ich würde zum nächsten Tierarzt fahren, den Hund röntgen lassen und dann mit dem TA besprechen, wie ihr weiter verfahrt.

    Sauerkraut würde ich (!) erstmal nicht geben, wenn der TA das Teilchen endoskopisch entfernen will, behindert das Sauerkraut die Sicht.

    Ja, das mit dem Bedürfnis nach Sicherheit wegen notwendiger Ressourcenverteidigung im Auslandsleben klingt schlüssig. Er frisst sowas ja grundsätzlich da, wo er auch gerne schläft - also Sofa, seine Decken davor, mein Bett ...

    Den Omis ist das egal, die fressen zur Not auch an der stark befahrenen Straße. Hauptsache fressen.

    Ich seh schon, Dino ist in der Hinsicht komisch |)

    Einmal hatte ich ihm auch getrocknete Fischhaut als Superleckerli eingepackt, das Teil hab ich ihm dann in einer Pause beim Gassi gegeben ... tja, während ich auf der Bank rumsaß, stand Hundi verzweifelt fiepend mit der Fischhaut im Maul neben mir, weil draußen kann er das ja nicht essen - schon gar nicht, wenn wir eigentlich im Wald unterwegs sind.

    Ich hab das vollgesabberte Teil dann wieder eingepackt und zuhause nochmal serviert. Wurde direkt ins Haus verschleppt.

    Ich wüsste wirklich gerne, woran das bei Dino liegt - Leckerchen draußen sind ja auch kein Problem, auch wenn er da ggf länger dran knuspert...

    Sich selbst regulieren kann er aber kaum bis gar nicht und rutscht dann damit vielleicht wieder (vorübergehend) in frühere alte Verhaltensweisen, Übersprungsreaktionen, etc.

    Heißt das, er kommt (auch) von selbst schlecht zur Ruhe und ist quasi "allzeit bereit"?

    Ich vermute nach wie vor, dass er (ähnlich wie mein Rüde) an manchen Tagen einfach nicht genug Nerven für den gewohnten Alltag hat, sodass er dann eigentlich einen Ruhetag bräuchte. Wenn er sich dann ohnehin schlecht selbst regulieren kann, weil er es z. B. nie gelernt hat, dann ist ganz klar, dass er an Ruhetagen auch hohldreht bzw. Action fordert - weil er es ja nicht anders kennt...

    Vielleicht hilft es dir, wenn du genau aufschreibst, was du mit ihm gemacht hast. Möglicherweise lassen sich dann Muster erkennen, die einem vorher nie aufgefallen sind.